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Die Nachfrage nach 50%-ÖPNV-Monatstickets ist enorm: Schweinfurter Linke sprechen von einer Erfolgsgeschichte


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SCHWEINFURT – Für die Linke-Stadtratsfraktion ist es eine Erfolgsgeschichte. Die Nachfrage nach den um 50 Prozent reduzierten ÖPNV-Monatstickets für Sozialausweisinhaber ist größer als allgemein erwartet. Nach Angaben der städtischen Verwaltung wurden alleine im Februar 2014 insgesamt 464 Monatstickets zum Preis von 14,20 Euro an Sozialausweisinhaber verkauft.

„Was wir erleben ist eine linke Erfolgsgeschichte. Der günstige Preis macht finanzschwache Schweinfurter Bürger mobil, füllt die Busse und lässt die Kassen der Stadtwerke klingeln.“, so Linke-Fraktionsvorsitzender Frank Firsching. In der Tat nahmen die Stadtwerke durch den Verkauf der verbilligten Monatstickets im Februar dieses Jahres 6.588,80 Euro von Inhabern des Sozialausweises ein. Hinzu kommt der städtische Zuschuss von 10,30 Euro je Ticket, was in der Summe nochmal 4.779,20 Euro ausmacht, ohne zusätzliche Kosten auszulösen, da die Stadtbusse ohnehin fahren.


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Erst in den letzten Haushaltsberatungen gelang es der linken Stadtratsfraktion nach mehreren erfolglosen Anläufen in den vergangenen Jahren ihren Antrag auf 50-%ige Ermäßigung der Monatstickets für Sozialausweisinhaber gegen die CSU-Fraktion und Oerbürgermeister Sebastian Remelé mit den Stimmen aller anderen Fraktionen durchzusetzen. Obwohl der beschlossene Start zum 01.Januar 2014 durch die Verwaltung verschlafen wurde und der Verkauf der Tickets erst auf massive Intervention der Linken am 09.Januar möglich war, wurden schon im Januar 444 verbilligte Monatskarten verkauft.


Noch bis Dezember 2013 galt der Preis von 24,50 Euro für Inhaber des Sozialausweises. Die Stadtwerke verkauften bis dahin monatlich etwa 40 bis 50 Tickets an diese Zielgruppe, was Einnahmen von ungefähr 1000 Euro pro Monat entsprach. Nach den Zahlen der Verwaltung liegen die Einnahmen der Stadtwerke heute bei über 11.000 Euro im Monat! „Wir haben die Einnahmen der Stadtwerke mehr als verzehnfacht, ohne zusätzliche Kosten auszulösen. Diese Erfahrung sollten wir nutzen und nach Möglichkeit auch auf andere Bereiche, wie z.B. das Silvana übertragen“, schlägt Linken-Stadtrat und Stadtwerke-Aufsichtsrat Sinan Öztürk vor.


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