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Die Neue Mitte Bergrheinfelds entsteht mit Begegnungszentrum, Senioren-Wohnanlage und Sparkassenfiliale


Sparkasse

BERGRHEINFELD – Der Sparkassen-Vorstandsvorsitzende Johannes Rieger vermisste nur die Musik beim offiziellen Spatenstich für Bergrheinfelds Neue Mitte. Ansonsten gab es alles, was notwendig ist: Sekt zum Anstoßen, Häppchen und kurze, informative Reden über das neue Bauprojekt exakt zwischen dem Bergrheinfelder Altort und dem Oberen Dorf, das ja erst nach dem zweiten Weltkrieg entstand.

Für die Neue Mitte im Bereich der Schweinfurter Straße 1 mussten zunächst mal Wohngebäude, Scheune und Werkstatt abgerissen werden. Das Anwesen Wahler des 2008 gestorbenen Eigentümers hatte sich die Gemeinde gesichert. Zu diesem 538 qm großen Grundstück kommen das 681 qm große der benachbarten Sparkasse und das 2.223 qm große der BWG-Bau. Zusammen macht das stolze 3,442 qm – und damit genügend Platz für einige Vorhaben.


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So soll schon bis Dezember diesen Jahres der Neubau der Sparkassenfiliale fertig sein mit angedachten Büro- und Praxisflächen im Ober- und einer Wohnung im Dachgeschoss. In ziemlich genau einem Jahr dürfte Bauabschnitt eins einer Wohnanlage für Senioren fertig sein, im März / April 2015 dann Abschnitt zwei mit insgesamt 20 Wohnungen in zwei Gebäuden mit zwei bis drei Zimmern, 60 bis 80 qm, Terrasse, Balkon oder Dachterrasse. Und im Dezember 2015 soll dazwischen Einweihung gefeiert werden für ein Begegnungszentrum der Gemeinde mit Veranstaltungs- und Vereinsräumen an der Stelle, wo jetzt die alte und in die Jahre gekommene Sparkassen-Filiale steht.


„Wir sind zuversichtlich, dass wir auch in 20 Jahren noch eine leistungsfähige Filiale brauchen. Wir können nur dank unserer treuen Kundinnen und Kunden bauen“, weiß Rieger und dankte den Partnern, der Gemeinde und der BWG-Bau, für die Partnerschaft dieses Projektes, das mit rund sechs Millionen Euro an Kosten das zweitteuerste der letzten Jahre ist nach der Ortsumgehung für rund acht Millionen Euro.

„Das ist ein großer Tag für Bergrheinfeld“, weiß Bürgermeister Peter Neubert, der über die Entwicklung der Pläne informierte. Nur ein „Blitzgedanke“ sei es gewesen, an der Stelle ein neues Rathaus zu bauen, das nun im Altort bleiben wird. Dann wollte die Gemeinde eigentlich 250.000 Euro für einen Seniorenraum investieren. Nun sind es 1,1 Millionen für ein eigenes Haus für die Kulturvereine Bergrheinfelds. Die gute Lage der Neuen Mitte mit fußläufig erreichbaren Metzgern, Bäckern, Banken, Apotheke und dem großen EDEKA-Einkaufsmarkt dürfte zahlreiche Interessenten anlocken.

„Orte in der Mitte zu verdichten liegt ja im Trend“, lobte die Landtratgsabgeordnete Kathi Petersen das Vorhaben der Gemeinde. Nun könnten die älteren Bergrheinfelder dank der Senioren-Wohnanlage dort bleiben, wo sie schon immer gelebt haben. Und es entstehe eine neue Begegnungsmöglichkeit für die Kommunikation unter den Bergrheinfelder Bürgern.

So ein Projekt planten Rudloff, Wild & Partner als zuständige Architekten für Bergrheinfeld bereits an anderen Stellen des Ortes. Doch hinter dem Kindergarten, auf dem alten Sportplatz, nahe des Festplatzes oder in der Goethestraße ließ es sich jeweils nicht verwirklichen. „Des is rum“, fränkelte Helmuth Wild und bezeichnete den gefundenen Platz als ideal. „Hoffentlich werden nach Fertigstellung alle Beteiligten zufrieden sein.“

Die strahlende Sonne passte sich dem Spatenstich des ambitionierten Vorhabens schon mal an. Ach ja: „Das mit der Musik schieben wir auf die Einweihung“, versprach Johannes Rieger dann sogar das Organisieren der Umrahmung, „weil es ja kaum eine Musikgruppe gibt ohne einen Mitarbeiter der Sparkasse“. Womöglich dürfen die in den nächsten Jahren dann sogar mehrfach ran bei den vielen geplanten Bauabschnitten.

Unser Bild beim Spatenstich zeigt von links: Rüdiger Erhard (BWG-Bau GmbH), Landtagsabgeordnete Kathi Petersen, stellvertretender Landrat Paul Heuler, Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Johannes Rieger, Bürgermeister Peter Neubert, Architekt Helmuth Wild (Rudloff, Wild & Partner) und den 2. Bürgermeister Bergrheinfelds Dieter Wagner.


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