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Die neue Schonunger Grundschule: Neben der Realschul-Sporthalle wird auf einem enorm hanglastigen Grundstück gebaut


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SCHONUNGEN – Dass die Gemeinde Schonungen anstelle der Sanierung ihrer bestehenden, 1955 gebauten Grundschule in ohnehin ungünstiger Lage lieber einen etwa genauso kostenintensiven Neubau vorzieht, stand ja schon längere Zeit nach einem Beschluss des Gemeinderates fest. Nun zurrten die gk:-Projektmanager aus Kitzingen die Baumöglichkeiten fest, die auf dem ausgesuchten Gelände gleich neben der Sporthalle und dem Realschul-Komplex oben auf dem Berg beim Naturfreundehaus machbar sind.  Bis 2014 soll das Bauvorhaben in die Wege geleitet, bis 2016 die neue Grundschule möglichst fertig errichtet sein.

Diplom-Ingenieur Michael Kunz präsentierte die Machbarkeitsstudie für das 2700 Quadratmeter große, teils terrassierte, aber enorm hanglastige Grundstück mit bis zu acht Metern Höhenunterschied. Die Erschließung ist schwer, viele Stellplätze werden sich nicht realisieren lassen, eine Busanbindung scheint kompliziert. Zudem werden rund 2400 Quadratmeter an Grundfläche benötigt für das Gebäude, zudem bis zu 1000 für einen Pausenhof. Also ist klar: Bis zu dreigeschossig muss das höchstens 42 Meter lange Schulgebäude errichtet werden, angepasst an die Topographie, entweder parallel zur Straße oder um 90 Grad versetzt.


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Auch eine „L“-Form ist denkbar. Wohl sogar vier Geschosse wären notwendig, wenn man eine Ganztagsschule errichten möchte. Die hält SPD-Gemeinderat Klaus Reimann in der heutigen Zeit absolut für notwendig und regte auch an, an eine großzügige Aula zu denken. Sein Fraktionskollege André Merz fragte nach, ob eventuell das Dach der benachbarten Turnhalle nutzbar wäre für eine Aufstockung. Das aber kommt laut Kunz aus statischen Gründen eher nicht in Frage. Generell sprach Merz im Zuge der Raumsuche von einem „unausgegorenen Vertrag und einem übereilten Verkauf“ des einstigen Hauptschul-Komplexes an den Landkreis, der nun ja darin seine Realschule beheimatet hat. Durchaus hätte die Grundschule nun Bedarf an Klassenzimmern dort. Für Bürgermeister Stefan Rottmann ist das ausgesuchte Grundstück dennoch alternativlos, auch wenn das Bauvorhaben mit zu erwartenden fünf Millionen Euro an Kosten sicherlich kein leicht zu stemmendes wird.



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