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Die Schaeffler FAG Stiftung hat ausgezeichnet: Innovation Award 2014 für schulische Förderung


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SCHWEINFURT – Sie haben einen funktionsfähigen Miniatur-Formel1-Wagen gebaut, das Leben der Honigbiene erforscht oder gleich einen ganzen Dokumentarfilm über erneuerbare Energien gedreht – mit Frontalunterricht haben solche Schulprojekte denkbar wenig zu tun. Stattdessen fördern sie Eigeninitiative, Kreativität und Teamgeist.

Im Rahmen des Wettbewerbs „Innovation Award für Schulen“ hat die Schaeffler FAG Stiftung diese besonderen Projekte in MINT-Fächern nun ausgezeichnet. Insgesamt wurden zehn Schulen aus Bad Königshofen, Herzogenaurach, Höchstadt a.d. Aisch, Kitzingen, Schweinfurt und Würzburg prämiert. Insgesamt vergibt die Stiftung im Rahmen der schulischen Förderung 2014 Preisgelder in Höhe von 7.800 Euro.


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Die Förderpreise zur Schulentwicklung wurden auf einer Veranstaltung am 2. März 2015 überreicht. Die Schüler präsentierten ihre Projekte in einem „Markt der Ideen“ im Schaeffler-Mitarbeitercasino.


Die Einreichung zahlreicher innovativer Bewerbungen im Vorfeld verdeutlicht erneut den Stellenwert des Innovation Awards für Schulen in Mainfranken. Mit der Auszeichnung von zehn Schulen unterstreicht die Schaeffler FAG Stiftung wiederum die herausragende Bedeutung der schulischen Förderung und die Qualität der eingereichten Projekte.
Erstmals wurde für seine besonders engagierte Lehrtätigkeit auf naturwissenschaftlich-technischen Gebiet auch ein Lehrer ausgezeichnet. Bastian Paskuda vom Olympia-Morata-Gymnasium in Schweinfurt überzeugt seit 2006 jährlich mit interessanten und vielseitigen Projekten und hat dafür schon einige erste Preisränge erzielt. Mit der Anerkennung würdigte die Stiftung das große Engagement der Lehrkraft bei außerschulischen Wettbewerben.

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„Die Schaeffler FAG Stiftung versteht sich als Motor für Wissen, Wissenstransfer und die Entwicklung von Potenzialen. Sie ist ein Ausdruck von unternehmerischer und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Vergabe von Schulpreisen ist ein wichtiges Instrument in unserem Bemühen, junge Menschen frühzeitig für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern“, so Klaus Widmaier, Vorsitzender des Stiftungsvorstands und Geschäftsleitung Personal Schaeffler.

Seit ihrer Gründung 1983 fördert die Schaeffler FAG Stiftung Wissenschaft, Forschung und Lehre auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet. Neben Schulprojekten werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten honoriert. Am 17. März 2015 werden die Preise für herausragende Dissertationen, Masterarbeiten und Forschungsberichte in der Kugelmühle in Schweinfurt überreicht. Insgesamt vergibt die Stiftung Preisgelder in Höhe von 27.800 Euro.

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Die Preisträger der schulischen Förderung und ihre Projekte:

Erster Preis, Preisgeld 1.200 Euro
Gymnasium Bad Königshofen für das Projekt „Produktion eines Dokumentarfilms über grüne Energieprojekte in der Region Rhön-Grabfeld“
Dieses fächerübergreifende Projekt aus Physik, Chemie, Biologie und Deutsch liefert den Schülern des P-Seminars „Dokumentarfilm“ Eindrücke über den Stand der Energiewende in der Region Rhön-Grabfeld. Dank Interviews mit verschiedenen Interessensvertretern zu nachhaltigen Energiegewinnungssystemen wie Windkraftanlagen, Biomassekraftwerke, Biogas- und Photovoltaikanlagen ist eine Dokumentation entstanden, die über die Chancen, Auswirkungen und Probleme einer Umstellung der Energiegewinnung in Deutschland – von der Verwendung fossiler und endlicher Energiequellen auf die Nutzung nachhaltiger Rohstoffe und grüner Energien – informiert.
Projektleitung André Schömig, Schulleitung OStD Wolfgang Klose

Zweiter Preis, Preisgeld 1.000 Euro
Deutschhaus-Gymnasium, Würzburg für das Projekt „HOBOS Beebox“
Aufbauend auf dem HOBOS-Projekt der Universität Würzburg soll das Leben der Honigbiene in und um den Bienenstock erforscht werden. Bei HOBOS wird das Leben im Bienenstock gänzlich überwacht und Umweltdaten in der Umgebung gesammelt. Alle Vorgänge können über das Internet beobachtet werden. Zeitgleich werden die Daten einer mit dem Bienenstock verbundenen Wetterstation aufgenommen. Bei dem fächerübergreifenden Projekt aus Physik, Geografie, Mathematik, Biologie, Chemie und Informatik, bauen die Schüler des P-Seminars eigene „imkerlose“ Bienenkäfige und gewinnen Partnerschulen in Europa. Ziel ist, die Beebox bis 2015 zur Marktreife mit bezahlbaren Preisen zu entwickeln, so dass diese von anderen Schulen gekauft oder selbst gebaut werden können. Ein Netz aus Messstationen soll die Daten langfristig an einen zentralen Server liefern.
Projektleitung Holger Seefried, Martin Otersen, Schulleitung OStD Norbert Baur

Zweiter Preis, Preisgeld 1.000 Euro
Friedrich-König-Gymnasium, Würzburg für das Projekt „HOBeeBox – High-Tech-Bienenkisten“
Basierend auf dem Projekt des Deutschhaus-Gymnasiums, das mit seinem Bienenstock-Projekt ein Netzwerk von Partnerschulen in ganz Europa aufbaut, sollten die Schüler des Friedrich-König-Gymnasiums an wissenschaftliches Arbeiten herangeführt werden. Dazu wurden Strömungsvorgänge beobachtet und gemessen, die durch das Landeverhalten der Bienen auf der Plattform des Stocks erzeugt werden. Die Schüler untersuchten außerdem das Bienenverhalten unter Einfluss verschiedener Duftstoffe. Mit den Ergebnissen wurden die Basisdaten des Bienenstocks der Umweltstation Würzburg ergänzt. Das fächerübergreifende Projekt des W-Seminars beobachtete das Bienenverhalten unter verschiedenen Bedingungen und unter Einsatz von Sensoren, Messgeräten, Kameras und Wärmebildkameras.
Projektleitung Christoph Bauer, Schulleitung OStD Dr. Siegfried Rose

Dritter Preis, Preisgeld 900 Euro
Armin-Knab-Gymnasium, Kitzingen für das Projekt „Sonne gegen Muskelkraft“
Ein Fahrrad so umzubauen, dass damit Strom erzeugt werden kann – das hatten sich die 8.- bis 10.-Klässler der Technikgruppe aus Kitzingen vorgenommen, um Energie und alternative Energiequellen zu veranschaulichen. Anschließend stellten sie sich im Wettbewerb einem starken Konkurrenten: Die erzeugte Leistung aus dem Fahrrad wurde mit Hilfe der Steighöhe einer Wassersäule von zwei identischen Gleichstrompumpen mit der Leistung der Sonne an einer Photovoltaikanlage verglichen. Das Projekt beinhaltete die Planung, den Umbau des Fahrrades in der Werkstatt eines örtlichen Energieversorgungsunternehmens und die Präsentation in Teamarbeit.
Projektleitung Martin Schwab, Dr. Jutta Schwegler, Schulleitung OStDin Margit Hofmann

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Dritter Preis, Preisgeld 900 Euro
Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Schweinfurt für das Projekt „Formel1 in der Schule“
Internationaler Konkurrenz stellten sich sechs Schüler der zehnten Klasse beim Technologie-Wettbewerb „Formel1 in der Schule“. Dazu entwickelten die Schüler einen eigenen Miniatur-Formel1-Rennwagen mit aktueller CAD-Software am Computer. Vom Einstieg in die produktive 3D-Konstruktion, dem Ableiten von Konstruktionszeichnungen und fertigungsgerechtem Konstruieren bis hin zum tatsächlichen Fertigen des Fahrzeugs und Testen im Windkanal begleiteten die Schüler „ihr“ Auto dabei. Höhepunkt des Projekts war die Teilnahme an der „F1 in Schools“-Weltmeisterschaft mit dem von Gaspatronen angetriebenen Fahrzeug auf einer 20 Meter langen Rennstrecke.
Projektleitung Benedikt Friedrich, Schulleitung OStD Christoph Zänglein

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Dritter Preis, Preisgeld 900 Euro
Bayernkolleg, Schweinfurt für das Projekt „Exploring the Nanoworld – Fantastic Plastic“
2015 ist das „Internationale Jahr des Lichts“ der Vereinten Nationen. Zu diesem Anlass hat das P-Seminar ein Beleuchtungsmittel der neuesten Generation, so genannte OLEDs (Organic Light-Emitting Dioden) erforscht und selbst hergestellt. Die OLEDs haben eine hohe Energieeffizienz, sind umweltverträglich und können auf Folien aufgebracht und auf flexiblen Oberflächen befestigt werden. Nach Optimierung von selbst funktionierenden OLEDs werden Baseballcaps und T-Shirts mit Schullogo hergestellt und die Artikel an der Schule verkauft. Die Schüler gestalten so den Entwicklungsprozess von der Grundlagenforschung bis zur Markteinführung des Produkts.
Projektleitung Andreas Vollert, Schulleitung OStD Peter Rottmann

Anerkennungspreise in Höhe von je 500 Euro erhalten darüber hinaus das Celtis-Gymnasium, Schweinfurt („Energiewende – Wie geht das?“), das Röntgen Gymnasium, Würzburg („Virtual Science Fair“), sowie das Gymnasium Herzogenaurach („Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose“). Das Gymnasium Höchstadt a. d. Aisch („Umweltfreundliches Fliegen – Bau eines Solarfliegers“) freut sich über einen Anerkennungspreis von 400 Euro.

Die Schaeffler Gruppe ist ein weltweit führender integrierter Automobil- und Industriezulieferer. Das Unternehmen steht für höchste Qualität, herausragende Technologie und ausgeprägte Innovationskraft. Mit Präzisionskomponenten und Systemen in Motor, Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen leistet die Schaeffler Gruppe einen entscheidenden Beitrag für die „Mobilität für morgen“. Im Jahr 2013 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 11,2 Milliarden Euro. Mit mehr als 80.000 Mitarbeitern ist Schaeffler eines der weltweit größten Technologieunternehmen in Familienbesitz und verfügt mit rund 170 Standorten in 49 Ländern über ein weltweites Netz aus Produktionsstandorten, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Vertriebsgesellschaften.
Die Sparte Industrie liefert über eine weltweit marktnahe Organisation und Anwendungsberatung Komponenten und Systeme für rund 60 verschiedene Industriebranchen. Das Portfolio reicht von millimetergroßen Miniaturlagern bis zu Großlagern mit einem Außendurchmesser von mehreren Metern.
Auf unseren Fotos:

* Im Rahmen des Wettbewerbs ?Innovation Award für Schulen? hat die Schaeffler FAG Stiftung besondere Projekte in MINT-Fächern ausgezeichnet. Insgesamt wurden zehn Schulen aus Bad Königshofen, Herzogenaurach, Höchstadt a.d. Aisch, Kitzingen, Schweinfurt und Würzburg prämiert.

* Die prämierten Projekte wurden in einem ?Markt der Ideen? im Schaeffler-Mitarbeitercasino in Schweinfurt von den beteiligten Schülerinnen und Schülern präsentiert (hier: Projekt ?Sonne gegen Muskelkraft? des Armin-Knab-Gymnasiums, Kitzingen).

* Klaus Widmaier (links), Vorsitzender des Stiftungsvorstands und Geschäftsleitung Personal Schaeffler, und Dirk Spindler (rechts), Leiter Forschung & Entwicklung Schaeffler Industrie und Mitglied des Stiftungsvorstands, überreichten die Auszeichnungen, hier an die Gewinner des 1. Platzes, das Gymnasium Bad Königshofen für das Projekt ?Produktion eines Dokumentarfilms über grüne Energieprojekte in der Region Rhön-Grabfeld?.

* Ebenfalls ein dritter Preis ging an das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Schweinfurt, für das Projekt ?Formel1 in der Schule?.

* Auch das Bayernkolleg Schweinfurt wurde für sein Projekt ?Exploring the Nanoworld – Fantastic Plastic? mit einem dritten Preis ausgezeichnet.

Bilder: Schaeffler



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