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Foto: Claudius Schutte

Die Veranstaltungen im September und Oktober 2018 im Theater der Stadt Schweinfurt


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SCHWEINFURT – Mit dem besonderen Konzert des Trios Pineda – Brauß – Strobel im Theaterfoyer am Sonntag, 23. September um 19.30 (Foyer-Konzertmiete, Konzertmiete I‘F‘ – Freier Verkauf) startet das Theater der Stadt Schweinfurt in die neue Saison!

Philip Pineda Resch (Tenorposaune), Elisabeth Brauß (Klavier) und Kai Strobel (Schlagzeug) musizieren im Rahmen der beim Publikum sehr beliebten Reihe »Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler« des Deutschen Musikrates. Auf dem Programm stehen Werke von Debussy, Hamilton, Tomasi, Broström und Milhaud. Philip Pineda Resch ist mehrfacher erster Bundespreisträger bei Jugend musiziert in Solo-, Duo- und Ensemblekategorien. Elisabeth Brauß war von 2007 bis 2010 Studentin am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Von 2008 bis 2010 studierte sie in Hannover in den Klavierklassen von Elena Levit und Matti Raekallio und seit 2010 in der Klavierklasse von Bernd Goetzke. 2016 gewann sie den 1. Preis des Kissinger Klavier­ Olymps. Kai Strobel studiert seit 2012 Schlagwerk an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Als gefragter Kammermusiker spielte er jüngst CD-Produktionen mit dem Wave Marimba Quartet und dem Trompeter Simon Höfele ein. Als Dozent gastierte er auf Musikfestivals in Frankreich, Kroatien, den Niederlanden und in Deutschland.

Fotos Steven Haberland, Monika Lawrenz, Daniel Delang
Foto Jeanne Degraa

Arthur Millers Schauspiel Hexenjagd, das von Mittwoch, 26. bis Samstag, 29. September (Gemischtes Abo A, C, E, C – Freier Verkauf) jeweils um 19.30 Uhr, prominent besetzt u.a. mit Iris Boss, Carsten Klemm und Wolfgang Seidenberg, in Schweinfurt gespielt wird, ist auch heute noch ein spannendes Lehrstück über jegliche Art von Massenhysterie und politisch bzw. religiös motivierte Wahnvorstellungen. Mit seiner außergewöhnlichen Bühnenwirkung und den messerscharfen Charakterporträts bis in die kleinste Nebenfigur hinein führt Miller exemplarisch vor, wie leicht ein demokratisches System durch Intoleranz, Ignoranz und Fanatismus mit den Mitteln seiner eigenen Ordnungs- und Rechtsdisziplin ausgehebelt werden kann. Zu Recht gehört das Drama immer noch zu den erfolgreichsten und meistgespielten des Autors. Millers Stück behandelt mit der Hexenverfolgung des 17. Jahrhunderts in Amerika einen historischen Stoff, doch 65 Jahre nach der Uraufführung ist Hexenjagd thematisch plötzlich wieder das Stück der Stunde. Regie führt Volkmar Kamm.


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»Besser ohne Worte« nennen Andreas Martin Hofmeir (Tuba) und Andreas Mildner (Harfe) ihr Konzertprogramm mit Liedern und Arien für Tuba und Harfe am Donnerstag, 04. Oktober um 19.30 Uhr (Konzertmiete I – Freier Verkauf). »Zwei ganz Große der Musikszene! Ein Konzert wie ein seltener Edelstein« urteilte der Münchner Merkur. Mit ihrem ersten Programm »Why not?« begeistern Hofmeir und sein kongenialer Kollege Mildner bereits seit einigen Jahren das Publikum. So auch 2017 im Schweinfurter Theaterfoyer. Jetzt legen sie nach: Lieder und Arien sind etwas Wunderbares, keine Frage. Wenn da nicht manchmal der Text wäre. Instrumentalisten sind seit jeher geneigt, den Gesang als störendes Element dieser Gattungen zu bezeichnen. Und so haben Andreas Martin Hofmeir und Andreas Mildner den Umstand zum Anlass genommen, diversen Gesängen (u.a. von Schumann, Schubert, Wagner und Puccini) durch Aussparung der Lyrik zu wahrem Glanz zu verhelfen. Und zwar zu dem Glanz, der nur durch die logische Kombination ihrer zwei Instrumente überhaupt möglich ist: nämlich Tuba und Harfe.





Foto Philippe Gerlach

Rossini: »Genie und Genießer« mit der Kammeroper München bringt am Donnerstag, 11. Oktober um 19.30 Uhr (Drittes Programm – Freier Verkauf) Anekdoten und Musik rund um Gioacchino Rossini auf die Schweinfurter Bühne. Gesangssolistinnen und -Solisten der Kammeroper München präsentieren mit ihrem Orchester die schönsten Arien, Duette und Terzette aus Gioacchino Rossinis Werken, und Moderator Dominik Wilgenbus wirft launig-anekdotisch anhand von Briefen und Zeitzeu­ gen­ be­ richten einen Blick in das Leben des Komponisten und Feinschmeckers. Denn nachdem sich der erfolgreichste Komponist seiner Zeit im »hohen Alter« von 38 Jahren weitgehend zur Ruhe gesetzt hatte, frönte er seiner wirklichen Leidenschaft: dem Essen und Kochen – die Pariser Gesellschaft riss sich um Einladungen an seine Tafel.

Foto Sabina Tuscany

Unter Leitung des ehemaligen Bayerischen Staatsballett-Direktors Ivan Liška präsentieren die Nachwuchstänzer des Bayerischen Junior Balletts München unter dem Titel »Münchner Freiheit« am Sonntag, 14. Oktober um 11.00 Uhr (Benefizveranstaltung des ZONTA Clubs Schweinfurt-Bad Kissingen – Freier Verkauf) ein hochklassiges Programm von der Klassik bis zur Moderne. Zu sehen sind im Theater der Stadt Schweinfurt Modest Mussorgkis »Bilder einer Ausstellung«, choreographiert von Ivan Liška, Norbert Graf und Ayman Harper sowie »Schwanensee – Pas de six« in der Choreographie von Ray Barra, Marek Svobodniks »Petite corde«, eine Hommage an Jiří Kylián sowie das pointiert-lyrische »Stimmenstrahl Trio«, eine Choreographie von Maged Mohamed und »Intermezzo«, choreographiert von Terence Kohler zu einer Auswahl von Miniaturen aus Dmitri Schostakowitschs Ballettsuiten. Als Kulturbotschafter der Stadt München und des Freistaates Bayern tourt das BJB München national und international mit großem Erfolg. Die Compagnie entstand durch eine innovative Kooperation der größten Münchner Tanzinstitutionen: dem Bayerischen Staatsballett, der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München und der Heinz-Bosl-Stiftung.

Foto CharlesTardy

Ein aktuelles Theaterstück nach dem Roman von Hans Fallada ist Kleiner Mann – was nun?, gespielt vom Ensemble der Unterfränkischen Landesbühne Theater Schloss Maßbach, am Mittwoch, 17. und Donnerstag, 18. Oktober (Schauspielmiete BLAU, ROT – Freier Verkauf) jeweils um 19.00 Uhr im Theater der Stadt Schweinfurt. Wie kann man die Liebe und all das, woran man glaubt, bewahren, wenn das Geld und immer wieder das Geld fehlt? Die Weltwirtschaft läuft aus dem Ruder, der Konkurrenzdruck am Arbeitsplatz steigt, Menschen entwickeln sich zu Raubtieren, die Gesellschaft radikalisiert sich: Falladas Eheroman aus dem Jahr 1932 fragt nach Möglichkeiten von Solidarität und individuellem Glück angesichts einer Gesellschaft, die von ökonomischen Zwängen beherrscht wird. Unerschrocken und scheinbar unermüdlich verteidigt die junge Emma, genannt Lämmchen, die Liebe zu ihrem Mann und ihrem Kind gegen alle äußeren Widrigkeiten. Doch Pinneberg, ein einfacher Angestellter, rutscht immer tiefer in die Arbeitslosigkeit. Der soziale Abstieg scheint ausweglos… Im Theater erlangten Falladas Werke als Dramatisierungen nach seinem Tode 1947 zunehmend Popularität. So kam 1972 »Kleiner Mann – was nun?« erstmals auf die Bühne. Aufmerksamkeit erregte zuletzt die Neuauflage von »Jeder stirbt für sich allein« als Buch, im Film und auf der Bühne. In Christian Schidlowskys Inszenierung und Bearbeitung sind u.a. Benjamin Jorns und Anna Schindlbeck zu sehen.

Foto sebastian worch

Unter der Leitung von Juanjo Mena sind die Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie sowie die Solisten Vadim Gluzman (Violine), Andrey Godik (Oboe) und Kimiko Imani (Klavier) bei ihrem Schweinfurter Saisonauftakt am Freitag, 19. Oktober (Konzertmiete II) um 19.30 Uhr im Theater zu hören. Zur Aufführung kommen Brahms’ Violinkonzert D-Dur op. 77 und Schumanns Romanzen für Oboe und Klavier op. 94 sowie die Symphonie Nr. 4 d-moll op. 120. Als Chefdirigent des BBC Philharmonic in Manchester ist Juanjo Mena einer der bedeutendsten internationalen Dirigenten Spaniens. Er arbeitete mit vielen prestigeträchtigen Orchestern weltweit, an zahlreichen Opernhäusern und hat regelmäßig Auftritte mit allen großen spanischen Orchestern. Vadim Gluzmans außergewöhnliche Kunstfertigkeit besteht in der Fortsetzung der großen Geigertradition des 19. und 20. Jahrhunderts, die er mit der Frische und Dynamik der Gegenwart belebt. Er ist ein weltweit gefragter Solist und preisgekrönte Aufnahmen ergänzen seine umfangreiche Konzerttätigkeit. Andrey Godik gilt als Senkrechtstarter der Oboenwelt und wurde kürzlich zum Solo-Oboisten der Bamberger Symphoniker berufen. Unter Lorin Maazel war er Mitglied der Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker, dann Solo-Oboist an der Komischen Oper Berlin, im Staatstheater Braunschweig und im Festivalorchester Gstaad. Als GWK Musikpreisträgerin tritt die leidenschaftliche und engagierte Kammermusikerin Kimiko Imani regelmäßig bei bedeutenden Festivals und internationalen Konzertreihen in Europa und Asien auf. Zu ihren musikalischen Partnern zählen so bedeutende Musiker wie der Fagottist Sergio Azzolini und der Oboist Maurice Bourgue.

Foto Michal Novak

Die Urban-Dance-Show BEETHOVEN! The next Level macht von Dienstag, 23. bis Freitag, 26. Oktober (Gemischtes Abo E, A, D, C – Freier Verkauf) jeweils um 19.30 Uhr in Schweinfurt Station. Christoph Hagel und Khaled Chaabi haben eine spektakuläre Show rund um den Klassiker Ludwig van Beethoven kreiert, ein »Psychogramm Ludwig van Beethovens« (Deutsche Welle TV) mit persönlichen Krisen, Abgründen und Höhenflügen. Tanzstile wie Krumping, Popping, Locking, B-Boying, Hip Hop, Modern Dance, zeitgenössischer und klassischer Tanz illustrieren seine Erfolge, den Verlust des Hörsinns ebenso wie Beethovens Sehnsucht nach der »unsterblichen Geliebten«. Die Musik Beethovens entfaltet in Verbindung mit neu komponierten Beats eine ganz eigene Magie. Christoph Hagel – bekannt auch durch »Breakin’ Mozart« und »Fuck You Wagner!« mit der Schweinfurter DDC – ist Dirigent, Regisseur, Pianist und Erfinder neuer Formate des Crossover. Choreograph und Ausnahmetänzer Khaled Chaabi verkörpert Beethoven mit »einer großen Wut, als würde er sich mit der ganzen Welt anlegen« (Berliner Morgenpost). Die Tänzerin und Dramaturgin Yui Kawaguchi bildet den Gegen- und Ruhepol und verbindet die Welt des Breakdance mit der des klassischen Tanzes. Projektionen und live von Christoph Hagel interpretierte Werke begleiten die energiegeladenen Choreographien.

Foto DEAG

Faszination Operettenseligkeit bietet Ein Walzertraum von Oscar Straus am Sonntag, 28. (Senioren-Abo I) und Montag, 29. Oktober (Senioren-Abo III – Freier Verkauf) jeweils um 14.30 Uhr im Theater der Stadt Schweinfurt. Die Operettenbühne Wien Heinz Hellberg präsentiert dieses Meisterwerk, berühmt durch den Zauber seiner Melodien. Dem Walzertraum gebührt zweifellos ein Ehrenplatz im Schaffen von Oscar Straus. In der Generation nach Johann Strauß Sohn strahlt diese Operette mit ihren besonderen Sentiments, das den Werken von Oscar Straus ihre ganz typische Stimmungsnote verleiht. Das Geheimnis liegt in der richtigen Mischung aus Originalität, Witz und meisterhaft musikalischer Erfindung, die für Oscar Straus so typisch sind. Und nachdem aus den Walzerträumen des widerspenstigen Gattens ein echter Liebestraum für beide Hauptakteure wird, steht auch dem glücklichen Happy End nichts mehr im Wege. Und welcher Ort könnte wohl mehr Sehnsüchte wecken als das gute alte Wien mit seinen vertrauten Weisen und seinem echten Charme?

Foto: Claudius Schutte
Foto Anatol Kotte

Der irische Autor Colm Tóibín nimmt sich in Marias Testament die literarische Freiheit, eine Wahrheit zu erzählen, die sich auf der »Rückseite der Bibel« ereignet. Sein Monolog ist am Dienstag, 30. und Mittwoch, 31. Oktober (Schauspielmiete BLAU, ROT – Freier Verkauf) jeweils um 19.30 Uhr mit einer der ganz großen Schauspielerpersönlichkeiten unserer Tage im Theater der Stadt Schweinfurt zu erleben: der wunderbaren Nicole Heesters. Maria, eine alte Frau, lebt allein in der antiken Stadt Ephesos und berichtet von der Entfremdung und vom grausamen Tod ihres Sohnes Jesus. Sie erzählt dies alles auf ganz und gar persönliche Weise, aus der Perspektive ihrer eigenen, individuellen Erfahrung. »Wie Nicole Heesters ihre Maria zum Tode ihres Sohnes in die klassische Pieta-Position, der finalen Vereinigung aus Liebe, Trotz und Kampfeswillen, bringt«, lobt Der Spiegel, »das ist in seiner Schlichtheit und Kraft bewegend: Nicole Heesters spricht sich quasi heilig.« Von Erlösung hält Maria so wenig wie vom Glauben an die Auferstehung. Sie hält nichts von den Lehren ihres Sohnes, auch nichts von der charismatischen Wirkung, die er zu Lebzeiten auf Menschen ausübte. So ist »Marias Testament« eine mutige Erwiderung auf das Neue Testament. Nicole Heesters spielte bereits als Jugendliche in den 1950er-Jahren kleinere Rollen im Film. Nach dem Schauspiel-Studium am Max-Reinhardt-Seminar in Wien arbeitete sie mit Regisseuren wie Peter Stein, Boy Gobert und Andrea Breth. Als Kommissarin Buchmüller war sie Ende der 1970er-Jahre die erste Tatort-Ermittlerin überhaupt. Regelmäßig steht sie bis heute für Fernsehfilme vor der Kamera.

Der Theater-Vorverkauf läuft bereits im Internet unter www.theater-schweinfurt.de sowie ab 08. September an der Theaterkasse (Tel. 09721/51-4955), beim städtischen Bürgerservice (Tel. 09721/51-0) und an den CTS-Eventim-Vorverkaufsstellen in der Region.

www.theater-schweinfurt.de
facebook.de/theaterschweinfurt
instagram.com/theater_schweinfurt







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