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Gerhard Eck und die noch nicht reaktivierte Steigerwaldbahn

Ecks Salven gegen die Steigerwaldbahn: Für die Grünen eine „Aufforderung zum Gleisrückbau“


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SCHWEINFURT – Mit großer Sorge sehen der Garstädter Landtagsabgeordnete Paul Knoblach und der Schweinfurter Grünen-OB-Kandidat Holger Laschka den begonnenen Rückbau des Gleiskörpers der Steigerwaldbahn bei Kitzingen/Etwashausen.

„Es ist klar ersichtlich, dass sich der momentane Inhaber von den öffentlichen Stellungsnahmen des CSU-Staatssekretärs Gerhard Eck ermutigt fühlt. Dessen verbalen Salven gegen eine Reaktivierung der Steigerwaldbahn müssen ja förmlich als Aufforderung zum Gleisrückbau verstanden werden. Ebenso verhält es sich mit der CSU-Klimaschutzbeauftragten Frau Dr. Weisgerber: Sie forciert weiterhin den Straßenausbau, anstatt sich für die Reaktivierung der Steigerwaldbahn einzusetzen“, stellt Paul Knoblach fest.


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Holger Laschka sieht ein zentrales Reaktivierungskriterium in Gefahr: „Der erhoffte Bahnlückenschluss zwischen Schweinfurt und Kitzingen mit Anbindung an die Verbindungen Würzburg-Bamberg und Würzburg-Nürnberg ist jetzt akut bedroht. Wir brauchen jetzt sofort klare Signale der Kreistage in Kitzingen und Schweinfurt, dass ihnen die Reaktivierung wichtig ist und sie an der Wiederbelebung der Steigerwaldbahn festhalten. Da ist für mich auch ganz besonders Schweinfurts Landrat Florian Töpper in der Pflicht, den wir Grünen bei der Kommunalwahl ja wieder unterstützen.“

Paul Knoblach verweist auf Best-Practice-Beispiele zur Bahnstreckenreaktivierung in anderen Bundesländern, wie die vom Landeskabinett Nordrhein-Westfalen beschlossene ÖPNV-Initiative (www.lok-report.de/news/deutschland/aus-den-laendern/item/14887-nrw-landeskabinett-beschliesst-oepnv-offensive.html). „Die Klimakrise gibt uns klar den Weg vor: Bus- und Bahnverkehr stärken, ein Netz an öffentlichen Verkehrsverbindungen schaffen, damit alle Menschen mobil bleiben, egal wo sie wohnen.“


Die Reaktivierung der Steigerwaldbahn sei auch „ein Versprechen an die Bürgerinnen und Bürger in den Landkreisen Schweinfurt und Kitzingen, dass wir ihre Mobilitätswünsche ernst nehmen und sie aus der Abhängigkeit vom Auto befreien wollen.“ Für Holger Laschka ist die Steigerwaldbahn „eines der greifbarsten und naheliegendsten Bahn-Reaktivierungsprojekte in ganz Bayern. Diese Chance dürfen wir nicht verdaddeln!“

Der grüne OB-Kandidat für Schweinfurt kritisiert explizit auch die von der CSU-Landtagsabgeordneten Barbara Becker ins Spiel gebrachten Alternativideen einer Schnellbusstrecke oder eines Fahrradschnellwegs: „Das sind Nebelkerzen der böswilligen Sorte. Die CSU streicht den Bahnfreunden weiße Salbe aufs Gemüt, um die Zerstörung der Vision Steigerwaldbahn zu rechtfertigen. Wenn es dann zum Stechen kommt, werden sich weder Eck noch Becker für eine Busschnelllinie oder einen Fahrradschnellweg auf der heutigen Trasse einsetzen. Mit umweltfreundlicher Mobilität haben beide nichts am Hut.“



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Ein Kommentar

  1. Trödelregion Schweinfurt

    Für Stadt & Region SW bieten sich derzeit einmalige Entwicklungschancen: Konversion Conn Barracks & Steigerwaldbahn nach Wittek-Brix, als Integral-Regionalstraßenbahn mit zwei Ästen: 1. via Hbf; 2. via City, FH, Schulzentrum-West, Bahnlinie KG. Ein dritter Ast wäre denkbar, durch die drei Industrie- & Gewerbegebiete südlich des Mains. Diese Tram erreichte zehntausende Arbeitsplätzen, (Berufs)Schüler, Studenten etc. Und zehntausende Einwohner auf dem 50 km langen Weg nach KT. Kein Expressbus kann solche Mengen befördern, schon gar nicht bei schlechten Straßenverhältnissen im Winter!

    Deshalb ist zur Steigerwaldbahn neben den beiden Landkreisen auch die Stadt SW gefragt. Aber Florian Töpper (SPD) und Sebastian Remele (CSU) vertrödeln gemeinsam diese einmalige Chance und auch die Chance Conn Barracks, die ins Projekt Wittek-Brix hervorragend eingebunden werden könnte! Die Stadt beschäftigt lieber ihr knappes Personal mit dem Schlafmittel Landesgartenschau, einer alten Kamelle, die man inzwischen nachgeworfen kriegt – höchstens noch attraktiv für Orte wie Furth im Wald oder Waldsassen.

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