Home / Lokales / Ein Modell von Schweinfurt entsteht in Haßfurt: So sah die Stadt um das 18. Jahrhundert herum aus – MIT VIELEN FOTOS!

Ein Modell von Schweinfurt entsteht in Haßfurt: So sah die Stadt um das 18. Jahrhundert herum aus – MIT VIELEN FOTOS!


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SCHWEINFURT / HASSFURT – Wer das stadtgeschichtliche Museum im Alten Gymnasium neben der Johanniskirche bislang zu langeweilig fand, wird der geplanten Neukonzeption sicher mit Spannung entgegensehen. Ein Teil des Komplexes wird schon recht bald wohl ein Stadtmodell von Schweinfurt in der mauerbewehrten Ausdehnung mit den Bastionen im Grundriss sein.

Oberbürgermeister Sebastian Remelé besichtigte dieses Modell nun vorab schon bei Burkard Hauck in Haßfurt, der es dort gerade erbaut. „Hauck.Modelle – Konzept und Realisation“ bastelten unter anderem auch das alte Kloster in Münsterschwarzach oder das Aschaffenburger Schloss Schönbusch als Modell. Das von Schweinfurt und dem Erscheinungsbild der Stadt um das 18. Jahrhundert herum wird einmal 4,50 Meter lang und 1,80 Meter breit sein, ist in voller Größe bereits im Hause Hauck aufgestellt, zeigt schon einzelne Gebäude und soll nach dann gut einem Jahr „Bauzeit“ in rund zwei Monaten fertig sein.


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Die rund 40.000 Euro an Kosten brachten ausschließlich Spnsoren auf, deren Vertreter teilweise mit nach Haßfurt kamen. „Das ist sinnvoll angelegtes Geld. Das Modell wird der Schweinfurter Bevölkerung einen Dienst erweisen“, glaubt OB Remelé. Markante Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus, die Johanniskirche, die einstigen Stadttore, Bastionen wie die an der einstigen Fichtels-Villa nahe dem Obertor oder frühere Gebäude wie die Spitalkirche wird die Darstellung genauer zeigen. Sogar etwas größer als laut Maßstab nötig.


„Wir wollen das Modell zur Sprache bringen“, sagt Dr. Erich Schneider. Das Leiter des Schweinfurter Kulturamtes meint damit: Es könnten interaktive Funktionen möglich sein, wenn es erst einmal im Museum steht. Wie war das damals in Schweinfurt als Reichsstadt? Gab es schon einen Oberbürgermeister im Rathaus? Wie funktionierte eine Stadtverwaltung? Ob das Modell offen ausgestellt wird oder überglast ist momentan noch eine Frage der Finanzen.

Schweinfurt als Modell 00Genauso der Plan, nicht nur die Altstadt selbst zu zeigen, sondern auch die Alte Stadt (beides unterscheidet sich) mit der Ausdehung zwischen Marienbach und Höllental. Bis zur Peterstirn gar und dem Bereich des jetzigen Deutschhofs reicht das Modell-Areal. Burkard Hauck und seine Mitarbeiter haben bislang jede Bodenwelle auf dem gefräßten Hartschaum der später oberflächenbehandelten Grundplatte erarbeitet, jedes einzelne Haus an den früheren oder auch noch jetzigen Standort eingefügt. Dr. Erich Schneider könnte sich sogar vorstellen, ein größeres Bronzemodell gießen zu lassen und auf den Marktplatz zu stellen. Damit Touristen gleich von dort aus inspiriert werden, das alte Schweinfurt entdecken zu wollen.

Unser Bild mit allen Personen zeigt von links: Kulturamtsleiter Dr. Erich Schneider, Alexander Förster (Geschäftsführer der Stadt- und Wohnbau GmbH Schweinfurt), Modellbauer Burkard Hauck, Initiator und Stadtrat Prof. Dr. Edmund Hornung, Schweinfurts Baureferent Jochen Müller, Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Peter Oppolzer, Vorstand der VR-Bank Schweinfurt eG. Zudem besuchte Treuhänder Klaus Stapf von der Kulturstiftung Schweinfurt vorab in Haßfurt das Modell und den Erbauer. Zudem sind die Sparkasse Schweinfurt und Stadtwerke Schweinfurt GmbH Sponsoren des Projektes.


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