16. 01. 2018

Ein unerwartetes Treffen mit Skisprung-Star Sven Hannawald: Sandra Göller und ihr erfüllter, großer Traum



WERNECK / MÜNCHEN / GRAFENRHEINFELD – Ein paar der Gäste im Bistro des Autoratshofes in Werneck werden letzten Donnerstagabend vielleicht mal grübelnd überlegt haben: „Kenne ich diesen Mann nicht irgendwoher?“ Ja, genau: Es war einer der größten Sportstars Deutschlands der letzten Jahre.

Sven Hannawald machte zum Tanken und Essen Station. Zusammen mit seinem Manager Sven Ehricht, sein Partner einer gemeinsamen Unternehmensberatung. Beide waren auf dem Weg nach Willingen zum Skispringen am Wochenende, wo Hannawald nun stets im Einsatz ist: Als Moderator neben Matze Bielek, dem Dettelbacher, den man auch in Schwienfurt vom Radio und als Stadionsprecher bei den Mighty Dogs kennt.

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Sven Hannawald: Das ist der heute 42-Jährige, der 2001/2002 die sensationelle und seitdem nie mehr erreichte Leistung vollbrachte, alle vier Springen der Vier-Schanzen-Tournee zu gewinnen. Als Springer und Flieger wurde der Sachse aus dem Erzgebirge, der danach lange im Schwarzwald lebte und heute mit seiner Frau in München, Olympiasieger und mehrfacher Weltmeister. Der Sportler des Jahres von 2002 beendete allerdings seine Karriere recht früh wegen eines Burn-Outs.

Wieso er nach Werneck kam? Natürlich nicht nur zum Tanken und Gulasch-Essen: Es ging um eine Art „Treff´ den Star!“ Und da stand eine junge Grafenrheinfelderin im Mittelpunkt, die doch tatsächlich schon mal auf Skiern von Hannawald von einer Schanze herunter sprang. Sandra Göller heißt die heute 29-Jährige, Mutter des kleinen Anton, die mit 14 Jahren von „Hanni“ schwärmte, die damals deshalb schon mal in die Zeitung kam.

Sandra ersteigerte sich alte Tiger-Skier von Sven und erfüllte sich im bergelosen Schweinfurt den Traum, damit von einer Schanze zu springen. Das Ganze passierte in der Rhön. In Haselbach. Vier Jahre lang war sie aktiv. Heute noch stehen die Dinger bei ihr in der Garage. Nach Werneck nahm sie die Bretter mit. „Ja, das sind meine gewesen“, bestätigte Hannawald grinsend und signierte sie genauso wie sein Buch, Fotos oder das letzte Plakat der Vier-Schanzen-Tournee. Alles sogar mit persönlicher Widmung.

Beim Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten wohnte Sandra Göller in jungen Jahren stets in einem Gästehaus, von dem sie auf den Balkon der Wohnung von Hannawald schauen konnte. Beim Empfang 2002 nach dem Grand Slam überreichte sie ihm vom Fanclub ein Geschenk, als er mit der Kutsche abgeholt wurde. In ihrem Zimmer hat sie ein auf 20 Stück limitiertes Poster mit einem Original-Autogramm. Das war damals ein Weihnachtsgeschenk…


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Und nun gab´s Autogramme von Sven Hannawald und vor allem gute Laune beim rund 45-minütigen Treffen im Gasthaus des Autorasthofs. Sie erzählte ihrem Star ihre Geschichte, wie er sich einst als junger Sportler oft weigerte, eine Unterschrift zu geben. Wie Sandras Vater dann immer sagte: „Da drüben steht der Martin Schmitt, geh´ halt zu dem!“ und Sandra dann antwortete: „Neee, ich will zum Hanni!“

Die beiden Svens hörten aufmerksam zu, nahmen sich vor der Weiterfahrt nach Willingen viel Zeit und kündigten dann an, dass sie im Sommer wohl mal zu Besuch sein werden bei Matze Bielek, der ihnen die schöne fränkische Weinregion zeigen will. Und wer weiß: Vielleicht sieht Sandra Göller dann ja nochmal ihren sportlichen Schwarm, der in dne nächsten Tagen zum zweiten Mal Vater wird und der deshalb vorsichtshalber schon die Moderation am nächsten Wochenende vom Skifliegen in Oberstdorf an Martin Schmitt weiter reichte.

Sandras Fazit dieses unerwarteten Treffens am Donnerstagabend: „Es war phänomenal! Bombastisch! Ein Traum ging in Erfüllung!“







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