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Ein Urgestein der fränkischen Fastnacht wird 80: Georg „Schorsch“ Hümpfer feiert runden Geburtstag


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SCHWEINFURT – Georg Hümpfer, der Gesellschaftspräsident der Schwarzen 11 der Kolpingfamilie Schweinfurt, wird am heutigen Samstag, den 27. Februar, 80 Jahre alt. Der gebürtige Schweinfurter steht seit 1989, nunmehr fast 32 Jahren, der Frohsinnsgemeinschaft vor.

Als Gesellschaftspräsident verantwortet er bis heute alle organisatorischen Aufgaben und die Vertretung der Gesellschaft nach außen sowie die inhaltliche und strategische Ausrichtung. Die meisten dürften ihn vom Kartenvorverkauf kennen. Weit über 5000 Kartenwünsche sind alljährlich über 9 Sitzungen und 600 Sitzplätze in der Stadthalle optimal zu verteilen. Eine Aufgabe, an der schon Computerprogramme scheiterten, die er alljährlich zu aller Zufriedenheit bewältigt.


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In seiner Amtszeit war das Bayerische Fernsehen zur Aufzeichnung der Prunksitzung „Franken Helau“ viermal zu Gast in der Stadthalle, 1999, 2003, 2013 und 2021. Jedesmal ein organisatorischer Kraftakt. Sein Weitblick und seine Zukunftsorientierung zeigte sich auch, als er vor vier Jahren die Beschaffung der riesigen LED Leuchtwand für die Bühnendekoration vorantrieb.


Seinem Engagement und seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass dieser Schritt in eine neue Zeit der Bühnenpräsentation von der Schwarzen Elf als erster Fastnachtsgesellschaft in Franken gegangen wurde. Der großartige Erfolg gibt ihm recht, mittlerweile bestätigen viele Nachahmer seine mutige Entscheidung.

Für seine Verdienste in der Schwarzen Elf erhielt er bereits 2001 den Till von Franken in Silber. Für seine Verdienste um die fränkische Fastnacht wurde ihm vom Fastnachtverband Franken im Jahre 2017 gar der Till von Franken in Gold verliehen, von dem es seit Bestehen des Fastnachtverbandes nur knapp 100 in ganz Franken gibt.

Geprägt durch die Ideale Adolph Kolpings und das Vorbild seines Vaters engagiert er sich bis heute in vielfältigen gesellschaftlichen ehrenamtlichen Stellen. So war der studierte Ingenieur neben dem Gesellschaftspräsident der Schwarzen Elf auch Vorsitzender der Kolpingfamilie, lange Jahre im Pfarrgemeinderat von St. Michael in Schweinfurt und dort auch Vorsitzender. Unterstützt wird er dabei von seiner Frau Ingrid, mit der er noch in diesem Jahr 60 Jahre verheiratet sein wird und seinen zwei Kindern und Schwiegerkindern.

Sein Herz schlägt für die Jugend. Auch mit seinen jetzt 80 Lebensjahren hat er einen besonderen Draht zum Nachwuchs, der umgekehrt mit Stolz auf „seinen Schorsch“ blickt. Georg Hümpfer, ein Segen für die Schwarze 11, eine Bereicherung für die Gesellschaft, ein Vorbild für bürgerliches Engagement.

„Schön reden tut’s nicht, die Tat ziert den Mann“. Dieses Zitat Adolph Kolpings steht wie kein anderes für Georg Hümpfer. Seine Schwarze 11, die Kolpingfamilie Schweinfurt und die Gemeinde St. Michael gratulieren auf’s Herzlichste ihrem Schorsch.

Fotos: Michael Breitenbach



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