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Einstimmiges Votum für Feuerwehrhaus mit Dorfgemeinschaftsräumen: 415.000 Euro Zuschuss werden in Reichmannshausen erwartet


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REICHMANNSHAUSEN – Jetzt ist der Spatenstich ein großes Stück näher gerückt: Jeweils einstimmig haben in dieser Woche die Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung Seestern sowie der Gemeinderat das Projekt „Feuerwehrhaus mit Dorfgemeinschaftsräumen“ auf den Weg gebracht.

Die Entscheidung kommt zum richtigen Zeitpunkt: Turnusgemäß steht nämlich in Reichmannshausen die Neuanschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs an. Die Zeit ist reif, denn es gibt kaum noch Ersatzteile für das nunmehr 30-Jahre alte Auto. Problem allerdings ist – ein so genanntes TSF-Neufahrzeug egal welchen Typs oder Ausführung passt nicht mehr in die vorhandene Gerätehalle.


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Und so wurde seit Monaten geplant, beratschlagt, sogar andere Feuerwehrhäuser besichtigt. Vor allem wurden Überlegungen angestellt, welche Fördertöpfe angezapft werden könnten, berichtet Bürgermeister Stefan Rottmann. Bekanntlich stellt das Feuerwehrhaus am Festplatz die einzige kommunale Immobilie im Ortsteil Reichmannshausen dar. Das Gebäude wird darüber hinaus beispielsweise als Wahlraum oder für Musikproben der Feuerwehrkapelle genutzt. Die Immobilie ist allerdings stark sanierungsbedürftig und entspricht nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben und Normen. Der Feuerwehrverein und die aktive Wehr hat angekündigt, mit umfangreicher Eigenleistung den Neubau des Feuerwehrhauses zu unterstützen.

Wenn es nach den Verantwortlichen der Gemeinde und Feuerwehr, aber auch dem Arbeitskreis der Dorferneuerung geht, soll schon bald ein modernes Feuerwehrhaus mit zwei Stellplätzen, sowie Sanitäreinrichtungen, Teeküche und Dorfgemeinschaftsräumen entstehen. Der Gemeinderat wünschte sich dazu noch eine Photovoltaikanlage. Die nun vorliegende Planung des Architekturbüros Göger beinhaltet ein funktionales und zugleich modernes Gerätehaus, das mit seinen Sanitäreinrichtungen auch dem benachbarten Festplatz und Friedhof zu Gute kommt.


Die Dorfgemeinschaftsräume stehen allen Vereinen von Reichmannshausen zur Verfügung. Neben dem Versprechen der Feuerwehr, sich mit Eigenleistung zu beteiligen, konnte sich die Gemeinde insgesamt einen Zuschuss in Höhe von 415.000 Euro durch die Regierung von Unterfranken und dem Amt für Ländliche Entwicklung sichern. Dafür sind die Vorgaben der Fördermittelgeber im Hinblick auf Ausstattung, Anzahl und Größe der Räume, aber auch Form des Gebäudes strengstens einzuhalten. Mit etwas mehr als 1,1 Mio. Euro Gesamtinvestition wurde das Vorhaben kalkuliert.

Parallel hat sich der Arbeitskreis nun auch Gedanken zum Festplatz und Seeumfeld gemacht: Erste Ideen und Überlegungen wurden zu Papier gebracht und ein Antrag durch Bürgermeister Stefan Rottmann an das Amt für Ländliche Entwicklung formuliert. Vergangenen Mittwoch kam nun die erfreuliche Nachricht aus Würzburg, dass das Dorferneuerungsbudget für Reichmannshausen weiter aufgestockt wird, um auch dieses Projekt zu realisieren.

Auch im benachbarten Löffelsterz soll das Feuerwehrhaus mit Dorfgemeinschaftsräumen neu entwickelt und errichtet werden. Erste Anträge sind gestellt und Pläne für die nächste Gemeinderatssitzung in Ausarbeitung. Bleibt also nur zu hoffen, dass auch hier großzügige Fördermittel generiert werden können.

Reichmannshausen bleibt bis auf Weiteres im Baustellenmodus. Gerade in den letzten Jahren wurde im nördlichsten Ortsteil der Großgemeinde Schonungen kräftig investiert. Es gibt kaum Leerstände, die Einwohnerzahl konnte nahezu konstant gehalten werden und der Kindergarten ist komplett ausgebucht. So wurden auch in kürzester Zeit zahlreiche Häuserfassaden und Vorgärten unter Ausnutzung von Dorferneuerungszuschüssen liebevoll restauriert oder hergerichtet, in regelmäßigen Abständen trifft sich ein Arbeitskreis mit ehrenamtlichen Bürgern und entwickelt Ideen aber auch die Gemeinde bemüht sich sinnvolle und notwendige Dorferneuerungsprojekte zügig umzusetzen.

Viele Straßenzüge wurden in jüngster Zeit im Zuge der Erdverkabelung auch mit speziellen Speedpipes ausgestattet – dafür hatte sich der Gemeinderat einstimmig ausgesprochen. So kann das Glasfaser bis ins Haus gelegt werden. Und auch beim Mobilfunkausbau konnten Erfolge erzielt werden: In diesem Jahr ging der Vodafone-Mast in Betrieb – und auch die Telekom arbeitet aktuell am Mobilfunkausbau in Reichmannshausen. Die Straßenausleuchtung wurde fast komplett auf LED-Technik umgestellt und vor kurzem fanden umfangreiche Straßensanierungsarbeiten statt. Der Landkreis hat eine E-Ladestation in Reichmannshausen am frisch sanierten Schullandheim errichten. Eine umfassende Neugestaltung des Kirchenumfelds steht bevor und auch ein Friedhofskonzept befindet sich in der Planung.

Fotos: Stefan Rottmann/Plan Architekturbüro Göger



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