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Erschließungskonzept für Forster Baugebiet: Fast 20.000 Quadratmeter stehen zur Bebauung bereit


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FORST – Einige Monate war es still geworden um Schonungens neues Baugebiet am Ortsrand von Forst, doch im Hintergrund wurde mit Hochdruck an Straßenführung, der technischen Erschließung und Aufteilung der Grundstücksparzellen geplant.

Beachtliche 28 Seiten umfasste die Sachdarstellung und Vorlage zur letzten Gemeinderatssitzung: Gegenstand der Ausführungen waren vor allen Dingen die Eingaben, Anregungen und Einwände von Behörden, Versorgern und Bürgern aus der letzten Auslegungs- und Offenlegungsphase.


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Bürgermeister Stefan Rottmann ging im Rahmen der letzten Sitzung nochmal auf die strategischen Überlegungen hinsichtlich der Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten in der Großgemeinde Schonungen ein. Priorität habe die Innenentwicklung: Hier konnte man in den letzten Jahren einige Erfolge verzeichnen und durch direkte Ansprache und Förderprogramme beachtlich viel Wohnraum neu aktivieren. Grundstücke und Immobilien wechseln aufgrund der starken Nachfrage mittlerweile unter der Hand ihren Besitzer, wie Bürgermeister Stefan Rottmann feststellte. Wie jüngste Recherchen darlegen, gibt es großgemeindeweit kaum Leerstände, die zum Verkauf stehen. Trotzdem müsse man ein Angebot für Einheimische und Zuzugswillige schaffen: Aufgrund der Lage und Infrastruktur sei Schonungen mit seinen Gemeindeteilen ein beliebter und begehrter Wohnort.


Neben Forst (20.000 qm) soll den Plänen des kirchlichen Bauträgers SBW zur Folge auch in Waldsachsen (etwa 30.000 qm) ein neues Baugebiet entstehen. Im Hauptort Schonungen werden auf absehbarer Zeit insgesamt hundert neue, barrierefreie Wohnungen errichtet. Hier spielen die Projekte „Wohnen am Main“, „Bachstraßen-Areal“, „Alte Grundschule“ und die bereits realisierten Hegholz-Wohnungen eine zentrale Rolle.

In Forst wurde die gut 2 Hektar große Ackerfläche durch die Gemeinde erworben und die Machbarkeit der Erschließung mit Wasser und Entwässerung frühzeitig abgeprüft. Eine digitale Geländeaufnahme ist ebenfalls bereits erfolgt.  23 Bauplätze könnten dort in Größen von 500 qm bis hin zu 900 qm entstehen. Drei Bauplätze sind für den Bau von Mehrfamilienhäusern vorgesehen, um auch hier wiederum den Wohnungsbau voranzutreiben. Ein besonderes Augenmerk wurde im Rahmen der Sitzung auf die Straßenführung gelegt.

Die Fahrbahn soll verkehrsberuhigt gestaltet und abschnittsweise mit Bäumen begrünt bzw. mit ausgewiesenen öffentlichen Parkplätzen gestaltet werden. Der bestehende Spielplatz soll im nordöstlichen Bereich des Baugebiets umgesiedelt und mit öffentlichen Stellplätzen ergänzt werden. Genau dort, entlang einer Landwirtschaftlichen Halle braucht es auch einen Lärmschutz in Form einer Wand: Die Fläche hierfür ist bereits eingeplant – die notwendige Höhe des Schallschutzes muss noch berechnet werden.

Das neue Baugebiet wird künftig sowohl im Trenn- wie auch im Mischsystem abwassertechnisch angebunden. Einig waren sich die Räte darin, dass die Festsetzungen des Bebauungsplans auf ein Mindestmaß beschränkt werden sollen. So sollen vor allem die Gebäude- bzw. Wandhöhe reguliert werden.

Besonderen Charme hat das Baugebiet, weil es auf einem abflachenden Höhenrücken liegt, mit herrlicher Fernsicht über die Schonunger Buchtenlandschaft, das Maintal und die Stadt. Die hervorragende Verkehrsanbindung von Autobahn, Bundesstraße und Bahnhaltepunkt, aber auch die naheliegenden Einkaufsmöglichkeiten in Schonungen und die reizvolle Landschaft bzw. Natur werden Bauherren besonders schätzen.

Ziel ist es, im kommenden Jahr mit den Erschließungsarbeiten zu beginnen, darin eingeschlossen ist der Straßen- und Kanalbau. Erst mit Abschluss der Maßnahmen können die Grundstücke bebaut werden.

Der Gemeinderat hat sich allerdings schon erste Gedanken zur Vergabe und zum Verkauf der Grundstücke gemacht. Zwar gibt es noch keine genaueren Grundstückspreise, weil sich die Quadratmeterpreise aus den Erschließungskosten und somit den Ausschreibungsergebnissen der Tiefbaumaßnahmen berechnen, aber die Vergabe soll mittels Losverfahren erfolgen. Dabei sollen die besonders exponierten Grundstücke mit einem noch festzulegenden Aufschlag teurer verkauft werden, als die übrigen Flurstücke. Drei größere Flächen sollen dem Mehrfamilien-Wohnbau vorbehalten werden. Eine Interessenten- und Bewerberliste wird derzeit noch nicht geführt: Die Gemeinde wird hier aber schon bald nähere Informationen veröffentlichen.

Fotos und Plan: St. Rottmann/IB Ledermann



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