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Erst Ortsbegehung, dann Bürgergespräch im Feuerwehrhaus: SPD-Fraktion „vor Ort – in Oberndorf“


SKD

SCHWEINFURT – Zu einer Aussprache über aktuelle Probleme des Stadtteils Oberndorf konnten Ortsvorsitzender Martin Geitz und SPD-Fraktionsvorsitzender Joachim Schmidl die komplette SPD-Stadtratsfraktion mit MdL Kathi Petersen und Bürgermeister Karl-Heinz Kauczok, den Ortsvorstand Bergl-Oberndorf und eine große Zahl interessierter Bürgerinnen und Bürger zur Ortsbegehung im Neubaugebiet Gustl-Kirchner- / Linden-Straße mit anschließender Information im Feuerwehrhaus begrüßen.

In der Gustl-Kirchner-Straße wurden sie schon von Anwohnern erwartet, die auf die befürchtete Lärm- und Staubbelastung durch das geplante weniger als 100 m entfernte Kiesabbaugebiet aufmerksam machten. Stadtrat Dr. Herbert Wiener gab Erläuterungen zum Projekt und informierte über den aktuellen Gesprächsstand direkt betroffenen Nachbarn mit der Fa. Glöckle zur Verschiebung des Kiesabbau-Beginns mit dem 2. Bauab-schnitt, der eine wesentlich größere Fläche umfasst und vor allem über 250 m weit vom Baugebiet entfernt ist. Die Anwohner äußerten in deutlichen Worten ihr Unverständnis über die Zustimmung einer Stadtratsmehrheit zum Kiesabbau in einer Entfernung, die gegen die entsprechende Richtlinie des Landesamtes für Umweltschutz verstößt. Beim Rückweg über die Würzburger Straße, – noch B26, künftig Staatsstraße L 2447 – , wurden die Teilnehmer mit der enormen Verkehrsbelastung konfrontiert, die für einen Werktag von der Stadt mit ca. 23.000 Pkws und über 600 Lkws ermittelt wurde.


DB August

Bei einem Halt am Gebäude „Schwarzer Adler“ und am benachbarten Geburtshaus von Moritz Fischer wies Marianne Prowald, Vorsitzende des Bürger- und Kulturvereins Oberndorf, auf die Pläne zur Neugestaltung der „Neuen Mitte Oberndorf“ um das Feuerwehrhaus hin. Dessen Realisierung ist nach Auffassung der Bürger unmittelbar mit der Reduzierung der Verkehrsbelastung verbunden. Nur so bestehe die Chance, für die Projekte der Neuen Oberndorfer Mitte einen Investor zu finden. Im Zusammenhang mit der Verkehrsbelastung wurde auch über die Finanzierung notwendiger Straßenverbesserungen und –erneuerungen gesprochen. Es wurde bedauert, dass die konservativen Kräfte einen Antrag von Stadtrat Werner Bonengel, SPD, abgelehnt hatten, der eine eindeutige Zuordnung der Finanzierung durch alle Steuerzahler beantragt hatte, wie es in einer zunehmenden Zahl von Städten in Bayern bereits Praxis werde.

Den letzten Punkt bildete die schlechte Nahversorgung im Stadtteil Oberndorf nach Schließung des LIDL-Marktes Ende Juni 2014. Stadtrat Dr. Wiener zeigte die derzeitigen Alternativen auf, die nach den erfolglosen Bemühungen der Stadt für einen Erhalt der Nahversorgung noch übrig sind. Zwar bestünde für ältere nicht motorisierte Bürger die Möglichkeit der Nutzung des Stadtbusses zu anderen Nahversorgern, dies sei jedoch wegen der Beförderung der Einkaufstaschen oftmals sehr beschwerlich. Auch für das Frauenhaus sei das Fehlen einer Einkaufsmöglichkeit in Oberndorf ein gravierender Nachteil. Stadtrat Dr. End wies auf anfangs vergleichbare Fälle in der Gartenstadt und am Deutschhof hin. Die SPD hofft nun, dass im Zusammenhang mit der Abstufung der B26 die Umsetzung der Entwicklungspläne für eine weitere Stadtteilmodernisierung auch die Nahversorgung und weitere Dienstleistungen in Oberndorf ausgebaut werden.




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