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„Es tut sich was in unserer Gegend“, freuen sich die Maßbacher, Stadtlauringer und Thundorfer über eine Baumaßnahme


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MASSBACH / STADTLAURINGEN – Knapp 2,8 Kilometer lang ist die Straße zwischen Maßbach und Rothhausen, dem Ort der Gemeinde Thundorf, der so nahe an Stadtlauringen liegt. Nun fällt bald der Startschuss, um die kurvenreiche und unübersichtliche Strecke zu entschärfen. Innenstaatssekretär Gerhard Eck informierte zusammen mit weiteren diversen lokalen Polikern, Landräten und Bürgermeistern über das Vorhaben, das sich der Freistaat Bayern zwischen 2,3 und 2,5 Millionen Euro kosten lässt.

Bestandsorientiert soll gebaut werden. Starke Kurven werden abgeflacht, Kuppen verschoben. „Wir bauen keine gerade Strecke“, versicherte Eck. Außerhalb Maßbachs geht es los mit dem ersten, rund einen Kilometer langen Bauabschnitt, der Kosten von 1,3 Millionen Euro verursachen wird. Nach weiteren vorbereiteneden Maßnahmen soll der Startschuss womöglich schon im Herbst 2013 erfolgen. Spätestens ab Frühjahr 2014 wird dann aber gebaut, damit 2015 die gesamte Maßnahme abgeschlossen ist.


AOK - Keine Kompromisse

Warum das Ganze? Zur Sicherheit der Autofahrer und der Radler, die auf der einstigen Eisenbahntrasse einen Radweg bekommen haben, der jedoch die Straße mehrfach überquert. Und um Anschlüsse herzustellen. „Die Autobahn A71 ist ein Segen und hat einen wirtschaftlichen Aufschwung gebracht“, weiß Gerhard Eck. „Doch die Erschließung des ländlichen Raumes ist lebenswichtig“, sagt der Staatssekretär. Weil von Stadtlauringen aus der Weg auf die A71 führt eben nun mal über Maßbach führt.


„Die Baumaßnahme wird Gefahrenpunkte entschärfen“, ist sich der stellvertretende Schweinfurter Landrat Paul Heuler sicher. „Es tut sich was in unserer Gegend“, freut sich Maßbachs Gemeinderat Josef Reichert. Bad Kissingens Landrat Thomas Bold und Stadtlauringens Bürgermeister Friedel Heckenlauer richteten ihren Dank in erster Linie an Staatssekretär Eck für dessen massives Engagement für die ländlichen Lebensadern.

Gerhard Eck ließ aber keinen Raum für Spekulationen. Eine mögliche Umgehung des Marktes Maßbach werde man nicht ohne die Maßbacher Bürger organisieren. Die Bevölkerung und der Gewerbeverband lehnen eine solche Umgehung bislang ab. Der Innenstaatssekretär erinnerte an Schwerlasttransporte, die vor allem von der Stadtlauringer Firma Krug auf die Autobahn rollen. Bislang teils bis zu zwei Mal am Tag über die Stadt Schweinfurt. Die Realisierung der Umgehung von Ballingshausen steht demnächst an. Von dort aus könnten große Lkws dann über Volkershausen und Maßbach Richtung A71 fahren. „Da müssen wir offen und ehrlich sein, denn die Schwertransporte sollen so schnell wie möglich auf die Autobahn kommen“, sagt Eck und entwarnt gleichzeitig. Denn diese Lkws seien in erster Linie lang und weniger über die Maßen schwer.

Unser Bild zeigt Gerhard Eck (Vierter von links) beim Pressetermin am Ortsausgang von Maßbach Richtung Stadtlauringen zusammen mit den Vertretern aus den Rathäusern der anliegenden Gemeinden, dem Landtagsabgeordneten Robert Kiesel (Fünfter von links) und den Landräten Thomas Bold (Bad Kissingen, Vierter von rechts) und Paul Heuler (Stellvertreter im Landkreis Schweinfurt, Dritter von rechts) sowie Matthias Wacker vom Staatlichen Bauamt Schweinfurt (rechts).



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