Home / Gastronomie / Fahr´ mal hin: Die unfiltriert-süffige Kellertour durch das bierige Bamberg – MIT VIELEN FOTOS!

Fahr´ mal hin: Die unfiltriert-süffige Kellertour durch das bierige Bamberg – MIT VIELEN FOTOS!


Frankens Saalestück

BAMBERG – So ein Franken-Hopper-Ticket der Bahn ist schon was Feines: Man steigt in Schonungen in den Zug, fährt für relativ kleines Geld ins gelobte Bierland Oberfrankens und kann nach einer ausführlichen Kellertour entspannt am Abend wieder heimreisen – und eben auch mal einen Hopfensaft mehr trinken.

Bamberg stand mal wieder auf dem Programm für inundumsw.de-Vielschreiber Michael Horling und Partnerin Petra Moritz. Dass es beide nun tatsächlich schafften, sämtliche Brauereien Bambergs an einem halben Tag zu besuchen, dürfte aber fast schon einen Eintrag ins Buch der Rekorde wert sein…


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„Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten ein paar Biergärten besuchen, in denen wir bislang noch nie waren. Der erste hatte schon Mittag geöffnet an diesem Donnerstag: Der Fässla-Keller liegt östlich des Bahnhofs und ein bisschen abseits. Wir entschieden uns für ein mahagonifarbenes Zwergla und ein Lager und ich bedauerte es ein wenig, dass ich vorher schon am Bahnhof Heißhunger verspürte und ein fraglos leckeres Fleischküchle verspeisen musste. Dann im Fässla-Keller gab es auf der Tageskarte Nudeln mit Hackfleischsoße.


Nun ja, wir wollten ja auch eigentlich nur was trinken. Und dann weiter laufen. Nicht weit war es zu Mahr´s Bräu und dem Motto dort: „ahns geed nuch!“ Zwei sogar! Zwei „U“, die Spezialität des Hauses. Unfiltriert und süffig wie fast alle Bamberger Biere. An sich reichte es nun erstmal mit Gerstensäften. Allerdings hat Keesmann Bräu gleich nebenan sein Reich – und wenn man schon mal dort ist im Stadtteil Wunderburg, dann nimmt man halt auch schnell noch ein Lager mit. Diesmal eines zusammen. Reichte ja auch.

Bamberg ist schön, das dürfte bekannt sein. Nun liefen wir durchs Zentrum und über die Brücke rüber zur Klosterbräu. Das Problem dort: Der Mann am Tresen empfahl ein Braunbier genauso wie ein Schwarzes. Wenn man sich nicht entscheiden kann…. , dann nimmt mal halt je eines. Irgendwann an so einem schönen Nachmittag bei angenehmen Temperaturen kommt dann eben die Idee auf, wir könnten ja wirklich alle Brauereien des Stadtgebietes durchmachen.

Nun ja: Verbunden war das nun mit ein bisschen Anstrengung. Denn hoch zum Spezial-Keller führt ein teils recht steiler Berg. Und da kommt dann wieder Durst auf. Es gibt rauchige Biere und weniger rauchige. Aber warum lange überlegen und nicht je eines bestellen? Gesagt, getan! Dafür hielten wir uns im nicht weit entfernten Wilde Rose-Keller merklich zurück. Dieser Biergarten ist nun wirklich ein Traum. Es war inzwischen kurz nach 17 Uhr und die WM wurde eröffnet. Dank der Leinwand sahen wir das erste Tor der Russen gegen Saudi-Arabien.

Bergab ging uns die Orientierung aus. Zur Greifenklau müsste es nicht ganz so weit sein. Aber auf welchen Wegen? Petra fragte eine junge Dame, die neben uns parkte. Sie versuchte zu erklären, wie wir dahin kommen, stellte aber dann fest, dass sie selbst ja in die Gegend fahren müsste ein paar Minuten später. Also nahm sich uns mit. Danke dafür. Und für das Bild. Gesellig ging es dann auch im Greifenklau-Biergarten zu mit Nachbarn, denen wir unser Leid klagten, weil es in und um Schweinfurt eben keine so tollen Biergärten und keine Biervielfalt wie in Bamberg gibt.

Hier wie auch später im Ambräusianum hielten wir uns jeweils an einem Bier fest. Das Schlenkerla ließen wir weg, schauten aber kurz mal rein, weil wir ja schon ein Rauchbier hatten an diesem Tag – und weil wir genau genommen ja auch die Brauerei Keiserdom in Gaustadt hätten „machen“ müssen, um wirklich „alle Neune“ zu schaffen in Bamberg.

Wer richtig gezählt hat: Es waren trotzdem 12 Bier an diesem Nachmittag. Doppelt soviele wie gewollt. Allesamt aber nicht „bockig“ und als Grundnahrungsmittel absolut gesund. Zumal zu zweit getrunken. Die zugenommenen Kalorien liefen wir ja wieder weg – und dank der Bahn kamen wir auch sicher zurück nach Hause. Auf ein Neues demnächst irgendwo in Kellern Oberfrankens.“

 


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