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Fahr mal hin ins Bierland: Endlich hat die Bockbier-Zeit wieder begonnen


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BAMBERG – Endlich hat sie wieder begonnen, die Bockbierzeit in unserem gelobten Frankenland. Traditionell finden ab Ende September in und um Bamberg die ersten „Anstiche“ statt. Natürlich waren inundumsw.de-Vielschreiber Michael Horling und Partnerin Petra gleich zu Beginn wieder dabei und machten sich auf eine schöne Zugtour.

„Dieses Bayernticket ist schon ein Traum: Für gerade mal knapp über 30 Euro kommt man zu zweit von Schonungen aus nicht nur nach Bamberg und zurück, sondern man kann auch noch die öffentlichen Verkehrsmittel rund um die Domstadt benutzen. Das spielte bei diesem Ausflug an einem herrlichen Herbstfreitag eine entscheidende Rolle.

Unsere erste Station sollte nämlich nach dem Ankommen am Bamberger Hauptbahnhof das Örtchen Drosendorf bei Memmelsdorf sein. Dorthin führt eine Buslinie. Die Brauerei Göller, nicht zu verwechseln mit der Namensgleichen in Zeil am Main, eröffnete die Starkbier-Saison bereits die Woche zuvor und ist bekannt dafür, dass der Bock seltenst länger reicht als bis Anfang November.


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Also nicht wie hin. Toller Sonnenschein ließ uns einen Platz im Freien einnehmen und den süffigen, bernsteinfarbenen Bock vom Fass genießen. Ich muss zugeben, dass es einer der besten überhaupt ist, weshalb wir unsere Pläne des Tages da schon über den Haufen warfen und gegen 15 Uhr einen zweiten bestellten. Wann kann man schon nochmal so schön in der Sonne sitzen und mit anderen Leuten bei einem Bier schwatzen?





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Dann ging´s mit dem Bus wieder zurück in die Stadt. Vom Bahnhof liefen wir Richtung City und stellten fest, dass wir höchstens einen der zwei Böcke in Drosendorf zurückgelassen hatten. Der zweite drückte schon wieder auf der Blase. gut nur, dass die Brauerei Fässla wenige hundert Meter entfernt liegt. Und weil man natürlich die Toiletten einer Gaststätte nicht einfach so benutzt, durfte es nochmal ein Lagerbier sein, nachdem der Bambergator, der Bock, erst in ein paar Wochen auf der Karte steht. Das ist das stärkste Starkbier der Stadt…

Frisch gestärkt ging´s am Fluss entlang. Bei dem tollen Wetter wollten wir wenigstens fünf Kilometer zu Fuß machen und über das ehemalige Gelände der Landesgartenschau 2010 Richtung Bischberg laufen. Was von der LGS von vor sechs Jahren übrig blieb, ist ein toller Wasserlauf als Spielplatz für viele Kids. Wir stellten uns die Frage, wie man in Schweinfurt für 2026 das Wasser in das vorgesehene Areal bringen kann. Ohne wird´s nämlich nicht gehen, wenn man attraktiv sein will…

Neben dem einstigen ERBA-Gelände befindet sich eine Kleingartenanlage mit zum Glück öffentlichen Toiletten. Wir hatten den Platz geschafft, um im Schuhmannskeller nachzutanken. Dort war an diesem Freitag Bockbieranstich. Dazu zwei Beißer mit je einer Breze – und der nun frühe Abend in einem wunderschönen Biergarten darf als genial gewertet werden.

Mit dem Bus fuhren wir ins Stadtgebiet zurück, dank des Bayerntickets weiterhin gratis. Nun wollten wir eigentlich schon vor dem Hauptbahnhof aussteigen und nun zur Brauerei Keesmann, denn dort lud man an diesem Freitagabend ein zum…., Bockbieranstich, klar. Angesichts eines genährten Bauchs und doch schon je dreieinhalb Bieren siegte jedoch an diesem Tag die Vernunft. Wir wissen ja, dass in Bamberg nun jede Woche eine weitere Brauerei Starkbier serviert. Die Rauchbierbrauerei Schlenkerla hatte schon am Tag zuvor ihren Bock präsentiert. Völlig klar, dass wir 2018 nochmal wieder kommen.

Schon zwei Tage zuvor versuchten wir ein Fußballspiel in Geiselwind kulinarisch, bierig zu verbinden. Vor der Partie ging´s in den Gasthof Lamm am Marktplatz. Der hat Biere der Privatbrauerei Hofmann aus Pahres bei Neustadt an der Aisch. Nach einem süffigen Gerstensaft machte der Kick noch mehr Spaß.

Vor allem im Wissen auf die Vorhaben nach dem Fußball: Wir fuhren in den Brauereigasthof Hennemann in Sambach bei Pommersfelden und genehmigten uns ein Zwickel zum früher als gedacht eingenommenen Abendessen. Doch hier in der Region kostet nicht nur das Bier gerade mal 2,20 Euro, sondern sind auch die Preise bei Schnitzel oder Bohnakern sensationell.

Fast hätten wir nun beschlossen, die Heimreise anzutreten. Doch das Hauptziel des Tages sollte ja eigentlich der Schmausenkeller der Brauerei Müller in Reundorf sein. Dort war…, Bockbieranstich. Und auch wenn Petra als nun Fahrerin nur noch den ein oder anderen kleinen Schluck machen konnte, so war das dennoch eine absolut richtige Entscheidung. Der Bock hebt sich geschmacklich von vielen anderen ab und der Keller ist sicherlich eines der schönsten fränkischen Ausflugsziele.

Die nächsten Bockbier-Anstiche und – Feste finden übrigens kommenden Freitag, den 12. Oktober, in Rattelsdorf-Freudeneck (Brauerei Fischer) und Marktheidenfeld bei der Martinsbräu statt, am Samstag danach, den 13. Oktober, wird im Bamberger Einhornskeller gefeiert und im Höhnskeller in Memmelsdorf sowie in Breitengüßbach (Brauhaus Binkert) und in Hof (Meinel-Bräu). Und dann geht´s nahezu jede Woche so weiter…“

 







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