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Fahr´ mal hin: Seligenstadt, Schöllkrippen und der Hahnenkamm bei Alzenau


Pressebeck

KAHL – Auf dem Weg jüngst zum aufregenden Meisterspiel der Schweinfurter Reserve-Schnüdel nach Kahl wollte die vergnügungssüchtige Redaktion von inundumsw.de natürlich nicht nur auf die Karte Fußball setzen. Also wurde ein Ausflug mit zwei weiteren schönen Orten und Brauereien sowie einem außergewöhnlichen Hügel geplant.

Wir fuhren über Arnstein, Karlstadt, Gemünden, Lohr und Partenstein an und dann über abenteuerliche Straßen zum Markt Schöllkrippen, der wie neun weitere Gemeinden zur Kommunalen Allianz Kahlgrund-Spessart gehört, die gerade mal zwei Tage zuvor von heftigen Regenfällen überrascht wurde. Diverse Einsätze der Feuerwehren bekamen wir auf unserer kleinen Reise mit.


Mezger



Schöllkrippen fuhren wir aus zwei Gründen an: Erstens bietet dort das Gasthaus Zur Post die Biere der Brauerei Wiesen aus einem der Nachbartorte an. Gegen 14.30 Uhr fragten wir nach einem Bockbier, bekamen vom Wirt aber die Antwort, sowas gebe es nur im Winter. Also rein in die benachbarte Edeka, wo wir locker zwei Wiesener Frühlingsböcke zum Mitnehmen ergatterten. Wer nichts wird wird Wirt….


Grund zwei: Es gibt mit dem Brauhaus Barbarossa direkt oberhalb im Gebäude der EDEKA eine eigene Brauerei. Eine wunderschöne sogar mit rustikalen Räumlichkeiten. Nicht gerade verwöhnt vom bisherigen Frühling nutzten wir auf der Terrasse die Sonnenstrahlen und genossen eine bernsteinfarbene und süffige Köstlichkeit, die natürlich Lust auf mehr machte. Aber so ist das halt: Einerseits hatten wir noch viel vor, andererseits musste ja auch jemand fahren…

Wir hatten uns den nicht weit entfernten Hahnenkamm als Ziel ausgesucht: Das ist ein knapp über 430 Meter hoher Berg in westlicher Richtung, der im Vorspessart im Gebiet des Bayerischen Untermains liegt. Und dank des Berggasthofs und des Ludwigsturms ist das ein beliebtes Ausflugsziel in der Region. Dass wir aus Zeitgründen leider mit dem Auto hoch fahren mussten und nicht durch den Wald laufen konnten, tat uns genauso leid wie der Verzicht auf eine Einkehr. Den wunderschönen Biergarten und den Blick auf Alzenau bestaunten wir von oben vom Turm. Wenigstens dazu blieb Zeit.

Alzenau wollten wir uns ansehen, doch auch da reichte es nur noch für eine Durchfahrt. Immerhin kamen wir direkt an der Burg vorbei und erfuhren, dass die Innenstadt ansonsten nicht unbedingt so richtig sehenswert sein soll. Gegen 16.30 Uhr erreichten wir Kahl, fanden schnell das Waldstadion und kamen exakt in dem Moment an, in dem die Hausherren das 1:0 gegen unsere jungen Schnüdel erzielten. Na prima!

Bis zur 85. Minute sah es so aus, als sollte es nichts werden mit der Meisterschaft unserer Schweinfurter. An anderer Stelle auf inundumsw.de berichten wir ja groß mit Fotos über diese Partie. Und über das famose Happy End. Denn mit zwei Toren in Unterzahl drehte der FC 05 das Match noch und konnte den Aufstieg in die Bayernliga feiern. Und wir waren mittendrin! Jetzt war klar, dass sich dieser Ausflug definitiv gelohnt hatte.

Doch wir setzten noch einen drauf und entschieden uns gegen Aschaffenburg und dafür zu einem Besuch in der 20.000 Einwohner-Stadt Seligenstadt im Landkreis Offenbach. Es ging nach Hessen – und das entpuppte sich als echter Treffer. Denn die Altstadt ist mit viel Fachwerk rund um den Marktplatz überaus sehenswert und lebendig. Das war schön!

Wir kommen wieder und übernachten. Denn es gibt gleich zwei Brauereien mit Gaststätten im Ort: Die Privatbrauerei Glaab mussten wir nach einem kurzen Besuch leider gastronomisch auslassen, weil wir uns für für Klein´s Brauhaus am Bahnhof entschieden. Aufgrund des etwas schöneren Biergartens – und weil es neben einer deftigen Küche und zahlreichen vegetarischen Speisen auch gute Biere gibt: Nach einem Maibock und einem Dunklen erfolgte zur rund eineinhalbstündigen Heimfahrt freilich ein Wechsel auf der Position des Lenkers. Gut gelaunt und mit vielen neuen Eindrücken ging es an diesem Samstagabend zurück ins unterfränkische Zuhause.


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