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Fahr mal hin und lauf mal rum: Der Casteller Weg mit viel Wein und dem alten Burgturm – MIT VIELEN FOTOS!


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CASTELL – Knapp 50 Kilometer südlich von Schweinfurt liegt Castell im Landkreis Kitzingen, eine kleine Gemeinde in der Nähe der Autobahn A3 und am Rande des Steigerwaldes. Sie hat einiges zu bieten: Eine gute Fußball-Mannschaft, viel Wein, ein Schloss mit Park, einen Turm auf dem Berg, wo einst eine Burg stand – und ganz viele Wanderwege.

Das Problem ist fast schon: Es gibt zu viele von den Runden durch Castell und darum herum: Eine so genannte Traumrunde, den Panoramaweg Steigerwald, Casteller Weinspaziergänge, drei Wandertouren, Wege nach Abtswind, Wiesenbronn oder zum Schwanberg und dann auch noch fünf weitere Casteller Rundwege, die Schellenberg-, Wengerts-, Kugelspiel- und Klingenschlagweg heißen.


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Für jeden Geschmack und in jeder Länge mag etwas dabei sein, auch wenn es schwer fällt, sich für einen davon zu entscheiden. Die SW1.News-Wanderredaktion suchte sich Weg C5 heraus, der schlicht und einfach „Casteller Weg“ heißt und 6,3 Kilometer lang ist. Vom Pavillon im Ort zentral an der Hauptstraße gelegen startet er, führt erst am See des Schlossparks und am Fußballplatz vorbei und dann – natürlich in die leicht überzuckerten Weinberge…


Leider fehlt an manchen Stellen anscheinend das passende Hinweiszeichen oder ist versteckt und schwer zu finden. Man sollte sich also vorher schon den Weg ungefähr einprägen. Auf dem ersten Weinhügel muss er mal nach rechts abbiegen, was wir übersehen haben und so über einen Kilometer zusätzlich machten in Richtung Ortsteil Greuth. Kann ja mal passieren…

Dann geht´s den Berg nach oben. Vorbei an einem inzwischen groß gewachsenen Speierling, einen Wildobstbaum, der der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker bei seinem Besuch in Castell 1992 begoss. Dann nach einem etwas seltsam ausschauenden Denkmal hinein in den Wald, obwohl dort das Hinweisschild komplett fehlt.

Nun steigen wir nach oben auf den höchsten Punkt, wo sich einst die Burg befand und wo ein Turm aus der Vergangenheit übrig blieb. Gleich unterhalb: Die Gerichtslinde – an einer Stelle, wo den Kids das Rodeln Spaß macht. Und von wo man einen wunderbaren Blick auf das tief darunter liegende Castell hat.

Leider sind im Januar die Tage noch kurz und hat der Umweg beim Nachmittags-Spaziergang dazu geführt, dass es langsam dunkel wird. Wir verzichten auf die südliche Schleife des Weges und nehmen vom Burgturm den direkten Pfad nach unten ins Dorf, der sichtbar gesperrt ist für Radfahrer. Würde man sich in der gemeinde um die Wanderer sorgen, so wäre hier nun zu dieser Jahreszeit ein Hinweisschild angebracht, dass man besser auch nicht laufen sollte…

Wir rutschten also auf dem Schlamm langsam talwärts nach unten, schafften den Abstieg oder Sturz und wurden am Ende noch belohnt mit ein paar sehenswerten alten Gebäuden im Ort, die man eben halt auch nur dann sieht, wenn man sich nach Castell hinein wagt und abseits der Durchfahrtsstraße läuft.

Und nun lassen wir viele Fotos sprechen:



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