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Fahr´ mal hin zu Gans und Lamms: Neumarkt in der Oberpfalz mit seinem Neuen Markt und gleich vier Brauereien


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NEUMARKT – Mal raus aus Franken? Freiwillig macht man das eigentlich nicht! Oder nur dann, wenn es sich wirklich lohnt. inundumsw.de-Vielschreiber Michael Horling und Partnerin Petra nutzten mal wieder einen freien Tag für einen schönen Ausflug. Um zu genießen und zu berichten.

„Das Bayernticket der Bahn macht´s möglich: Für gerade mal 31 Euro kommen wir ohne Stress und Parkplatzsorgen locker in zwei Stunden in die Oberpfalz. Neumarkt war diesmal unser Ziel. Mit dem Auto fährt man da auch gut und gerne eineinhalb Stunden. Also lieber in den Zug. Bei 20 Minuten Aufentalt in Bamberg und ein paar Minuten weniger in Nürnberg verging die Zeit schnell. Wären wir nicht erst mittags los gefahren, es hätte sich genügend Zeit ergeben für sogar noch jeweils einen Stadtbummel durch eben Bamberg oder Nürnberg.

In beiden Fällen hatten wir da ja erst Besuche gemacht in den letzten Wochen. Doch in Neumarkt waren wir noch nicht. Der Reiz dazu ergab sich beim Nachlesen, dass es dort gleich vier Brauereien gibt. Drei etablierte und eine neue Hausbrauerei. Nummer eins hat gleich wenige hundert Meter vom Bahnhof entfernt die Brauereigaststätte. Wir starteten also im Oberen Ganskeller und waren sogar erleichtert, dass der begehrte Rubinator der Gansbräu in lediglich 0,33er Flaschen ausgeschenkt wird. Ein Roter Doppelbock mit 7,7 Prozent ist echt klasse, zeigt aber um kurz nach 14 Uhr schon erste Wirkung.


DB Die Bahn Bayernticket

Zum Glück stand nun ein etwa 30 Minuten langer Fußmarsch an, leider eine Hauptstraße entlang. Nördlich am Berliner Ring etwas außerhalb befindet sich der Blomenhof. Das ist eine Gasthofbrauerei in einem alten und sanierten Fachwerkhaus, die erst kürzlich neu eröffnet hat. Ein klasse Lokal mit Erd- und Obergeschoss, zahlreichen Sitzplätzen drinnen und draußen einem – wir können es im Winter nur erahnen – sicherlich spitzenmäßigen Biergarten mitsamt Backofen für´s eigene Brot.




Es war jetzt gerade mal 15 Uhr – und wir hätten an sich den Bier-Erlebnis-Tag hier beenden können. Ein pilsähnliches Mandarin schmeckte mir bestens, Petras Dunkles aber auch – so dass wir bei der vielen Plauderei erst mit dem Brauer, dann mit der Bedienung, später mit zwei Gästen und schließlich auch noch mit den Inhabern und Investoren, die eher zufällig vorbei kamen, ein wenig die Zeit vergessen hatten. Das zweite Bier servierte man uns schnell und ohne große Proteste unsererseits. Doch nun tickte die Uhr. Denn wir wollten ja schon den 18 Uhr-Heimzug nehmen.

Das sollte klappen. Aber erst stand natürlich ein Bummel durch die Innenstadt an. Fast 40.000 Einwohner hat Neumarkt, rund 10.000 weniger als Schweinfurt. Die große Haupt-Einkaufsstraße ist sehr belebt, es gibt zahlreiche attraktive Geschäfte. Und am Ende den durch ein Fußgängertunnel erreichbaren Neuen Markt: Eine 2015 erst eröffnete Shopping-Mall mit Hotel, Kino, weiteren Praxisräumen und um die 54 Geschäfte auf 14000 qm Fläche. Alles also nicht so überdimensioniert wie in Schweinfurt und vor allem direkt in der City.

Ein bisschen abseits in der Schwesterhausgasse hat die Brauerei Glossner ihr Braustüberl. Hierher lockte man uns mit einem Bock Bock-Doppelbock (der heißt wirklich so). Gegen 16.30 Uhr und schon ein bisschen berauscht vom Hopfenglück waren wir wiederum froh, dass man auch hier 0,33er Flaschen serviert. An sich ein No-Go, an diesem Tag aber vielleicht besser so. Der dunkle Malztrunk passte!

Wir entschieden uns nun aber dafür, das letzte Bier sein zu lassen, weil wir ohnehin im Sommer nochmal wiederkehren wollen: Biergärten haben dann auf, es gibt zum Übernachten in einem Hotel ein Brauerzimmer – und die Burg Wolfstein auf fast 600 Meter Höhe haben wir ja auch noch nicht gesehen. Also, das schon – aber aus der Entfernung an einem nebligen Wintertag.

Lammsbräu ist der Name der fehlenden Brauerei. Am Gelände liefen wir schon vorbei auf dem Weg zum Blomenhof. Und witzelten ein wenig, ob man das „s“ deshalb dazu fügte, um sich tiermäßig abzuheben von der Gansbräu. Die ja wiederum das „s“ auch hätte draußen lassen können bei der Gründung. Jedenfalls wussten wir, dass wir entweder im Gasthaus Sammüller oder im Gasthaus Wittmann Biere der Lammsbräu bekommen würden.

Sammüller liegt oberhalb von Neumarkt mit einem angeblich tollen Blick über die Stadt – und in der Nähe der Burg Wolfstein. Das nächste Mal! Wittmann liegt direkt am Bahnhof. Und naja, da liefen wi nun vorbei und hatten noch eine halbe Stunde Zeit. Warum also nicht dann doch einkehren? Zumindest ein Dunkles zusammen (für überaus stolze 3,50 Euro) war noch drin, wobei wir verwirrt waren, stand doch auf dem Glas die Werbung der Winkler Bräu aus Lengenfeld.

Nachfragen? Das nächste Mal! Der Zug rief, aus dem noch geplanten Essen irgendwo in Bamberg oder zuhause in Schonungen wurde aufgrund unserer nun fehlenden Lust auf ein weiteres Bier eine schnelle Einkehr in einem namhaften Bullettenrestaurant im Bamberger Bahnhof, wo uns die Bedienung statt der drei bestellten und bezahlten Hamburger aber nur zwei einpackte. Wir merkten´s erst im Zug und schwörten uns: Nie wieder Fast Food! Aber bald wieder gutes Bier. Irgendwo. Und dann natürlich gerne erneut mit der Bahn.“

 







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