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Fast 15.000 Konserven für Menschen in Not: Beim Blutspenden ist Schweinfurt in Unterfranken auf Platz eins


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SCHWEINFURT – Mit großem Stolz konnte am vergangenen Samstag Gerolzhofens 1. Bürgermeister a.D. Hartmut Bräuer anlässlich der Arbeitstagung mit den Verantwortlichen ehrenamtlichen Rotkreuz-Helfern für die Blutspendetermine in Stadt und Landkreis Schweinfurt die wichtige Botschaft verkünden: „Der BRK-Kreisverband Schweinfurt konnte seine Spitzenstellung in Unterfranken auf Platz eins behaupten: 14.733 Blutkonserven wurden von den Bürgerinnen und Bürger gespendet! Damit konnten knapp 9 Prozent der Bevölkerung als Blutspender und Lebensretter gewonnen werden“.

In Bayern wurde Schweinfurt nur knapp von den BRK-Kreisverbänden Ansbach und Bamberg überholt. Somit liegen die drei aktivsten Bereiche von Lebensretter in Franken.  In insgesamt 188 Abnahmeterminen in Stadt und Landkreis Schweinfurt konnten die Teams vom Blutspendedienst Wiesentheid in Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen BRK-Helferinnen und Helfer die Blutspender mit einer ausgeklügelten Betreuung von der Anmeldung über die ärztliche Beratung, die Blutentnahme bis hin zum Imbiss gut umsorgen.


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Die Arbeitstagung wurde durch BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Lindörfer geleitet, welcher auch über die Terminverteilung im Landkreis und die Erst- und Regelspenderentwicklung auf das Jahr betrachtete. Besonders durfte er den Vortrag „ Stammzellen von der Gewinnung bis zur Transplantation“ durch Herrn Oberarzt Jürgen Burkhart, Leiter der Herstellung beim Blutspendedienst vom Institut für Transfusionsmedizin München ankündigen. Dr. Burkhart erläuterte in sehr bildhafter und verständlicher Sprache die unterschiedlichen Stammzellen, welche für notleidende Patienten wichtig sind und wie diese durch den Blutspendedienst lebenserhaltend weitergegeben werden können. Anschließend informierte BRK-Chefarzt, Oberarzt Dr. Georg Lippert, in seinem Vortrag „ Achtzehn bis Achtundsechzig… – 50 Jahre treues Blutspenden – … und dann Schluss ?“ über aktuelle Studien in Deutschland und den USA, dass das Maximalalter von Blutspendern empirisch ausgewertet durchaus nach oben wandern kann. Ganz klar stellte er: „Es gibt kein altes Blut – jeder Blutspendearzt kann vor Ort am Termin auch Spender mit einem Alter über 68 zum Blutspenden im Einzelfall zulassen!“.


Besonders wichtig für die anwesenden BRK-Helfer ist eine Personalie: BSD-Gebietsreferentin Andrea Ebert erhielt ein neues Gebiet zur Betreuung und so stellte sich die für Stadt und Landkreis Schweinfurt neue BSD-Gebietsreferentin Helga Mück-Knorr den Anwesenden vor. Mit einem Blumengruß bedankte sich BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Lindörfer bei Brigitte Schuler und Silke Grasberger vom BRK-Kreisverband sowie bei Sylvia Günther und den beiden anwesenden Gebietsreferentinnen des Blutspendedienstes Wiesentheid für die hervorragende Arbeit im Sinne von notleidenden Menschen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.brk-schweinfurt.de oder www.blutspendedienst.com


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