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Flüchtlinge beraten Flüchtlinge: Das Projekt „SoulTalk“ der Ambulanz für Seelische Gesundheit in Schweinfurt gewinnt den 3. Platz im Crowdfunding-Wettbewerb des Deutschen Integrationspreis 2018


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SCHWEINFURT – Drei Wochen harter Arbeit liegen hinter dem SoulTalk Team. Unendliche viele E-Mails wurden geschrieben, Facebook Beiträge veröffentlicht, Freunde, Bekannte und Kollegen angerufen, Partner mobilisiert und 1000 Infokarten ausgegeben. Am Ende belohnte der Erfolg das Team rund um die Psychologinnen Alexandra Blattner und Hannah Zanker.

Das Modellprojekt der Ambulanz für Seelische Gesundheit (ASG) des Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt gewinnt den 3. Platz im Crowdfundingwettbewerb des prestigeträchtigen Deutschen Integrationspreis‘ und damit 10.000 Euro der gemeinnützigen Hertie-Stiftung.

Hunderte von Menschen unterstützten die Arbeit des SoulTalk Teams. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: das Team hat das Ziel, 25.000 Euro zu sammeln, um einen 4. muttersprachlichen Berater oder eine Beraterin einzustellen, erreicht: „Die letzten 3 Wochen waren für uns alle anstrengend und eine sehr intensive Zeit. Umso mehr freut es uns, dass wir mit unserer Kampagne erfolgreich waren und damit unsere Arbeit in Schweinfurt ausweiten können. Die unglaubliche Unterstützung, die wir und alle anderen Projekte im Wettbewerb erfahren haben zeigt, dass vielen Menschen die Integration und das Miteinander mit Geflüchteten in Deutschland wichtig ist“, sagt Alexandra Blattner, einer der leitenden Psychologinnen in der ASG.


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„Wir sind 2017 mit der Initiierung dieses Modellprojekts einen wichtigen Schritt in der nachhaltigen Integration von Flüchtlingen gegangen. Das gemeinsam mit ‚Ärzte ohne Grenzen‘ ausgearbeitete Konzept, Geflüchteten in der Erstaufnahmeeinrichtung Schweinfurt präventive Einzel – und Gruppengespräche in ihrer Muttersprache anzubieten, stieß von Anfang an auf großes Interesse. Unser Erfolg im Rennen um den deutschen Integrationspreis und die enorme Unterstützung, die wir von allen Seiten erfahren haben, motiviert uns, auf diesem Weg weiterzugehen“, stellt Martin Stapper, Geschäftsführer der Kongregation der Schwestern des Erlösers als Träger des Krankenhauses St. Josef, die Bedeutung des Preises heraus.

Am Ende kamen knapp 36.000 Euro zusammen. Nun geht es an den schönsten Teil des Projekts: dem Verschicken der ‚Dankeschöns‘ an die Spender.

Auf dem Bild – vordere Reihe: Abdifatah Hussen Mohamed (Somalia), Parisa Zare Moayedi (Iran), Salahuddin Ali Hamada (Syrien), Dr. Özlem Anvari; hintere Reihe: Alexandra Blattner, Isabella Raczycki und Hannah Zanker.

Bild: Simon Tesar







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