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Fresenius Medical Care produzierte die 500.000. Dialysemaschine der Unternehmensgeschichte


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SCHWEINFURT – Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen, hat am Dienstag die 500.000. Dialysemaschine der Unternehmensgeschichte produziert. Das Gerät aus der mehrfach preisgekrönten Serie 5008 lief im Werk in Schweinfurt vom Band und wird an die Deutsche Nierenstiftung gespendet.

„Dieser bedeutende Meilenstein ist Beleg für unseren technologischen und unternehmerischen Erfolg“, so Produktionsvorstand Kent Wanzek. „Dank unserer Innovationsstärke haben wir uns zum Weltmarktführer für Dialysemaschinen entwickelt. Als vertikal integrierter Anbieter von Dialyseprodukten und Dialysebehandlungen arbeiten wir konsequent daran, die Qualität der Therapie in jedem Bereich weiter zu verbessern. Wir wollen die Dialyse für die weltweit steigende Zahl von Patienten so einfach und sicher wie möglich und gleichzeitig bezahlbar gestalten.“


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Dr. Emanuele Gatti, Vorstand für die Regionen Europa, Lateinamerika, Nahost und Afrika (EMEALA) und verantwortlich für Strategieentwicklung, sagte: „In mehr als drei Jahrzehnten haben wir unser Know-how und unsere Technologie im Bereich der Dialyse immer weiter verbessert und unsere Geschäftstätigkeit weit über unseren deutschen Heimatmarkt hinaus ausgedehnt. Heute decken wir den Bedarf an innovativer und hochwertiger Dialysetechnik in allen Regionen der Welt. Unser Ziel ist, dass eines Tages jeder Mensch, der eine Dialysebehandlung benötigt, diese auch erhält. Wir freuen uns, diese besondere Dialysemaschine der Deutschen Nierenstiftung als Anerkennung für ihre herausragende Arbeit zu überreichen.“


Die Dialysemaschine übernimmt bei der Hämodialyse eine Reihe zentraler Funktionen: Sie pumpt das Blut aus dem Körper des Patienten über ein Blutschlauchsystem in den Dialysator (künstliche Niere oder Filter). Dort nimmt eine Spülflüssigkeit (Dialysat) die aus dem Blut gefilterten Giftstoffe sowie überschüssige Wassermengen auf und transportiert sie ab. Die Zufuhr der Spülflüssigkeit zum Dialysator erfolgt im Gegenstrom über einen separaten Kreislauf, den die Dialysemaschine ebenfalls steuert. Außerdem setzt das Gerät dem Blut ein Medikament (zum Beispiel Heparin) zu, das die Gerinnung hemmt. Darüber hinaus ist das System mit einer Vielzahl automatischer Überwachungs- und Steuerungsfunktionen ausgestattet, die eine sichere und effiziente Dialysebehandlung des Patienten gewährleisten.

Fresenius Medical Care begann Mitte der 1970er Jahre mit der Entwicklung eigener Dialysatoren und Dialysemaschinen. 1979 lief die Serienfertigung der ersten Dialysemaschinen an. Bereits das erste Modell A2008 wurde zur weltweit führenden und meistverkauften Dialysemaschine ihrer Zeit – eine Spitzenposition, die das Unternehmen mit den Nachfolgemodellen weiter ausgebaut hat. Fresenius Medical Care produziert seine Dialysemaschinen in Schweinfurt und in einem Schwesterwerk in Walnut Creek, USA.

Unsere Bilder zeigen:
* Übergabe der 500.000. Dialysemaschine an die Deutsche Nierenstiftung am 13.11.2012 im Werk Schweinfurt. Von links: Kent Wanzek (Produktionsvorstand), Dr. Gail-Suzanne Brown (Leiterin Forschung und Entwicklung), Dr. Emanuele Gatti (Vorstand EMEALA und Strategieentwicklung) Prof. Dr. Werner Riegel (Vorsitzender Deutsche Nierenstiftung), Dr. Christoph Sahm (Werksleiter).

* 1978 stellt Fresenius das erste selbst entwickelte Dialysegerät A2008C vor, das im folgenden Jahr auf der Leipziger Messe mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wird.

* Produktion der Dialyse-Maschine 5008 bei Fresenius Medical Care in Schweinfurt.

Fotos: Fresenius Medical Care


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