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Für Pablo und Kollegen: Im Schweinfurter Wildpark entsteht bis 2022 ein neues Eselhaus


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SCHWEINFURT – Im Wildpark der Stadt Schweinfurt ist die Neuerrichtung eines Eselstalles erforderlich. Der alte Stall entspricht nicht mehr den tierschutzrechtlichen Vorgaben gemäß § 2 TierSchG (Tier und verhaltensgerechte Unterbringung) in Anlehnung an die niedersächsischen Leitlinien für die Unterbringung und Versorgung von Eseln, Stand Juli 2019.

Die Planung sieht ein eingeschossiges Gebäude mit Satteldach (Dachneigung 25°) vor. Auf der Süd-West-Seite des Daches bietet sich die Möglichkeit eine PV-Anlage zu installieren. Im Dachgeschoss befindet sich ein Heu- und Strohlager, hierdurch entfällt der tägliche mühevolle Transfer von Heu und Stroh für die Mitarbeiter/innen des Wildparks. Durch die Ausstattung des Stalles mit Strom ist für eine ausreichende Beleuchtung mit künstlichem Licht gesorgt, ebenso ergibt sich eine spürbare Erleichterung bei Reinigungsarbeiten.


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Das neue Eselhaus bietet ausreichend Platz für die 4 Esel (Mindestfläche pro adultem Tier – 5 qm). Die lichte Deckenhöhe soll das Anderthalbfache der Widerristhöhe betragen, dies ist zukünftig durch eine Höhe der Decke mit 2,5 m ausreichend gegeben. Außerdem befinden sich zwei Boxen für erkrankte Tiere im Neubau, in den vergangenen Jahren mussten erkrankte Esel in die Krankenstation „gezogen“ und „geschoben“ werden, hierdurch haben erkrankte Tiere Sichtund Geruchskontakt mit der Gruppe was die Trennung und eine spätere Wiedereingliederung erleichtert. Mit dem Neubau des Eselstalles wird eine artgerechte Haltung der Esel gewährleistet, die den neuesten Tierschutzrechtlichen Vorgaben entspricht.


Die Verwaltung der Stadt Schweinfurt schlägt eine Errichtung nach den planerischen Vorgaben vor. Es ist vorgesehen, die Baumaßnahme in 2021/ 22 umzusetzen. Die Fertigstellung ist im 2. Quartal 2022 geplant. Sämtliche anfallenden Kosten werden über Spenden- und Sponsoring Leistungen finanziert. Auswirkungen auf die Umwelt und den Klimawandel kann die PV-Dachanlage zur regenerativen Stromerzeugung haben.

Text und Bild: Stadt Schweinfurt, Beschlussvorlage des Bau- und Umweltausschusses / Bild vom Esel: Sandra Bernadett Grätsch

 


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