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Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland: Fröhliche Feiern ja, konsequentes Einschreiten bei Sicherheitsstörungen


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UNTERFRANKEN – Mit dem Beginn der Fußballweltmeisterschaft startet auch in Unterfranken für viele Fußballbegeisterte ein vierwöchiger „Ausnahmezustand“.

Die unterfränkische Polizei wünscht allen Sportfreunden spannende Spiele, Siege der bevorzugten Mannschaft und fröhliche Stunden beim gemeinsamen Fußballschauen und Feiern. Allerdings wissen wir als Polizei auch aus Erfahrung, dass es dabei zu Auswüchsen kommen kann, die wir konsequent auch zum Schutz der Feiernden verhindern und unterbinden müssen.


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Seit der WM 2006 ging der Trend der deutschen Fußballfans immer mehr zum gemeinsamen „Public Viewing“. Auch in vielen unterfränkischen Städten und Gemeinden werden dieses Jahr derartige Veranstaltungen angeboten. Wir als Polizei und insbesondere die Kommunen als örtliche Sicherheitsbehörden haben in Abstimmung mit den Veranstaltern im Vorfeld die jeweiligen Rahmenbedingungen festgelegt, um ein friedliches Feiern der Fußballfans zu gewährleisten. Dabei geht es insbesondere um den Einsatz von Ordnern, den Verzicht von Glasflaschen, das Freihalten von Rettungswegen und darum, dass eine bestimmte Obergrenze der Besucherzahl nicht überschritten wird. Diese Auflagen wird die Polizei vor Ort auch lageangepasst überwachen.

Je nach Turnierverlauf und den Spielergebnissen insbesondere der deutschen Mannschaft gab es in den vergangenen Jahren nach den Spielen oftmals spontane Siegesfeiern sowie Autokorsos. Dies hat gerade in den drei größten Städten Unterfrankens (Würzburg, Schweinfurt und Aschaffenburg) zu teils nicht unerheblichen Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs und der Nachtruhe geführt.


Dabei gilt es für die Polizei stets mit Augenmaß die Interessen der Feiernden mit denen der anderen Verkehrsteilnehmer sowie der Innenstadtbewohner abzuwägen. Das konkrete Einschreiten der Polizei richtet sich dann jeweils im Einzelfall nach den örtlichen Gegebenheiten und dem Ausmaß der Feierlichkeiten. Sehr wichtig ist es uns, für gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme untereinander zu werben.

Andererseits steht aber auch fest, dass im Falle von Gefahren für Leib oder Leben von Menschen sowie bei Straftaten die Polizei stets konsequent einschreiten wird. Dies gilt insbesondere für das Abbrennen von Pyrotechnik in Personengruppen, aber auch bei Autokorsos, wenn sich Mitfahrer z.B. auf Motorhauben oder Fahrzeugdächer setzen, in Cabrios oder auf Ladeflächen stehen oder wenn in Bereiche mit Fußgängerverkehr und mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren wird.

Die unterfränkische Polizei wünscht allen Fußballbegeisterten das erhoffte Ergebnis für die unterstützte Mannschaft sowie schöne und friedliche Festlichkeiten rund um die Weltmeisterschaft, bittet gleichzeitig aber auch darum, Rücksicht auf andere zu nehmen.



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