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Gastfreundschaft bei Übernachtung und Einkehr: Zwölf „pilgerfreundliche Betriebe“ auf dem Jakobusweg im Oberen Werntal wurden ausgezeichnet


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POPPENHAUSEN – Wäre Joachim Rühl vielleicht mal besser gepilgert und hätte seine Anreisezeit für einen Fußmarsch berechnet. So blieb der Präsident des Jakobuswege e.V. auf der Autobahn im Stau stecken und konnte deshalb nicht die Auszeichnung in Poppenhausen an zwölf „pilgerfreundliche Betriebe“ aus dem Oberen Werntal überreichen.

Der Landgasthof Goldener Stern als einer der Dutzend Betriebe war der Ort der Zusammenkunft. Außerdem pilgerfreundlich in den zehn Gemeinden des Oberen Werntals sind: Ferienwohnung Untere Mühle in Euerbach, Ferienwohnung Klement in Geldersheim, Fränkischer Hof in Geldersheim, Gasthof zum Auerhahn in Zeuzleben, Hotel Astoria in Bergrheinfeld, Hotel Krone Post in Werneck, Landgasthof Zum Rebstock in Stettbach, Pension Fasel in Oberwerrn, Pension Karin Lorenz in Niederwerrn, Storchenmühle in Kronungen, Zehnthof in Geldersheim.


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Valentine Lehrmann, Vizepräsidentin der Fränkischen St. Jakobusgesellschaft Würzburg, übernahm die virtuelle Preisverleihung, denn Urkunden und Plaketten hatte Joachim Rühl in seinem Wagen. Per Post (aber nicht per pilgerndem Briefträger) werden die Auszeichnungen nun nachgereicht. „Was nützen die schönsten Wege, wenn die Pilgerer nicht einkehren oder übernachten können?“, fragte Lehrmann, ohne aber eine Antwort zu erwarten.


Die zwölf Betriebe bekennen sich zu den Kriterien des Teilprojekts „Gastfreundschaft am Jakobusweg“ des Leader-Kooperationsprojektes Bayerische Jakobuswege und machen zwischen Ebenhausen und Stettbach den Pilgern einen Aufenthalt angenehm. „Der Jakobusweg gibt dem Oberen Werntal einen Inhalt“, weiß mit Euerbachs Bürgermeister Arthur Arnold der Sprecher der Interkommunalen Allianz. Und weiter: „Es ist jeden Tag eine Herausforderung, auf dem flachen Land seine Brötchen zu verdienen.“

Oberes Werntal- Allianzmanagerin Eva Braksiek, Ulfert Frey vom Regionalmanagement Schweinfurter Land und sogar Landrat Florian Töpper ehrten. Eine Jakobusmuschel als Erkennungsmerkmal wird künftig auf die Gastfreundschaft hinweisen. Die Beschilderung soll den Jakobusweg stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken. Informationsmaterial zum Weg gibt es zudem in allen pilgerfreundlichen Betrieben. Und auch der Etappenflyer wird nun überarbeitet und aktualisiert.

Ach ja: Am Tag nach der Auszeichnung lockt der Jakobustag am 25. Juli auch die lokalen Pilger auf die Teilstrecke, die im Oberen Werntal zwischen Stettbach und Ebenhausen und durch Eckartshausen, Egenhausen, Geldersheim, Euerbach, Kronungen und Poppenhausen hindurch rund 25 Kilometer lang ist. Übernachten ist da nicht erforderlich, eine Einkehr aber sehr wohl. Möglich ist auch ein Abstecher nach Schweinfurt zur Pilgerherberge Löwenzahn in der Gartenstadt.


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