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Gastro-Star Frank Keller will so schnell noch gar nicht auswandern: „Wir sitzen noch nicht auf gepackten Koffern!“


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SCHWEINFURT / FLORIDA – Er ist DER Gastronom in Schweinfurt. Aber er wird sich bald rar machen. Frank Keller will nämlich auswandern. In die USA. Der 49-Jährige möchte in den Staaten gastronomisch neu starten und hat schon längst sogar Hotelpläne.

Vor ein paar Tage konnte Jeder lesen, was schon seit zwei Jahren immer wieder Mal unter den Schweinfurtern die Runde macht – die Kellers wandern endgültig aus. Und das sorgte für Gesprächsstoff.

„Mit dieser Reaktion der Schweinfurter hab ich nicht gerechnet. In den letzten Tagen haben mich viele Gäste, Freunde und Geschäftspartner angesprochen und sich verabschiedet. Gäste haben angerufen, ob denn die geplante Feier im Hirsch-Keller abgesagt wird oder die Gutscheine wertlos werden“, erzählt Keller.


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Und weiter: „Diese Reaktionen hat mich, meine Familie und meine Crew um mich überrascht. Auf keinen Fall ist nur ansatzweise ein Auswanderungstermin festgelegt, und auf gepackten Koffern sitzen wir auch nicht.“ Das aber kommt in dem veröffentlichten Beitrag genau so herüber.





Frank Keller erzählt: „Ich habe all meine Gastros mit viel Engagement und Liebe zum Detail von Grund auf saniert. Ich schätze meine Gäste und freue mich, wenn ich sie für ein paar Stunden in eine andre Welt entführen kann – geschmacklich und visuell. Ich werde niemals mit einem Fingerstreich alles aufgeben und mich auf gepackte Koffer setzen. Zu viel Zeit und Hingabe steckt in jedem meiner Erlebnisrestaurant, zu viele Mitarbeiter arbeiten für mich, die ich schätze und für die ich die Verantwortung trage. Und ich bin durch und durch Gastronom. Ich lasse meine Gäste, denen ich meinen Erfolg verdanke, nicht einfach fallen und werfe alles hin.“

Keller hat vor etwas mehr als einem Jahr schon besagten Hirsch-Keller am östlichen Stadtrand Schweinfurts in Richtung Mainberg eröffnet. Und schon länger betreibt er das Brick-House am Obertor. Dazu kam noch das Estanzia (ehemals Ebracher Hof). Auch das einstige Habaneros unweit des Brick-House gehörte ihm einst, bis er es verkaufte. Heute heißt diese Location Chumbos. Ein Habaneros betreibt Keller aber noch in Würzburg.

Er sagt: „Wir sind weiterhin für unsere Gäste da und alles behält seine Gültigkeit. Egal ob sie ihre Veranstaltung oder einen Tisch gebucht haben oder buchen wollen. Das betrifft natürlich auch die ausgegebenen Habasetas, also die Gutscheine. Hirsch, Brick und Haba werden in Schweinfurt und Würzburg ein Platz bleiben, an dem man sich gerne trifft und genießt – mit allen Sinnen.“

Und er verspricht: „Nur dann, wenn ich den Richtigen finde, der meine Vision und Leidenschaft teilt und weiter führt, übergebe ich den Hirsch-Keller als Pachtverhältnis. Ein Zeitlimit hierfür gibt es nicht – und bis dahin werde ich all meine Kraft und Engagement in meine Geschäfte legen und mit meinem Team Gastgeber bleiben.“

Frank Keller wird dann aber irgendwann nach Florida ziehen. Das „Sea Breeze Manor“ hat er schon gekauft, ein kleines Hotel direkt am Wasser. Momentan ist es noch eine Art Frühstückspension. Der 49-Jährige hat aber schon ein paar andere Pläne, denkt an ein mexikanisches Restaurant, will natürlich dann deutsches Bier ausschenken, würde auch gerne ein Oktoberfest nach Florida holen. Wenn schon Florida einen Frank Keller von Schweinfurt in die USA holt…

 







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