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Glasfaserkooperation Frankenring gestartet: Der Breitbandausbau geht weiter voran


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SCHWEINFURT – Der Breitbandausbau in Franken geht weiter voran. Treiber des Glasfaserausbau sind dabei insbesondere die lokalen Unternehmen. Am Mittwoch starteten die Stadtwerke Schweinfurt mit ihrer Telekommunikationsgesellschaft RegioNet, die Stadtwerke Hammelburg sowie die Rockenstein AG aus Würzburg eine Kooperation zwischen ihren Glasfasernetzen.

Hierdurch entsteht ein Glasfaserring – der sogenannte Frankenring – der die lokalen Glasfasernetze zwischen Würzburg, Schweinfurt und Hammelburg mit den De-CIX Knoten in Frankfurt verbindet. Der Glasfaserring koppelt Franken in Lichtgeschwindigkeit mit dem größten Internetknoten der Welt.


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Dieses Infrastrukturprojekt, wird neben der Verfügbarkeit und einer immensen Erhöhung der Bandbreiten, auch eine Verbesserung der Geschwindigkeit bewirken. Datenpakete können in 2 Millisekunden nach Frankfurt übertragen werden. Zum Vergleich ein Wimpernschlag dauert 100 Millisekunden. Nur mit reinen Glasfaserverbindungen können innovative und moderne Dienste und Produkte wie Video- und Musikstreaming, Internet-TV, Smart Home, Smart City und Gaming zuverlässig und schnell zum Kunden gebracht werden. Auch sind die Glasfasernetze unabdingbar im 5G Netzausbau.

„Nach aktuellem Stand der Technik sind 100 Gigabit pro Sekunde keine Herausforderung. Dies bedeutet man könnte die Daten einer Standard Bluray-Disc in 4 Sekunden über die Leitung schicken“ sagt Sebastian Landgraf, Leiter Breitbandtechnik für die RegioNet Schweinfurt.


„Ich freue mich, dass wir durch den Frankenring unser Breitbandangebot in der Region weiter ausbauen können“ so Thomas Kästner, Geschäftsführer der Stadtwerke Schweinfurt und RegioNet Schweinfurt. „Als lokales Unternehmen sind wir in der Region verwurzelt und bauen seit Jahren nicht nur in den Gewerbegebieten wie im Schweinfurter Hafen oder am Hainig Glasfasernetze aus, sondern ermöglichen auch kostengünstige Gigabitanschlüsse für Privatkunden in der Region“ so Kästner weiter.

Ein weiter Vorteil der Kooperation zwischen den fränkischen Unternehmen ist, dass nun auch innerhalb des Glasfaserrings ein schneller Datenaustausch in Unterfranken gewährleistet ist. Damit bringt die RegioNet Schweinfurt z.B. ihr TV Produkt MainIPTV zu ihren Kunden

Auf dem Bild von links nach rechts: Herr Sebastian Landgraf, Leiter Breitbandtechnik der RegioNet Schweinfurt GmbH, Herr Andreas Göb, Bereichsleiter Technik der Stadtwerke Schweinfurt GmbH, Herr Christoph Rockenstein, Vorstand der Rockenstein AG und Herr Stephan Dausacker Betriebsleiter HAB-NET-DSL Stadtwerke Hammelburg.
Foto: Frau Esther Straub
Bildrechte: Stadtwerke Schweinfurt GmbH



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