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Grüne und Aktive BürgerInnen für Sennfeld befassen sich weiter mit der Reaktivierung der Steigerwaldbahn


Beständig

SENNFELD – „Wenn zwei Menschen auf eine Sache schauen, kann die Betrachtung je nach Interesse und Bedürfnislage sehr unterschiedlich ausfallen, das zeigt sich derzeit auch beim Thema Steigerwaldbahn“, erklärte Rita Weber bei der Sitzung der Grünen und Aktiven BürgerInnen für Sennfeld.

Eine Gleisabbau-Firma befasse sich verständlicherweise nicht mit den Möglichkeiten einer Bahnstreckenreaktivierung. Politisch Verantwortliche sollten dies aber tun, wenn sie Bahnreformen im Auge haben und aus Klimaschutzgründen mehr Verkehr auf die Schiene bringen wollen. Und sie sollten dann auch bereit sein, Geld für die Verkehrswende bereitzustellen.


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„Schade, dass in unserer Region nur im Zusammenhang mit der Reaktivierung der Steigerwaldbahn die Kostenfrage öffentlich diskutiert wird. Beim Ausbau der B 286 hingegen wurden die hohen Kosten und der große Flächenverbrauch kaum thematisiert“, erklärte Gemeinderat Gerold Schömig.

Bei der Ortsverbandssitzung war auch die Idee von Staatssekretär Eck Thema, die Steigerwaldbahntrasse als Teststrecke für Autonomes Fahren zu nutzen. „Bei genauer Betrachtung erweist sich die Idee eher als Schnapsidee und für den realen Alltagsverkehr völlig untauglich“, so Kreisrat Walter Rachle. Er wies in diesem Zusammenhang auf die detaillierte Stellungnahme von Andreas Witte, Verkehrsclub Deutschland (VCD), hin. Die Stellungnahme, über die das Tagblatt leider nicht näher berichtet habe, sei auf der Internetseite des grünen Ortsverbandes veröffentlicht.


Die Teilnehmer der Ortsverbandssitzung begrüßten den Kreistagsbeschluss vom 12. Dezember, der zum Ziel hatte, die Wirtschaftlichkeit der Strecke noch einmal prüfen zu lassen. Gemeinsam mit rund 60 Bürgerinnen und Bürger hatten auch Sennfelder Grün-Aktive an diesem Tag vor dem Landratsamt für ein JA zur Potentialanalyse demonstriert.

„Sollte tatsächlich grünes Licht für eine Reaktivierung geben, wird es auch darum gehen, die Menschen mitzunehmen, ihre Fragen zu beantworten und öffentlich konkrete Lösungswege aufzuzeigen“, erklärte Eugen Morlang von den Aktiven BürgerInnen für Sennfeld.

„Bleibt im Ort die Stadtbusverbindung erhalten, wenn ein Bahnanschluss kommt? Wie sehen Zubringerdienste in Dörfern konkret aus? Wo gibt es Umstiegsmöglichkeiten? Wie lässt sich der Autoverkehr an Bahnübergängen regeln? Gibt es kundenfreundliche Tarife? Wie laut oder leise sind moderne Schienenfahrzeuge? Das sind zum Beispiel Fragen, die die Leute beschäftigen“, erklärte Gemeinderätin Helga Jurisch.

Die Sennfelder Grün-Aktiven sind sich sicher: Eine regionale Verkehrswende kann gelingen, wenn die unterschiedlichen Mobilitätsinteressen von Jung und Alt, Pendlern, Freizeittouristen, Radfahrern, Fernreisenden, etc. berücksichtigt und befriedigt werden. Bus und Bahn und Rad intelligent zu verknüpfen sei eine große Aufgabe und eine Herausforderung, die in der Region mit viel Sachverstand mutig angepackt und für die Bevölkerung transparent gemacht werden müsse.



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