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Grünes Licht für das Umfeld: Platzgestaltung am Feuerwehrgeräte- und Dorfgemeinschaftshaus in Reichmannshausen


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REICHMANNSHAUSEN – Es ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum neuen Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus in Reichmannshausen: Mit dem Richtfest liegt das Projekt voll im Zeitplan. Zwar gab es den standesgemäßen Zimmermannsspruch hoch oben vom Dachgebälk aus, auf ein Fest musste coronabedingt allerdings verzichtet werden.

Im Frühsommer des nächsten Jahres soll das Projekt schließlich seiner Bestimmung übergeben werden, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann. Etwa 1,1 Mio. Euro werden investiert – mit rund 415.000 Euro Förderung wird auf der Habenseite gerechnet.


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Besonders dem Engagement der Aktiven Wehr rund um Kommandant Marco Walter sei es zu verdanken, dass beachtliche Eigenleistungen bisher schon in das Projekt geflossen sind, insbesondere beim Abbruch des alten Gerätehauses.


Und weil das neue Haus immer mehr Kontur annimmt, laufen die Planungen für das Umfeld rund um den Gebäudekomplex auf Hochtouren. Bereits im Arbeitskreis habe man sich intensiv mit der Bürgerschaft über die Neugestaltung beraten, erinnert sich Bürgermeister Stefan Rottmann: Funktionell, schlicht, vielfältig in der Nutzung und barrierefrei – darauf lässt sich die Planung charakterisieren. Das Amt für Ländliche Entwicklung habe bereits eine Förderung in Aussicht gestellt und wickelt das Projekt in eigener Zuständigkeit ab. Knapp 270.000 Euro waren ursprünglich für die Gestaltung geschätzt.

So entstehen laut den ersten Entwürfen vier befestigte Parkplätze im Norden, einschließlich eines barrierefreien Parkplatzes und einem befestigten Zugang von den Stellplätzen Richtung Gebäudeeingang. Dazu sind auch Fahrradstellflächen geplant. Geplant sind weiterhin auch entsprechende Versorgungsinfrastruktur: So ist beispielsweise an Starkstromanschlüsse für mögliche E-Ladesäulen gedacht – am Gebäude selbst befinden sich Wasserentnahmestellen.

Ein markantes Element stellen schließlich die Treppenanlage zum benachbarten Seeufer dar, die das Element Wasser erlebbar machen soll. Dazu kommt die Verlegung des Löschwasserzugangs.

Eine besondere Herausforderung stellt das Höhennivellement dar, da das Gelände vom Münsterer Weg am Friedhof zum Dorfsee leicht abschüssig ist. Hier wurden bereits mögliche Lösungsansätze zwischen Landschaftsarchitektin Miriam Glanz und dem beauftragten Architekturbüro Göger besprochen. Mit einer Reihe Muschelkalkquadersteine soll die Wegeführung zwischen Gebäude und See eingefasst werden und der Höhenunterschied ausgeglichen werden. Die Steine dienen nicht nur als gestalterisches Element sondern auch als Sitzgelegenheit am Gewässer.

Insgesamt betrachtet entsteht nicht nur ein attraktiveres Umfeld: Auch als Festplatz zum Beispiel für das alljährliche Seefest lässt sich die Fläche hervorragend nutzen. So kann der Platz als Parkmöglichkeit aber auch als beliebter Treffpunkt für Festlichkeiten aller Art genutzt werden. Auch der Gemeinderat gab für die Planungen einstimmig grünes Licht.

Foto: Stefan Rottmann



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