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G’schichtli auf Fränkisch beim Mundartabend in Sennfeld


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SENNFELD – „Dialekt ist ‚in’, denn Fränkisch ist mehr als eine Sprache, viel mehr!“ Mit diesen Worten eröffnete  Ursula Kullich, Vorsitzende beim Trachtenverband Unterfranken für Brauchtum, Mundart und Laienspiel sowie für diesen Bereich auch stellvertretende Vorsitzende auf bayerischer Ebene, den Mundartabend des Trachtenverbandes Unterfranken in der Trachtenhalle.

Denn „Mundart is ä Stückl Heimat und unnere Muddersproch is wei aus älter als die neu hoch deutsche Umgangssproch. Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen in Würzburg präsentierte sie fünf verschiedene unterfränkische Dialekte. Ausgewählt hatte sie die „Sage von den drei Jungfrauen im Schwarzen Loch“. Dabei geht es um die drei Töchter eines Wassergeistes, der mit ihnen im Wasserschloss Schwarzes Loch lebt.


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Sie werden von ihm getötet, weil sie nach dem Besuch einer Tanzveranstaltung zur Kirchweih im Sennfelder Gasthaus „Zur Traube“ nicht pünktlich zurückgekehrt sind – ein Sennfelder Bursche hatte die Uhr zurückgestellt. Wolfgang aus Gochsheim trug die Geschichte zunächst in hochdeutsch und dann in seinem Dialekt vor. Ihm folgten die Mundartsprecher Paula aus Oberelsbach/Rhön, Heinz aus Glasofen/Marktheidenfeld, Pfarrer Thomas aus Giebelstadt mit dem Dialekt aus dem Sinngrund sowie Edi aus Reichenbach/Rhön.

Anschließend gab es noch eigne Gschichtli von Wolfgang den „Aushilfskellner“, von Paula „Es ist aufgetan worden“, von Heinz über die „Tragödie am Ma(Main)“ und von der „alten Beißzang“ sowie von Pfarrer Thomas über die „Kirb“(Kirchweih), „Hausschlachten“ und den „Herbst“. Für die musikalische Umrahmung sorgte Adrian Glosowitz von den „Dreispitzmusikanten“ vom Trachtenverband Unterfranken.


Nach dem abwechslungsreichen Programm in unterfränkischen Dialekten regte Kullich an, das Mundart Memory vom Bayerischen Trachtenverband zu kaufen. Der Mundartabend schloss mit der Trachtenhymne, die dazu auffordert, der Tracht treu zu bleiben.

Auf dem Bild: Ursula Kullich (Mitte) führte durch den Mundartabend in der Sennfelder Trachtenhalle. Mit den Vorträgen begann Wolfgang aus Gochsheim (von rechts), dem Pfarrer Thomas, Heinz und Paula folgten.
Foto: Klemens Vogel



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