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Gunter Sachs in der Kunsthalle Schweinfurt


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SCHWEINFURT – Die Familie von Gunter Sachs hat sich nach seinem Tod im Mai 2011 entschlossen, seine unverwechselbare Kunstsammlung einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Sie gibt gleichzeitig auch das Interieur seiner Wohnorte weltweit wieder.

Seit dem Beginn seiner Laufbahn als Sammler im Paris der 1950er- und 1960er-Jahre begleitete Kunst das Leben von Gunter Sachs. Mitte zwanzig und als charismatisch-gebildeter Erbe eines Millionenunternehmens bewegte er sich in den Kreisen der Künstler des Informel und des Nouveau Réalisme und lebte das verwegene Savoir-vivre der Pariser Kunstszene. Sachs kaufte, sammelte und trennte sich wieder von Werken, tauschte und verkaufte sie, um seine Sammlung zu bereichern. Er schuf so kein starr gewachsenes stil- oder künstlergebundenes Konglomerat von Wertanlagen, sondern seine Kunstsammlung zeigt einen leben digen Spiegel seiner Interessen, Bekanntschaften und auch seines subjektiven Geschmacks.





Warum Gunter Sachs in Schweinfurt? Die Präsentation der Sammlung Gunter Sachs in der Kunsthalle Schweinfurt ist eine Hommage der Familie Sachs an ihre Wurzeln und die Ursprünge ihres sozialen Engagements. Die Ausstellung wird in jenem repräsentativen Gebäude gezeigt, das
1933 als mäzenatische Schenkung des Firmengründers Ernst Sachs an die Bürger der Stadt gegeben wurde und noch heute engstens mit dem Namen„Sachs“ verbunden ist.


Die Schweinfurter Ausstellung der Sammlung Gunter Sachs zeigt sich gegenüber der Präsentation in der Münchener Villa Stuck im vergangenen Jahr in neuem Gesicht durch eine große Anzahl weiterer Leihgaben.

Die Ausstellung in der Kunsthalle Schweinfurt präsentiert 165 Arbeiten und ist gleichzeitig ein Who´s Who der internationalen Nachkriegskunst. Beginnend mit den Surrealisten Max Ernst, René Magritte, Yves Tanguy sowie Dalí zeigt sie die Informellen Jean Fautrier und Hans Hartung. Im Zentrum stehen Hauptwerke der Pop-Art vertreten durch Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Mel Ramos, Robert Rauschenberg und Tom Wesselmann.

Gunter Sachs interessierte sich auch bevorzugt für den Nouveau Réalisme, wofür Arman, Daniel Spoerri, César oder Yves Klein beispielhaft stehen. Vertreten sind mit herausragenden Exponaten die Arte Povera mit Michelangelo Pistoletto, die Fluxus-Bewegung oder berühmte Künstler der Graffiti-Kunst wie TOAST und Shepard Fairey und viele, viele mehr.

Die Ausstellung beginnt am 15.11.2013 in der Kunsthalle-Schweinfurt


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