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Heißes Handwerk, kühler Kopf: Anlagenmechaniker Stefan Ebner aus Großbardorf im Videoporträt


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GROSSBARDORF – Für die Videoserie „Handwerk ist mein Leben“ sucht der Zentralverband des Handwerks in ganz Deutschland nach jungen Handwerkern, die ihren Beruf mit Engagement und Leidenschaft ausüben. Fündig geworden ist er auch in Unterfranken. In der neusten Folge von „Handwerk ist mein Leben“ wird der junge Anlagenmechaniker Stefan Ebner aus Großbardorf (Landkreis Rhön-Grabfeld) porträtiert. Das Video ist ab 16. November 2012 online unter www.handwerk.de/super-koenner/handwerkistmeinleben zu sehen.

„Von der einen auf die andere Minute kann mein Arbeitstag schon wieder ganz anders aussehen“, sagt Stefan Ebner, als er in den Einsatzwagen steigt. Der junge Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik wirft einen letzten Blick auf die Großbaustelle, auf der er gerade noch Sanitäranlagen installiert hat, bevor er auf das Gaspedal tritt. Als der 23-Jährige kurze Zeit später die Heizungsanlage eines Kunden repariert, zeigt sich, dass sein Job einiges an Abwechslung zu bieten hat: „Von komplexer Lüftungstechnik über klassische Sanitärarbeiten bis zur Installation hochmoderner Heizungsanlagen ist alles dabei“, beschreibt Stefan seinen Berufsalltag. Neben anspruchsvoller Technik gehört auch der Umgang mit Kunden zu seinem Job: „Kunden bei Bau- oder Energiefragen zu helfen und ihnen neue Techniken näher zu bringen, macht mir großen Spaß“, sagt er als er die Heizungspumpe mit einer Spezial-App wieder hochfährt. Lachend ergänzt der Junghandwerker: „Wenn man bei der Reparatur einer Heizungsanlage plötzlich einen Tablet-PC anschließt, sind viele überrascht und merken erst dann, dass Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik heute echtes Hightech-Handwerk ist.“





Seine handwerklichen Fähigkeiten und seine Nervenstärke konnte Stefan auch schon vor internationalem Publikum beweisen – als Mitglied der deutschen Nationalmannschaft bei den „WorldSkills“ 2011 in London. Als Jahrgangsbester seines Berufes durfte er bei der „Berufsweltmeisterschaft“ die deutsche Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik vertreten. „Für Deutschland auf die Bühne der O2-Arena einzuziehen – da krieg ich jetzt noch Gänsehaut“, schwärmt der Anlagenmechaniker.


Vollen Einsatz bringt der Anlagenmechaniker auch in seiner Freizeit. Als zweiter Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Heimatort Großbardorf ist er regelmäßig an Notfalleinsätzen beteiligt. Dabei ist sein technisches Know-how genauso gefragt wie gute Nerven. „Das handwerklich Gelernte setze ich auch bei der Feuerwehr um“, erklärt Stefan Ebner. Um deren Nachwuchs für echte Einsätze zu trainieren, führt er einmal pro Woche eine Löschübung durch. Leitungen verlegen, Hydranten aufschrauben, Arbeiten mit schwerem Gerät – dank seiner vielseitigen Ausbildung ist Stefan auf viele Notfallsituationen vorbereitet: „Im Einsatz muss man flexibel sein und einen kühlen Kopf bewahren – das muss man bei meinem Handwerk auch.“

Immer engagiert, im Job und privat – da ist für Stefan Ebner der Meistertitel der logische nächste Schritt. Die vierteilige Prüfung möchte er am liebsten berufsbegleitend ablegen. Denn seinen actiongeladenen Alltag komplett gegen den Schreibtisch zu tauschen, kann er sich nicht mehr vorstellen: „Ein klassischer Bürojob wäre für mich nichts“, sagt Stefan Ebner, als sein Diensthandy ein weiteres Mal klingelt. Er braucht das greifbare Erfolgserlebnis: „Wenn man direkt sieht, dass eine Sache funktioniert“, sagt er freudestrahlend, „dann lacht das Herz, und dann weiß man auch, wofür man arbeitet.“

Fotos: Sinafilm


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