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Hohe Schlagzahl bei der Gemeindeentwicklung: Bürgermeister Rottmann sieht in 2020 kein verlorenes Jahr


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SCHONUNGEN – Auch wenn in diesem Jahr „Corona“ das alles beherrschende Thema war, war 2020 aus Schonunger Sicht alles andere als ein verlorenes Jahr. Die hohe Schlagzahl, die Fortführung von unzähligen Baustellen und Projekte konnte das Virus kaum einbremsen. „Unsere Großgemeinde bleibt ein beliebter und zugleich begehrter Wohnstandort – auch und vor allem in Corona-Zeiten“, sagt Bürgermeister Stefan Rottmann in einem Jahresrückblick.

Schonungen und seine Ortsteile bieten Bürgern mit höchsten Ansprüchen an Wohn- und Lebensqualität eine Heimat, ist Rottmann überzeugt. Weil die Nachfrage deutlich das Angebot übersteigt und auch kaum Leerstände zu verzeichnen sind, entwickelt die Gemeinde aktuell Neubaugebiete sowohl in Forst als auch Waldsachsen und im Hauptort Schonungen sollen bis zu hundert neue barrierefreie Wohnungen entstehen.



Zwischenzeitlich konnte der dritte Bauabschnitt des Gewerbegebiets Tiefer Graben/Schonungen Süd abgeschlossen werden: Weitere Ansiedlungen und Expansionen von Unternehmen stehen unmittelbar bevor, kündigt der Bürgermeister an. Als zweiter wichtiger Gewerbestandort soll sich Abersfeld direkt an der B303 zwischen Coburg und dem Autozubringer A70 etablieren. Schonungen verspricht sich mehr Arbeitsplätze, Frequenz und Gewerbesteueraufkommen. Apropos Gewerbesteuer: Bis heute gab es trotz der anhaltenden Pandemie keine Steuereinbrüche in der Kämmerei des Rathauses zu verzeichnen. Die Großgemeinde verfüge über geschäftstüchtige Unternehmer und solide Betriebe, wie sich jetzt in der Krise zeige.


Finanziell gesehen ist Schonungen gewappnet. Die Verschuldung konnte in den letzten Jahren fast halbiert und beachtliche Rücklagen aufgebaut werden. „Gemeinsam bleiben wir am Ball und versuchen bei jeder Gelegenheit Förderungen und Zuschüsse in Millionenhöhe in unsere Großgemeinde zu lenken – dies gelang uns in den letzten Jahren ausgesprochen gut.“, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann. Vor wenigen Wochen erst, war die Bewerbung um Mittel aus dem Stabilisierungshilfe-Fonds das sechste Mal in Folge erfolgreich: Mit einer Rekordsumme von 2,5 Mio. Euro erhält Schonungen als einzige Kommune des Landkreises diese beachtlichen Zuweisungen.

„Für uns ist es ein hart erkämpfter Lottogewinn, denn die Zuschüsse fallen uns nicht in den Schoß und wir müssen uns jedes Jahr mit einem überzeugenden Haushaltskonsolidierungsprogramm erneut gegen andere Gemeinden und Städte durchsetzen.“, erklärt Rottmann. Freuen durfte sich die Gemeinde in diesem Jahr auch über eine beachtliche Stiftung der Dres. Hofmann, die mit einem Millionenvermögen ausgestattet ist und das kulturelle Leben der Gemeinde unterstützt.

Die Rathausverwaltung, die Bauhofmannschaft, der Forstbetrieb sowie das Schwimmbad- und Büchereiteam seien in hohem Maße motiviert und wachsen in ihren Aufgaben immer wieder über sich hinaus. Natürlich sind es vor allem die Bauprojekte, die den Bürgern am ehesten ins Auge fallen: Da wäre beispielsweise der Neubau des Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus in Reichmannshausen zu nennen, ein paar Kilometer weiter in Löffelsterz steht der Neubau des Bürger- und Feuerwehrhauses kurz bevor. Weitere markante Dorferneuerungsprojekte sind in Forst (Verlängerung des Dorfangers, Untere Straße) und in Hausen (Neugestaltung Hauptstraße, Kirchplatz) in Umsetzung bzw. Planung. Nach dem Kanalbau, der Neuausrichtung der Straßensituation, Neubau Kinderkrippe und Energiezentrale laufen nun aktuell die Erschließungsmaßnahmen im Vorgriff auf den Grundschulneubau, der mit hoher Wahrscheinlichkeit im nächsten Jahr beginnen kann. Parallel befindet sich die Bauverwaltung in Vorbereitung der Sanierung von Turn- und Schwimmhalle am Schulzentrum.

Eine Weiterentwicklung erfährt Schonungens neue Mitte: Hier entsteht gerade ein Wohnkomplex mit Tiefgarage und 15 Wohneinheiten. Als nächstes soll das Dürrgelände überplant und auch eine adäquate Nachnutzung für den Alten Friedhof muss gefunden werden. Mit der Städtebauförderung und einem Denkmalkonzept soll auch das historische Mainberg nachhaltig aufgewertet werden – hier befinde man sich gerade in einem komplexen Planungs- und Abstimmungsprozess.

Nach Schonungens Bergfriedhof wurde nun auch in Reichmannshausen das Friedhofskonzept unter Beteiligung der Bürgerschaft zum Abschluss gebracht. Als Nächstes sind dann die Friedhöfe in Forst, Marktsteinach und Abersfeld an der Reihe.

Einen großen Fortschritt will die Rathausspitze gemeinsam mit dem Gemeinderat beim Mobilfunk- und Breitbandausbau erreichen: Aktuell laufen die Maßnahmen des Höfeprogramms an. 16 Kilometer Glasfaser sollen in den kommenden Monaten verlegt werden. Ein noch größeres Projekt stellt die sogenannte „Gigabit-Richtlinie“ dar, für die sich die Kommunen nun bewerben können: Hier sollen dann Großgemeindeweit überall bis zu 100Mbit-Bandbreite zur Verfügung stehen. Auch hier stehen Zuschüsse in Millionenhöhe bereit. Weiter ausgebaut werden soll der Mobilfunk mit weiteren Anbietern in Hausen, Marktsteinach, Löffelsterz und Reichmannshausen.

In diesem Jahr wurde Schonungen ganz offiziell zum Sitz der Allianz Schweinfurter OberLand (ca. 22.000 Einwohner) auserkoren: Geschäftssitz ist im Alten Rathaus der Gemeinde. Bürgermeister Stefan Rottmann wurde einstimmig zum Vorsitzenden und Sprecher der Allianz für die kommenden 6 Jahre gewählt.

Gemeindeweit sind es vor allem die Infrastrukturprojekte, also Kanal- und Wasserleitungsneubau die finanziell ins Gewicht fallen. Die Gemeinde schultert hier eine Investitionsoffensive in nie dagewesenem Ausmaß. Gleichzeitig laufen in Hausen, Marktsteinach, Löffelsterz, Mainberg und demnächst in Forst Neubaumaßnahmen. Eine Herkules-Aufgabe stellt die Betreuung bzw. Begleitung der zahlreichen Baustellen für die Bauverwaltung dar.

Auch die Feuerwehren durften sich im laufenden Jahr über Investitionen freuen: Mit einem nagelneuen TSF und HLF20 Einsatzfahrzeug wurde die Fahrzeugflotte merklich modernisiert. Gleiches gilt für den Fuhrpark von Bauhof und Forstbetrieb. Viele weitere kleine und große, wichtige und bedeutende Projekte konnten in 2020 zum Abschluss gebracht werden, stellvertretend nennt Bürgermeister Stefan Rottmann die Installation von Autobahnschildern an der A70 für die Großgemeinde Schonungen.


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