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Holger Laschka ist jetzt auch offiziell OB-Kandidat der Schweinfurter Grünen


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SCHWEINFURT – Holger Laschka (53) ist jetzt auch offiziell Kandidat der Schweinfurter Grünen für die OB-Wahl im März 2020. Bei der Aufstellungsversammlung am Samstag erhielt er 100 Prozent Zustimmung und kann mit Rückenwind in den Wahlkampf starten.

In seiner viertelstündigen Bewerbungsrede benannte Laschka wichtige Handlungsfelder für die Schweinfurter Stadtpolitik – darunter vier zentrale, die sich aus der Erdüberhitzung ergäben. „Wir sind die erste Generation, die die Folgen der Klimakatastrophe hautnah zu spüren bekommt – hier bei uns konkret mit Hitzesommern und extremer Dürre. Und wir sind die vielleicht letzte Generation, die Schlimmeres verhindern kann und muss – das sind wir unseren Kindern und Enkelkindern schuldig“, so Holger Laschka.


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Für die Stadtpolitik bedeute dies ein Umsteuern in der Mobilitätspolitik mit einem besseren ÖPNV-Angebot, sicheren Wegen für die zunehmende Zahl der Fahrrad und e-Bike-Nutzer und die Schaffung einer guten Infrastruktur für Elektro- und Wasserstoffautos. „Und wenn heute schon alle vom Wasserstoffauto sprechen, dann müssen wir natürlich erst einmal in die Erzeugung einsteigen. Die macht umweltpolitisch nur mit Überschüssen an sauberem Strom aus Wind- und Sonnenkraft Sinn“, betont Holger Laschka. Die Stadt mit ihren Stadtwerken müsse zum Treiber der lokalen Energiewende werden, auch mit viel mehr Sonnenkraftwerken auf Schweinfurts Dächern.

Auch die klimapolitische Bedeutung der Bäume und Wälder sprach Holger Laschka an: „Ich traue mich, das Thema Baumschutz in Schweinfurt wieder auf die Agenda zu setzen! Die Bäume sind die Kapillaren, die Wälder unsere grüne Lunge und es ist eben nicht Privatsache, wenn jemand ein Häuschen gekauft hat und die 50 Jahre alte Kiefer im Garten umsägen will!“ Die Stadt brauche auch im Kernbereich mehr Grün und „Durchzug“, um für die künftigen Hitzesommer gerüstet zu sein.


Weitere politische Handlungsfelder sieht Holger Laschka unter anderem beim sozialen und barrierefreien Wohnungsbau („…hier muss die Stadt ihrer Fürsorgepflicht für Wenigverdiener und Menschen mit kleinen Renten nachkommen.“), bei der Integration und beim Thema Transparenz in der Stadtpolitik: „Stadträte und Oberbürgermeister sind von den Bürgern beauftragt und diesen auch Rechenschaft schuldig. Ich mag es nicht, wenn nur hintenrum bekannt wird, dass die Stadtwerke über zwei Millionen Liter Schweinfurter Trinkwasser an die Gemeinde Knetzgau verhökern, damit dort Coca-Cola draus gemacht wird.“

Seinen Parteifreunden kündigte Holger Laschka einen Sachwahlkampf an („Ich kämpfe nicht gegen Sebastian Remelé, sondern für grüne Inhalte!“) in enger Abstimmung mit den Stadträten Ayfer Rethschulte, Reginhard von Hirschhausen und Thomas Schmidt. Er glaubt, dass auch im Stadtrat künftig mehr grüne Akzente gesetzt werden können und rechnet dort mit sechs bis acht Mandaten.

Auf dem Bild: Holger Laschka mit der Grünen-Kreisvorsitzenden Ayfer Rethschulte



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