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Im SILVANA soll Anfang Mai der Aqua-Fitness-Rekord fallen: 60 Stunden im Wasser für einen guten Zweck


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Schweinfurt – Zu sportlichen Höchstleistungen verbunden mit einem guten Zweck sind die Bürger der Stadt eigentlich schon immer fähig. Im Sport- und Freizeitbad SILVANA schwammen zwei Mal Staffeln gegen Weltmeister Thomas Lurz, im Willy-Sachs-Stadion knackten letzten Herbst ganz viele Läufer den Marathon-Weltrekord. Jeweils waren die Stadtwerke mit beteiligt und gab´s hinterher Spendenschecks aus den Einnahmen. Heuer geht´s wieder ins Wasser, diesmal ins SILVANA-Hallenbad, wo vom 4. bis 6. Mai ein Rekord mit der längsten Aqua-Fitness-Stunde der Welt fallen soll. Genauso genommen: 60 Stunden lang sollen möglichst viele Trainer und Fitnessfans am Stück aktiv sein.

„Das ist ein besonderes Event. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man das 60 Stunden hinbekommen will“, rätselt Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Stepputat, der das Becken zur Verfügung stellt und von Freitag, 10 Uhr (gestartet wird mit einer V.I.P.-Stunde), bis in die Abendstunden des Sonntags freien Eintritt gewährt ins SILVANA. Zumindest für diejenigen, die mitmachen oder anfeuern wollen. Die Idee zur Veranstaltung hatte Natascha Woithe, Aqua-Fitness-Fachfrau aus Schwebheim (aqua magic), die als Partner auch ganz schnell die in Schweinfurt ansässige Betriebskrankenkasse SKD BKK ins nicht vorhandene Boot holte.


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Und das ist geplant: Bei 60 aneinender gereihten Fitness-Stunden soll jeweils mindestens ein Trainer minimal zehn Teilnehmer leiten. Macht schon mal 660 Beteiligte. Nach oben gibt´s kaum Grenzen. Zunächst zu den Trainern: Einige stehen schon fest, darunter der szenebekannte Marco Guicciardini, der auch Box- oder Salsa-Elemente in seine Einheiten einfügt, oder Claudia Stüve aus Bad Kissingen, eine Sport- und Physiotherapeutin, die den Bereich Jazz-Dance bedienen wird. Viele weitere Trainer dürfen sich noch melden.


Zu den Wasserratten: 20 bis 30 Teilnehmer pro Stunde wären ideal, bis zu 50 können mitmachen. Woithe hofft auf Firmen, die sich beteiligen, auf Vereine, die ihre Mitglieder schicken. So wie das bei den Benefiz-Staffeln jeweils ja auch der Fall war. Mitmachen können alle Altersgruppen: Mütter mit Säuglingen, Senioren, aber auch Leistungssportler. Anfänger sind ausdrücklich erwünscht. „Männer denken immer an Wasserballett, halten das für altbackene Wassergymnastik wie bei einer Kur. Doch hinter Aqua-Fitness steckt viel mehr“, sagt Woithe. Im Bereich der Aqua-Fitness gibt es zahlreiche Betätigungsmöglichkeiten. Sie alle eint: Das Gelenke schonende und entlastende Training im Wasser ohne die Gefahr eines Muskelkaters tut dem Körper gut.

Diesmal gibt es keine Teilnahmegebühr zu entrichten. Viel mehr hoffen die Veranstalter auf Spenden (von Firmen und über eine aufgestellte Spenden-Box), um das Charity-Projekt „Schweinfurts Kinder lernen schwimmen“ zu verwirklichen. Ziel ist es, der Schweinfurter Kindertafel möglichst viele Gutscheine für Schwimmkurse zu übergeben. „40 Prozent der Dritt- und Viertkläss´ler können nicht schwimmen“, hat Natascha Woithe in Erfahrung gebracht. Vor allem in sozial benachteiligten Familien können sich Kinder oft keinen Schwimmunterricht leisten. Dagegen möchten die Initiatoren mit dem Rekordversuch etwas Tun. Sorgen haben sie bislang nur, die zwischen 2 und 6 Uhr nötigen Nachtschwärmer zusammen zu bekommen.

Ein Rahmenprogramm gibt´s natürlich auch: Die SKD BKK stellt eine Obstbar auf, für Getränke und Snacks wird gesorgt (auch wenn der Sponsor für die Naturalien noch fehlt). Fest steht schon mal, dass der Musiker Eugen de Ryck auftritt und live den Takt im Wasser vorgibt. Jungen Künstlern soll eine Plattform geboten werden, tagsüber auch im Außenbereich des SILVANA. Selina Wagner, U 20-Fußball-Nationalspielerin und nebenbei Model, hat ihr Kommen zugesagt. Auch Zauberkünstler werden auftreten und versprechen Magie zum Anfassen. „Normaler Weise lassen sie Lkws verschwinden“, erzählt Woithe, „aber das ist im Hallenbad ja nur schwer möglich…“

Übrigens kontaktierten sie auch die Guinness-Redaktion, um vielleicht ins offizielle Buch der Rekorde zu kommen. Doch von London kam nur der Vorschlag zurück, entweder 25 Stunden am Stück mit einem einzigen Trainer eine Einheit abzuhalten oder mit zehn Trainern und 25 Personen jeweils 20 Minuten im Wasser von zehn verschiedenen Bädern. „Wir finden unseren Rekordversuch viel spektakulärer und wollen deshalb nicht abhängig von Guinness sein“, sagt Woithe. Zudem hätte Guinness 4000 Euro gefordert für eine anwesende Überprüfungs-Person. „Dieses Geld spenden wir lieber“, so Woithe, „damit möglichst viele Kinder das Schwimmen lernen können. Das mag zwar utopisch sein. Aber auch mit einem Tropfen auf einen Stein kann man Vieles in Bewegung setzen…“

Das vorderste Bild zeigt die Initiatoren und Veranstalter – von links: Stefan Schlee (Leiter Öffentlichkeitsarbeit der SKD BKK), Melanie Weißmann (Betriebsleiterin des SILVANA), Natascha Woithe (aqua magic) und Thomas Stepputat (Geschäftsführer der Stadtwerke Schweinfurt). Alle Infos zum Event und Anmeldemöglichkeiten gibt´s im Netz unter www.aquafitness-worldrecord.com


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