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Foto: Stefan Rottmann

In diesem Jahr sollen weitere 1,7 Millionen Euro nach Schonungen fließen – Haushalts-Konsolidierungskonzept wird nachgeschärft


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SCHONUNGEN – Geht es nach dem Willen des Bürgermeisters und Gemeinderats, soll der eingeschlagene Reform- und Konsolidierungskurs Schonungens konsequent fortgesetzt werden. Einstimmig votierte der Rat für eine erneute Bewerbung um Finanzmittel aus dem bayerischen Stabilisierungshilfe-Fonds.

Damit erhielten Bürgermeister Stefan Rottmann den Auftrag das Haushaltskonsolidierungskonzept fortzuschreiben und ein umfangreiches Antragspaket auszuarbeiten, dass fristgerecht über das Landratsamt an die Regierung von Unterfranken eingereicht werden soll.


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Eine beachtliche Summe von 5,6 Mio. flossen in jüngster Zeit alleine aus dem Stabilisierungs-Fonds in die Gemeindekasse, 13,8 Mio. Euro bekam die Gemeinde in den letzten Jahren über Bedarfszuweisungen und weitere etwa 4 Mio. Euro fließen nun aus dem Topf der RZWAs zweckgebunden für Kanalprojekte nach Schonungen.


Für 2022 wurden durch Finanzminister Albert Füracker zusätzliche 1,7 Mio. Euro unter Auflagen in Aussicht gestellt: Aktuell arbeite man im Rathaus unter Hochdruck die notwendigen Vorgaben zu erfüllen.

Um für die Stabilisierungshilfe ausgewählt zu werden, mussten unbequeme Entscheidungen getroffen werden – vor allem seien Geduld, Disziplin und Ausdauer gefragt.

Weiterhin vorsichtiger Optimismus macht sich im Hinblick auf die Zukunftsperspektiven der Großgemeinde Schonungen breit: Konzentriert und ergebnisorientiert werden die Investitionen in die Pflichtaufgaben Zug um Zug abgearbeitet.

Die „Corona-Krise“ hat Schonungen bisher ohne größere wirtschaftliche Einschnitte und weitestgehend unbeschadet überstanden, wie Bürgermeister Stefan Rottmann mitteilt.

Man werde sich auf dem bisherigen Reformprogramm aber nicht ausruhen, sondern weiter fortschreiben und Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung entwickeln. Der Bürgermeister sieht es nach wie vor als zwingend notwendig an, Schonungens Finanzen grundlegend zu erneuern, vorausschauend und nachhaltig zu planen und zu wirtschaften um Möglichkeiten, Chancen und Handlungsspielräume für die Zukunft zu schaffen. „Bei allem Tun und Handeln muss es unser Ziel sein, unseren nachfolgenden Generationen keine Schuldenberge, sondern geordnete finanzielle Verhältnisse und eine intakte Infrastruktur zu hinterlassen“, fordert Rottmann.

Ausdrücklich bedankt sich Rottmann einmal mehr auch in diesem Jahr für die partnerschaftliche Zusammenarbeit und Unterstützung beim Freistaat Bayern, der Regierung von Unterfranken sowie der Kommunalaufsicht am Landratsamt. Dank gilt auch den kommunalen Spitzenverbänden, de Gemeinde- und Städtetag, die Schonungen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Förderung sei allerdings hart erarbeitet, deswegen habe man die Förderung in erster Linie den Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die den eingeschlagenen Kurs unterstützen und mittragen.

Ob die Bewerbung erfolgreich sein wird, zeigt sich im November, wenn der Verteilerausschuss über die Mittel entscheidet. Bisher ist es nur Schonungen als einzige Kommune des Landkreises gelungen, mit einem beispiellosen Haushaltskonsolidierungskonzept, Stabilisierungshilfen zu erhalten.

Foto: Stefan Rottmann


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