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Kent Viitanen im Info-Marathon bei SKF in Schweinfurt: Das Unternehmen steht zum Standort, doch Veränderungen müssen her


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SCHWEINFURT – Kent Viitanen, Aufsichtsratsvorsitzender der SKF GmbH und Mitglied im Konzern-Management, stand Betriebsräten und der Belegschaft Rede und Antwort. Das Unternehmen steht zum Standort Schweinfurt. Die Wettbewerbsfähigkeit muss aber weiter verbessert werden und der Veränderung der Kunden- und Marktanforderungen muss aktiv begegnet werden.

Die Arbeitnehmervertreter der deutschen SKF Standorte diskutierten an zwei Tagen über aktuelle Themen wie z. B. Digitalisierung, Industrie 4.0, Datenschutz und Organisation. Als Vertreter des Konzern-Managementteams referierte auch Kent Viitanen, Aufsichtsratsvorsitzender der SKF GmbH und weltweit verantwortlich für den größten Teil der SKF Wälzlager Produktion.


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Seine wichtigste Botschaft an die Arbeitnehmervertreter: SKF ist aktuell wirtschaftlich erfolgreich, was auch durch die in den letzten Quartalen veröffentlichten Ergebnisse belegt ist. Um aber auch den zukünftigen Herausforderungen erfolgreich begegnen zu können, sind weitere Anpassungen erforderlich, die im Einzelfall auch durchaus schmerzhaft sein können. Die Erwartungen der globalen Kunden an eine Produktion vor Ort, eine Anpassung der Kostenstruktur, aber auch technologische Weiterentwicklungen wie die Digitalisierung, Vernetzung und Automation erfordern Veränderungen im Vergleich zu früher.

Im Anschluss an die Betriebsrätevollversammlung startete für Kent Viitanen und das Schweinfurter Managementteam ein wahrer Informationsmarathon. In insgesamt zehn Veranstaltungen informierte der globale Bearing Operations Chef die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort über die strategischen Ziele der SKF Gruppe. Und er stellte sich direkt den Fragen der Belegschaft. So versicherte er, dass SKF zum Standort stehe. Schließlich habe der Konzern hier in den vergangenen Jahren rund 150 Millionen Euro investiert und das Programm soll weiter fortgesetzt werden. Diese Investitionen bringen höhere Produktivität, müssen sich allerdings auch rechnen.


Dass diese Veränderungen in der Belegschaft Unruhe und Ängste verursachen, dafür zeigte Viitanen durchaus Verständnis. Allerdings seien Veränderungen unabdingbar. Das machte er in der anschließenden intensiven Fragerunde auch immer wieder deutlich. So soll vor allem sichergestellt werden, dass die Kunden bestmöglich bedient werden können. Denn „diese entscheiden, ob und wo auf der Welt sie SKF oder andere Produkte kaufen“. Eine sichere Beschäftigung könne es deshalb nur geben, wenn auch die Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft gewährleistet sei. „Dazu sind Anpassungen in den verschiedensten Bereichen unabdingbar“, betonte Viitanen.

Martin Johannsmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF GmbH, bedankte sich bei Kent Viitanen für dessen Ausführungen und das Bekenntnis zum Standort Schweinfurt. „Gerade in der aktuellen Situation der vielen Veränderungen und offenen Zukunftsfragen war es gut, dass Kent Viitanen die Sichtweise des Konzern-Managements persönlich vorgestellt hat.“

Betriebsratsvorsitzender Norbert Völkl zog ein überwiegend positives Fazit und wandte sich an Kent Viitanen: „Vielen Dank für das Bekenntnis zum Standort Schweinfurt. Nach den Diskussionen am Standort in den vergangenen zwei Jahren tut es gut, das so zu hören. Für die Mitarbeiter ist es wichtig, eine Zukunftsperspektive zu haben. Sie müssen sich bei SKF gut aufgehoben und fair behandelt fühlen. Danke für die klaren Worte.“

Auf dem Bild: Kent Viitanen



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