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Knetmasse made in Schweinfurt findet großen Anklang: Gründerbericht des Startup KNETÄ® von Lisa Stein bei den Wirtschaftsjunioren


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SCHWEINFURT – Schweinfurt hat mehr auf Lager als nur Wälz- und Kugellager. Seit einiger Zeit dank der jungen Gründerin Lisa Stein aus Dittelbrunn etwa Knete, genauer gesagt Werbeartikel basierend auf Knetmasse, und neu seit 2019 eine Knetseife. Mittlerweile hat Lisa Stein ihre Kunden, vorallem Firmen, in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darunter befinden sich viele bekannte Marken.

Dabei war der Anfang nicht leicht, wie die 29-Jährige vor der Rekordkulisse von über 40 Gründungsinteressierten beim 13. Netzwerktreffen des Gründernetzwerkes StartupSchweinfurt der Wirtschaftsjunioren berichtete. Zunächst hatte sie aber, wie sie selber einräumte, beim Vertrieb auf das falsche Pferd gesetzt und recht erfolglos versucht Kindergärten als Kunden zu gewinnen. Die Wende kam mit einem Großauftrag eines Schweizers Banker, der von der Idee des Firmenlogos in der Knetmasse so begeistert war, dass er über 2.000 Döschen bestellte. Nachbestellungen und weitere Aufträge folgten bald.


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Der Faktor Zufall kann beim Gründen also eine durchaus wichtige Rolle spielen! Über Messen und Events machte sie ihr Produkt weiter bundesweit bekannt und es gelang ihr Schaeffler, BMW MINI, BMW, Ernstings family, Allianz, HUK Coburg und anderen große Marken als Käufer zu gewinnen. „Ein Bild für Götter sei es, wenn Männer in Schlips und Kragen versuchen aus Knetmasse von KNETÄ® LKWs oder Kugellager zu formen“, erzählte Frau Stein mit einem Augenzwinkern.

Auf die Idee mit der Knetmasse kam sie auf einer Familienfeier, als ihre kleine Cousine mit Knete spielte. Daraufhin recherchierte sie, was es bisher auf dem Markt gibt und was man verbessern könnte. Anfänglich begann sie KNETÄ® als Nebenerwerb zu starten, doch bald kam sie an ihre zeitlichen Grenzen und hing ihren Job als Unternehmensberaterin im Steuerbüro an den Nagel. „Ich versuche jetzt meine Knete mit KNETÄ® zu verdienen!“, sei damals ihr Credo gewesen, lacht sie. Teuer, sei hingegen die Zertifizierung ihres 100% in Deutschland hergestellten Produkts gewesen, berichtet sie auf Nachfrage.


Heute produziert sie ihre 100% vegane und natürliche Knetmasse im großen Stil am Heckenweg im Startup-Chancencenter, wo es auch noch freie Arbeitsflächen (130 – 300qm) für Gründer gibt. „Bei uns läuft immer Musik, denn wir haben Spaß an der Arbeit und immer gute Laune“, betont Frau Stein, die dort zusammen mit ihrem Freund als Produktionsleiter und zehn 450 €-Kräften fast jede freie Minute verbringt. Seit letztem Dezember können ihre Knetprodukte übrigens auch über Amazon bestellt werden.

Im Anschluß an die Netzwerkpause mit der traditionellen Brotzeit gab es noch einen Fachbericht zur Frage „Homepage: Über einen Baukasten oder doch besser über eine Agentur?“ StartupSchweinfurt-Organisator Christopher Richter freute sich, dass immer mehr Gründungsinteressierte den Weg zu den Netzwerktreffen finden. Der nächste Event findet am 09.04.2019, wieder im Fotostudio Bräutigam, um 19.00 Uhr statt. Dann wird sich das Startup Cryptosupply vorstellen und es gibt einen Fachvortrag von Volker Reinhard zum Thema „Mein Unternehmen richtig auf facebook präsentieren.“

Mehr Info und Bilder unter www.startup-schweinfurt.de



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