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Kommunalbäume haben es nicht leicht: Ersatzpflanzungen im Gemeindegebiet Grafenrheinfeld


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GRAFENRHEINFELD – Die Männer des Gemeindehauhofes in Grafenrheinfeld haben alle Hände voll zu tun. Nach den Pflegemaßnahmen im Gemeindewald und die Schäden durch Borkenkäfer und die Trockenheit stehen zur Zeit Ersatzpflanzungen im Gemeindegebiet an.

Um Ersatzpflanzungen kommt die Gemeinde nicht herum. „In diesem Jahr müssen 11 Bäume ausgetauscht werden.“ erklärt Bauhofleiter Karl-Heinz Ottl. Teilweise sehen diese Bäume von außen noch vital aus. Doch die Fachleute erkennen schnell die Schäden, die Trockenheit, Hitze und Frost tief im Stamm hinterlassen haben. Diese Bäume sind oft nicht mehr zu retten und müssen ausgetauscht werden.


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Gerade die Kommunalbäume an Straßen, die nicht in Gemeinschaft mit anderen Bäumen stehen, haben zu kämpfen. Dem ständigen Wechsel von Hitzeperioden mit Trockenheit und teilweise Nachtfrost zu trotzen fordert seinen Tribut.


Erste Anzeichen, dass Bäume unter Trockenheit leiden: Sie rollen ihre Blätter ein oder werfen sie ab, Äste werden kahl, die Kronen licht. Gerade Straßenbäume haben wenig Platz für ihre Wurzeln. „Wasser kann nur „sehr begrenzt“ gespeichert werden. Wir denken in der Gemeinde auch über andere Baumarten nach“, erklärt Bürgermeister Christian Keller.

Bundesweit testen Kommunen derzeit Baumarten, die gut mit trockenen und schwierigen Standorten zurechtkommen.

Für vielversprechend hält Gärtnermeister Matthias Pfister vom gemeindlichen Bauhof etwa Arten wie den einheimischen, bisher aber kaum verbreiteten Feldahorn, aber auch Purpurerle, Ulme und Zierapfel. Diese Baumarten wurden gerade gepflanzt.

„Wir müssen in alle Richtungen denken“, meint Bürgermeister Keller. Neue Baumquartiere werden – wo möglich – so geplant, dass mehr Wurzelraum zur Verfügung steht. „Wir informieren uns über Langzeitversuche mit neuen Baumarten, von denen wir erwarten, dass sie toleranter gegenüber Trockenheit und Parasiten, aber auch Streusalz oder Hunde-Urin sind. Der Trend geht allgemein weg von der Monokultur. „Man ist gut beraten, wenn man sich möglichst breit aufstellt.“



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