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Konversionsgutachten für Schweinfurt: Firma BulwienGesa AG aus München dürfte für rund 200.000 Euro den Zuschlag bekommen


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Schweinfurt – Am 22. Mai muss der Schweinfurter Stadtrat beschließen, welche überplanmäßigen Haushaltsmittel man bereit ist abzustellen für ein Konversionsgutachten, für dessen Vergabe der Konversionsbeirat bereits eine Empfehlung ausgesprochen hat: Die Firma BulwienGesa AG aus München hat von drei Beratungsunternehmen das anscheinend beste Angebot abgegeben. Die Auftragssumme beträgt knapp unter 200.000 Euro brutto, davon übernimmt die Regierung von Unterfranken 80 Prozent (rund 160.000 Euro) aus Städtebauförderungsmittel. Auf die Stadt und den Landkreis Schweinfurt kommen jeweils noch knapp unter 20.000 Euro zu. Bis Frühjahr 2013 sollte das Gutachten möglichst vorliegen.

Die AG hat dem Amt für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung im Vorfeld ein Angebot unterbreitet, das nun dem Haupt- und Finanzausschuss zur Vorberatung vorgelegt wird. Hintergrund ist, dass durch den Abzug der US-Armee, geplant für im Oktober 2014, 628 Arbeitsplätze von Zivilbeschäftigten verloren gehen und in Stadt und Landkres Schweinfurt insgesamt 2828 Hektar an Flächen in den militärischen Liegenschaften Conn Barracks, Ledward Barracks, Victory Schießanlage, Kessler Field, Yorktown Village, Askren Manors und Brönnhof (alleine 2534 Hektar) künftig ungenutzt sein werden. Weit über 700 Gebäude sind insgesamt betroffen. Dazu gehören noch ein Flugplatz, drei Einkaufszentren, eine Recycling- und Sondermüllanlage, eine Klinik, Kirche und ein Kino, ein Bowling- und Sportcenter, 925 gemietete Wohneinheiten, zwei Schulen oder ein Schießhaus.

Drei bis fünf Prozent an Kaufkraftverlust von 660 Millionen Euro an Gesamtumsatz des Einzelhandels in Schweinfurt dürften betroffen sein, Hotel und Gastronomie genauso wie das Taxigewerbe. Die Stadtwerke müssen mit über zwei Millionen an jährlichem Einnahmeverlust bei Strom, Fernwärme, Gas- und Wasserversorgung rechnen, das Leopoldina-Krankenhaus mit dem Rückgang von rund 1100 Privatpatienten und rund 2,4 Millionen Euro an damit verbundenen Einahmen. Das alles dann, wenn die mehreren tausend Amerikaner nicht mehr in und um Schweinfurt leben und konsumieren.









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