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„Krawallmacher“ auf dem Main: Wildwasser-Amazonen und Schonunger Ringer waren die schnellsten Schlauchboot-Fahrer


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Schweinfurt – Die Wildwasser-Amazonen passten ja namentlich als Gewinner. Und dass die Schonunger RSV-Ringer Meister auch in Sachen Schlauchbotrennen sind, haben sie mehrfach schon bewiesen. Bei der vierten Auflage des Rotarian Rowdy River Raft Race seit der Wiederbelebung des früher von der US Army veranstalteten Rennens auf dem Schweinfurter Main siegten die Favoriten. Die Damen, die sich aus dem Fitnesstudio Injoy kennen, enttronten dabei den Vorjahressieger, die diesmal zweitplatzierten Damen der Schonunger Ringer. Deren Herren legten mit drei Minuten und 56 Sekunden im Finale auch noch den Rekord für die insgesamt 500 Meter lange Paddelstrecke hin.

Der Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn hat mit der Veranstaltung längst einen Volltreffer gelandet. Obwohl sich das Wetter diesmal nicht unbedingt richtig sommerlich präsentierte, säumten stets mehrere hundert Besucher die Strecke an der Gutermann-Promenade zwischen Disharmonie und dem Wendepunkt kurz vor der Wasserkraftwerk. Ingesamt zählten die Veranstalter knapp 7000 Besucher, die 84 Bootsbesatzungen mit mehr als 1000 Paddlern anfeuerten. Das „Krawallmacher-Fluß-Schlauchboot-Rennen“ nimmt inzwischen einen festen Platz ein im Schweinfurter Veranstaltungakalender – heuer zwischen Volksfest, Skate Night und Honky Tonk ideal platziert und festlich nahezu konkurrenzlos an diesem Sonntagnachmittag.

Bei den Damen siegten übrigens die Wildwasser-Amazonen (Zeit: 4:51) vor den Schonunger RSV-Damen (5:10) und dem so kurios klingenden Team Steiners stickende Strickliesl (5:34). Bei den Gewinnerinen freute sich mit Kerstin Stubenrauch an Bord eine Mitarbeiterin des Friseursalons Groha, der selbst das Team Groha & Friends ins Rennen schickte – immerhin Platz fünf im Finale sprang heraus. Bei den Herren landeten hinter den Ringern die Nichtschwimmer Büchold (4:02) und der Steigerwald-Express der JVA Ebrach (4:03). Mit der Zillertaler Wildwassermarine kamen Gäste aus Österreich auf dem guten fünften Platz ins Ziel. Vielleicht waren sie deshalb so schnell, weil kurz nach 17 Uhr schon der letzte Zug Richtung Heimat abfuhr…









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