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Landesgartenschau, Bürgerpark, Stadtwald, gar nichts davon? Am Sonntag hat der Schweinfurter die Wahl!


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SCHWEINFURT – Am Sonntag, den 20. Januar, ist es also soweit: Der Bürger-/ Ratsentscheid steht an – und die Schweinfurter, die Erwachsenen von ihnen, die in der Stadt wohnen, können abstimmen, ob sie lieber einen Stadtwald im einstigen Areal der US-Amerikaner neben dem Willy-Sachs-Stadion wollen oder einen Bürgerpark. Oder gar nichts davon.

Seitens der Stadt hat man die schon beschlossene Landesgartenschau, für die Schweinfurt für 2026 bereits den Zuschlag bekam, in diesen Entscheid clever verpackt und den Bürgern klar gemacht, dass ein Park für sie her muss. Und wenn die Mehrheit für diesen stimmt, dann kommt damit automatisch die Landesgartenschau… Den angedachten Stadtwald bezeichnen die LGS-Befürworter ablehnend als „Wäldchen“ und bringen nicht nur damit Ulrike Schneider, eine der Initiatoren des Bürgerentscheids pro Wald und contra LGS, zum Rasen.


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Man muss einfach mal davon ausgehen, dass sich die Schweinfurter mehrheitlich am Sonntag für den Bürgerpark und damit für die Landesgartenschau entscheiden. So wie das einst der Fall war, als die 2007 eröffnete Stadtgalerie kommen konnte. Über die wird heute noch kontrovers diskutiert. Zweifelsfrei ist sie gut besucht, Fakt ist aber auch ein ständiger Wechsel der Läden und gefühlt zunehmend immer mehr Fresstempel darin, welche die Leute anlocken. Fakt ist auch, dass seitdem die Innenstadt leidet. All das aber nahm und nimmt man in Kauf.

Welche Folgen wird eine Landesgartenschau 2026 haben? Einen Sommer lang spricht man über Schweinfurt, zahlreiche Besucher werden kommen. Ob so viele wie dann kalkuliert, ob die Stadt wie Würzburg 2018 finanziell drauf legen oder gar Millionen nachschießen wird müssen, kann heute noch keiner sagen und hängt gewiss auch mit der Attraktivität einer LGS zusammen. Einer lieblosen Blumenschau könnte man heute gewiss schon einen Misserfolg prophezeien.


Gewiss sicher Fakt: Die Mär von der profitierenden Innenstadt durch eine Landesgartenschau dürfte nicht mal die CSU glauben, die überwiegend hinter dem Projekt steckt. Warum sollte ein Besucher die rund drei Kilometer in die Schweinfurter City auf sich nehmen, wenn er vorher bei der LGS war? Die früheren Ledward Barracks sind als Gelände für diese Schau einfach ungeeignet, wenn die Innenstadt davon belebt werden soll. Eine Landesgartenschau am Main und in den Wehranlagen – DAS wäre was. Stand aber nie zur Wahl…

Genauso wenig wie als Kompromiss eine Landesgartenschau in einem Stadtwald. DAS wäre mal innovativ und sicher sogar bundesweit ein Burner 2026. Eitelkeiten aber werden so einen Kompromiss nicht zulassen und auch eine Einigung aller Beteiligten, die Abstimmung am Sonntag kurzfristig abzublasen und lieber zu überlegen, was auf dem Areal für ALLE Schweinfurter eine umsetzbare, nachhaltige Idee wäre.

Einen Stadtwald als eine Art Bürgerpark, viel kostengünstiger als eine LGS, schlagen ja die Initiatoren des Bürgerentscheids vor. Wer für den Stadtwald stimmt, stimmt also auch für einen Bürgerpark. Aber ohne das zweifelsfrei vorhandene – Grüße an Würzburg! – Millionen-Risiko Gartenschau. Wer schlau ist, hat das längst kapiert. Nur kommt´s darauf halt am Sonntag nicht an…



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