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Landkreis Rhön-Grabfeld wird Partner im Hospiz- und Palliativversorgungsnetz für schwerstkranke und sterbende Menschen


Pressebeck

SCHWEINFURT / BAD KISSINGEN / RHÖN-GRABFELD – Seit 2016 ist das Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk (HPVN) Schweinfurt – Bad Kissingen aktiv und vernetzt Hausärzte, Pflegeanbieter, Therapeuten sowie Apotheker, spezialisierte ambulante Palliativteams und Palliativmediziner miteinander; bringt diese Akteure miteinander in den Austausch über Herausforderungen und Wege einer gelingenden Zusammenarbeit.

Dazu werden Runde Tische veranstaltet, Fachnachmittage, Vorträge oder Workshops. Darüber hinaus engagiert sich das HPVN Schweinfurt – Bad Kissingen für die Errichtung eines stationären Hospizes in der Region Schweinfurt – Bad Kissingen – Rhön-Grabfeld. Das HPVN, das sind in diesem Fall die Landkreise Schweinfurt, Bad Kissingen, die Stadt Schweinfurt sowie der Hospizverein Schweinfurt – und seit Anfang dieses Jahres auch der Landkreis Rhön-Grabfeld.


Mezger

Landkreis Rhön-Grabfeld wird Netzwerkpartner


„Es ist unsere Aufgabe als Kommune, uns um die Daseinsvorsorge zu kümmern. Dazu gehört die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen. Das HPVN kümmert sich mit seiner Vernetzungstätigkeit darum, diese Versorgung optimal zu gestalten. Dazu möchte auch der Landkreis Rhön-Grabfeld seinen Beitrag leisten.“ begründet Landrat Habermann den Beitritt als zahlender Partner in das Netzwerk.

„Hausärzte, Hospizvereine, Palliativstationen, und SAPV sind nur ein Teil derjenigen, die sich um schwerstkranke Menschen kümmern. Sie alle haben mit täglichen Herausforderungen zu kämpfen, diese zu meistern unterstützt das Netzwerk, deshalb finde ich unsere Verpflichtung dort wichtig. Darüber hinaus ist es ein festes Anliegen, ein stationäres Hospiz in der Region zu ermöglichen.“ führt Landrat Habermann weiter aus „einen solchen beschützten Ort des Sterbens in Wohnortnähe der Menschen zu bieten ist ein wertvolles Engagement.“

Vernetzung und Information für Fachleute aber auch Bürgerinnen und Bürger

Neben den Angeboten für Fachleute und ehrenamtlich Engagierte, bietet das HPVN Schweinfurt – Bad Kissingen – Rhön-Grabfeld auch regelmäßig Informationsveranstaltungen für die interessierte Öffentlichkeit an. Zuletzt hatten sich 60 Interessierte für den Informationsnachmittag zum Thema hospizliche und palliative Versorgungsangebote Ende April angemeldet. Dabei wurde neben der Arbeit von Hospizdiensten, stationärem Hospiz und Palliativstation auch die Arbeit der spezialisierten ambulanten Palliativteams und des Kinderpalliativteams Unterfranken in Trägerschaft der Malteser vorgestellt wurde.

Kommunen und Hospizverein engagieren sich auch finanziell

Die Fäden des Netzwerkes laufen bei der Koordinatorin Petra Licha-Hofmann zusammen, die beim Pflegestützpunkt Schweinfurt arbeitet. Ihr Stellenanteil wird anteilig von den Kommunen finanziert. Die Organisationsarbeit leistet eine Steuerungsgruppe, in der aus jedem Landkreis, der Stadt Schweinfurt sowie dem Hospizverein Schweinfurt und dem Bayerischen Hospiz- und Palliativverband eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter entsandt sind.

Der Hospizverein Schweinfurt beteiligt sich monetär wesentlich an den Sachkosten, die dem Netzwerk entstehen. Auch die Kosten für die Bedarfsanalyse für ein stationäres Hospiz in der Region hat das Netzwerk mit seinen Partnern übernommen.

Mehr Infos zur Netzwerkarbeit finden sich auf der Seite: www.hpvn-bayern.de/die-netzwerke-in-bayern/hpvn-schweinfurt-bad-kissingen


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