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Lichtillumination begeisterte tausende Besucher bei der Schonunger Weihnacht


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SCHONUNGEN – Der Wettergott hatte in diesem Jahr zum Glück ein Einsehen: Nach dem massiven Wintereinbruch im vergangenen Jahr blieb es heuer zumindest von oben her trocken und so stand einer erfolgreichen 23. Schonunger Weihnacht nichts mehr im Wege. Das neue Konzept mit der Verlegung der Budenstadt in Richtung Steinach, aber auch die Lichtilluminationen in den Abendstunden begeisterte das Publikum.

„Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden“, heißt es in einem gängigen Zitat. Dass vieles anders wird, ließ das neu gestaltete Plakat der Schonunger Weihnacht bereits im Vorfeld vermuten. Einfach vielseitiger, größer und bunter präsentierte sich heuer auch die Budenstadt.





Zu tausenden kamen die Besucher, um sich selbst ein Bild von den Neuerungen zu machen. Gerade am späten Nachmittag bevölkerten Menschenmassen den Rathausvorplatz, die Bachgärten und den Steinachumgriff. Der Markt wanderte mit dem neuen Konzept insgesamt näher an den Zentralparkplatz „Alban Park“, auch das Programmangebot der Lebenshilfe und der Kirche St. Georg mit dem angrenzenden Weihnachtsbaummarkt am historischen alten Bahnhof wurde stärker eingebunden. Besonders in den Abendstunden entfaltete das Markttreiben mit Lichterglanz und Glühweinduft sein besonderes Flair.


Der Fokus lag schließlich auf dem Bachlauf der Steinach durch den Ortskern. Mit ansprechenden Lichteffekten erstrahlten Rathaus, Grobesmühle und die historische Steinachbrücke in warmen Farbtönen, das Bachufer wurde mit Fackeln hell erleuchtet und am Marktplatz selbst sorgten Feuertonnen für etwas Wärme. Neue Beschilderungstafeln sollten den Marktbesuchern Orientierung bieten: Die Weinfässer am Marktplatz dienten nicht nur als gemütliche Stehtische, sondern überstülpten besonders große einbetonierte Grenzsteine am Rathausplatz und bremsten den Publikumsverkehr etwas ein.

Trotz räumlicher Distanz war auch das Kulturzentrum Alte Kirche mit dem dazugehörigen kulturellen Programm eine beliebte Adresse. Mit Bastelverkauf, Bewirtung und einer Konzertaufführung aus Musik und Tanz lenkte die Schonunger Realschule die Aufmerksamkeit gekonnt für ein paar Stunden auf Schonungens Wahrzeichen. Zahlreiche neue Standbetreiber konnten hinzugewonnen werden: Insgesamt fast 80 Stände waren es am Ende, die einen ansprechenden Mix aus Bastel- bzw. Handwerksangeboten und Bewirtungsständen darstellten.

Schließlich wäre da auch der gemeindliche Marktstand zu erwähnen: Werbeprospekte, Amtsblätter, Oberlandkuriere, aber vor allem auch Wanderführer, Schwimmbadgutscheine und Ortschroniken waren dort aus den Händen der Gemeinderäte erhältlich. Durch eine geschickte Aufteilung konnte die Situation der Rettungswege deutlich verbessert werden. Mindestens genauso vielseitig wie das Standangebot war das Bühnenprogramm, das wohl alle Generationen gleichermaßen ansprach. Von Zumba, über Kindergartenaufführungen bis hin zu Blaskapellenauftritten gab es auf der Hauptbühne einiges zu entdecken. Das Christkind alias Selma Brüggemann sorgte mit süßen Geschenken bei den ‚kleinen“ Besucher für leuchtende Augen. Auch das Karussell vor dem Rathaus, das Krippenspiel und Ponyreiten an der Lebenshilfe waren für die Kinder ein magischer Anziehungspunkt

Die neue Schonunger Weihnacht erhält mit den Neuerungen einen besonderen Platz in den Reigen der Märkte: Die Neugier und Vorfreude auf den Markt war gerade in den letzten Tagen überall deutlich zu spüren. Die Schonunger Weihnacht ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Region und soll es auch immer bleiben. „Offen für Neues sein“, „etwas ausprobieren“, „andere Wege gehen“: Mit diesen Worten bedankte sich Bürgermeister Stefan Rottmann bei allen, die zum gelingen des Marktes beigetragen und die Vision einer „Neuen Schonunger Weihnacht“ unterstützt haben. Insbesondere bedankte er sich bei den Standbetreibern, Anwohnern, Künstlern und Musikern, Helfern aus Bauhof und Verwaltung, den Rettungskräften und der Feuerwehr. Natürlich ergebe sich aus dem neuen Konzept genügend Gesprächsstoff für eine Nachbesprechung mit allen Beteiligten, um Entwicklungs- und Verbesserungsmöglichkeiten auszuloten. Ein besonderer Dank wurde Cheforganisator Torsten Köhler zu teil, das Schonunger Christkind überreichte ihm auf der Bühne einen Bierpräsentkorb.

„Weihnachtsmärkte gibt es mittlerweile in jeder kleineren Gemeinde: Wir müssen den Markt weiterentwickeln, damit er seine Einzigartigkeit behält und sich in der Region deutlich von anderen abhebt!“, gibt Bürgermeister Stefan Rottmann die Marschrichtung vor und so gibt es bereits für das nächste Jahr wieder neue Ideen. Einziger Wehrmutstropfen: Die Scheunenweihnacht aus dem vergangenen Jahr fand 2013 keine Fortsetzung: Dafür gab es in der Scheune der Familie Greifelt in der Mohrengasse eine kleine After-Weihnachtsmarktparty.


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