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Lukas Weimann und Dr. Günther Seitz gaben Tipps: P.A.C. setzt bereits als Gründer auf die Vorteile der Digitalisierung


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SCHWEINFURT – Nein, er sieht sein Unternehmen nicht als das klassische Startup, das aufblitzende Unicorn, das nach dem Markterfolg schnell verkauft wird. Im Gegenteil.

Lukas Weimann (Foto), der mit seinem Unternehmen P.A.C. seit dem Jahr 2012 für eigene und fremde Marken hochwertige Textilien mit dem Versprechen „Made in Germany“ nachhaltig und hochinnovativ nun am Schweinfurter Hainig herstellt, ist ein bodenständiger Mittelständler, der mit nun 75 Arbeitnehmern auf 3.000 m² Fläche 17 Länder erfolgreich bespielt.

Weimann sprach auf Einladung des von den Wirtschaftsjunioren Schweinfurt initiiertem Gründernetzwerkes für die Region Main-Rhön zu den rund 30 Gründungsinteressierten über seinen nicht einfachen Weg vom Studenten mit einer Idee zur Marktetablierung. „Wir haben in einer Garage angefangen und vieles zugekauft, um die Fixkosten niedrig zu halten!“, erinnert sich der junge Unternehmer an seine Anfänge im Schweinfurter Musikerviertel und dass ihn eine Bestellung von 500 Paar Socken seinerzeit „in Diskostimmung“ versetzte. Nebenbei Gründen gehe also nicht. Nachtschichten und mit ganzem Herzen dabei sein, appellierte er an die Anwesenden, sich für ihre Gründungsidee auch voll zu engagieren. Als Anfangsfehler räumte er ein, dass er von Anfang noch (!) mehr in die Digitalisierung hätte investieren sollen. Denn effektive Prozesse seien heute entscheidend, um international wettbewerbsfähig zu sein.


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Die hohe Geschwindigkeit der Konkurrenz sei nach seiner Meinung nach die größte Herausforderung seines Unternehmens. P.A.C. müsse immer Vorreiter sein, etwa beim Service und rasch auf die Markttrends reagieren. Dabei seien die eigenen „unique selling points“ die Basis für den Erfolg. Also Nachhaltigkeit, das glaubhafte Storytelling und vor allem Produkte, die ständig verbessert werden. Weimann gab unter Applaus bekannt, dass er ab dem Jahr 2018/2019 den IHK-Ausbildungsberuf „Produktveredler Textil“ für Bayern wiederbelebt. P.A.C. ist immer auf der Suche nach motivierten neuen Mitarbeitern.





Im Anschluss sprach Dr. Günther Seitz von den Aktivsenioren über Gründe, warum Startups scheitern und wie diese Schwierigkeiten überwinden können. Mit Konzepten, wie „lean startup“ oder „bootstrapping“ könnten etwa wirtschaftliche Herausforderungen überwunden werden. Das Wichtigste sei freilich immer die Kompetenz des Gründers, die dieser ständig verbessern oder sich Experten an die Seite holen sollte.

Das nächste Startup-Treffen mit André Ottlik (Schweinfurt Now) und Patentanwalt Dr. Michael Gosdin findet am 07.08.2018, 19 Uhr statt. Mehr Infos unter www.startup-schweinfurt.de

Text und Foto: Christopher Richter







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