Home / Lokales / „Main und Meer“ rückt immer näher: Nun durften die Medienvertreter erstmals in die Schweinfurter Kunsthalle schauen – MIT VIELEN FOTOS!

„Main und Meer“ rückt immer näher: Nun durften die Medienvertreter erstmals in die Schweinfurter Kunsthalle schauen – MIT VIELEN FOTOS!


Kauzen Bier

SCHWEINFURT – Noch immer wird überall gebaut, fehlen hier wie da wichtige Exponate. Bis 9. Mai hat das Haus der Bayerischen Geschichte ja auch noch Zeit, um alles vorzubereiten in der Schweinfurter Kunsthalle. Rund eine Woche vor dem Start der diesjährigen Landesausstellung „Main und Meer“ durften die Medienvertreter dennoch schon mal auf einen Rundgang vorbeischauen. Dr. Richard Loibl, Direktor Haus der Bayerischen Geschichte, Projektleiter Dr. Rainhard Riepertinger und der Schweinfurter Kulturamtsleiter Dr. Erich Schneider zeigten das, was schon zu sehen ist. Und bereits das ist beachtlich.

Ob der Name „Main“ von „Moin“ kommt, einem anderen Ausdruck für eine gekrümmte Schlange? Warum 900 Liter Wasser notwendig sind für die Produktion eines Sixpacks Bier? Gibt es wirklich 30 Meter hohe Flutwellen? Werden im Jahr 2050 am Main Bananen wachsen? Manche Fragen wird man sich erst nach dem Besuch der Landesausstellung stellen. Oder auch nicht. Denn in der Schweinfurter Kunsthalle geben die Macher auch gleich alle Antworten. Dreigeteilt ist „Main und Meer“, startet im Erdgeschoss mit dem ersten Drittel der Ausstellung, ehe das zweite ins Kellergewölbe führt. Teil drei, dann wieder oben und im Bereich des einstigen Schwimmbeckens im Ernst-Sachs-Bad, rundet letztlich mit Schiffsmodellen, der Präsentation früherer Berufe auf dem Main und dem Blick in die Zukunft ab.


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Deshalb steht neben einem großen Mühlenrad dort auch auf mehreren Tafeln das, was in den nächsten Jahren passieren kann – oder auch nicht. Ob die Wahl der Wasserkraftwerke zunimmt? Was dafür, was dagegen spricht? Ob wir irgendwann unser Abwasser trinken können und in „Home-U-Booten“ in Seen, Flüssen und Meeren Urlaub machen? Klingt alles spannend, wird hier bestens erklärt und regt zum Nachdenken an. Wie beispielsweise auch das beschriebe Modell von „Atlantropa“. Der Münchner Architekt Herman Sörgel (1885 – 1952) hatte in den 1920er Jahren einen Plan zum kompletten Umbau des gesamten Mittelmeerbeckens entwickelt.


„Main und Meer“ wird ein Erfolg! Das scheint jetzt schon klar. Zu faszinierend ist die Mischung aus Themen rund um den Fluss, rund um das Wasser generell, als dass nicht die fränkischen Schulklassen ihre Ausflüge nach Schweinfurt machen werden. Main-Anwohner dürften sich generell bis 13. Oktober einen Besuch nicht entgehen lassen. Dann erfahren sie dort alles über gewaltige Hochwasser und Schiffskatastrophen, über den Wein, der am Main angebaut wird (sogar Weinregale werden bis zum Ausstellungsstart gefüllt sein), über den Main-Donau-Kanal und seinen Vorgänger „Ludwigskanal“ oder über die größten Katastrophen im Main. Sogar ein halbes Auto, einst versenkt im Wasser, zieht in die Kunsthalle ein.

Multimdial lassen sich über Touchscreen-Bildschirme beispielsweise Fische anklicken, die im Main lebten und leben. Optisch reizvolle Darstellungen zeigen, welche Schiffe eher zum Ziel kommen: Diejenigen, die Europa umrunden? Oder die Benutzer der Wasserstraßen? Interaktiv wird dargestellt, wie eine Überflutung von Grafenrheinfeld ausschauen würde. Optische Highlights sind neben dem Mühlenrad die mehrfarbige Wellenwand gleich im Eingangsbereich und ein Schiffsmodell im Kellerbereich. Parallel zur Wellenwand, die von zwei Richtungen komplett anders ausschaut, zeigt der Main-Verlauf die anliegenden Städte und Orte und jeweils Nutzungsmöglichkeiten des Gewässers.

Mehr unter www.hdbg.de/main oder zum Rahmenprogramm unter www.mainundmeer.de



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