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Mehr Kundeneinlagen, mehr Mitarbeiter, weiterhin Qualitätsführer in der Region: Nur die Zinsen und eine Bank in Kärnten stören die Bilanz der Sparkasse Schweinfurt


Kauzen Bier

SCHWEINFURT – Gute Zahlen präsentierte die Sparkasse Schweinfurt bei ihrer Jahrespresskonferenz für das Geschäftsjahr 2014 am Freitag. Die wichtigsten: Die Bilanzsumme stieg auf 2,45 Mrd. Euro, die Kundeneinlagen übersprangen erstmals die Zwei-Milliarden-Grenze, der Jahresüberschuss beträgt 6,5 Mio. Euro. Und die Zahl der Mitarbeiter wuchs an. Ein spektakuläres Jahr war´s trotzdem nicht.

Wären da nicht die Sorgen um eine bekannte Bank in Kärnten in Österreich und das niedrige Zinsniveau, die Sparkasse könnte durchweg positiv in die Zukunft schauen. Beim Blick über die Alpen „sind wie noch nicht durch“, ahnt Vorstand Johannes Rieger, der um die 29 Millionen Euro errechnete, die seine kommunale Sparkasse schon abschreiben musste für strategische Beteiligungen innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe. Und da hat sich die Bayern LB mit der Hypo Group Alpe Adria bekanntlich mächtig verhoben. „29 Millionen sind zu viel für eine kommunale Sparkasse. Aber wenn das Kind erstmal in dne Brunnen gefallen ist….“, ahnt Rieger und sagt: „Mir egal, wo ich Geld verliere, ich will es nicht!“ Ansonsten fiel 2014 für die Sparkasse Schweinfurt fast durchweg positiv aus.


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Sparkasse Schweinfurt Bilanz 2015 2


* Niedrige Zinsen: Auf über zwei Milliarden Euro um 2,7 Prozent angestiegene Kundeneinlagen sind natürlich eine stolze Zahl, 1,14 Mrd. parkten die Kunden kurzfristig mit täglicher Fälligkeit. Was an den niedrigen Zinsen liegt. Die Sparkasse selbst weiß deshalb momentan auch nicht so recht, was sie mit dem vielen Geld machen soll. Eigentlich würde man es viel stärker einsetzen zur Finanzierung in der Region, Unternehmer oder Investoren unterstützen. „In Boomregionen wie München, Dachau oder Ingolstadt ist da mehr Musik drin. Wir würden das angesparte Geld gerne der Region zurückgeben. Aber das Einsammeln geht anscheinend leichter“, staunt Rieger ein bisschen. Natürlich könnte man auch für vielleicht 100 Millionen Euro Aktien kaufen. „Aber bei vielleicht zehn Prozent Kursverlust am Jahresende wären das dann zehn Millionen Berichtigungsbedarf. Dann wäre der Jahresüberschuss wieder weg. Als seriöses Unternehmen kann man das nicht machen“, geht der Vorstand kein Risiko ein.

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* Gewinn nach Steuern: Die Bilanzsumme stieg um 83 Mio. Euro auf 2,45 Mrd. Euro, der Wertpapierumsatz ist mit 246 Mio. Euro weiterhin erstaunlich gering. ein Zinsüberschuss von 47,5 Mio. Euro bleibt die wichtigste Ertragsquelle. Was aber in erster Linie an älteren, höheren Krediten und Festzinssätzen von früher liegt. Nach Steuern und Risikoversorgung bleibt ein Jahresüberschuss von 6,5 Mio. Euro, der konstant seit zwei Jahren jeweils um rund eine halbe Million zurückgeht.

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* Unterstützung der Region: „Gut für unsere Region“ lautet das Motto, wonach die Sparkasse Schweinfurt sich der gesellschaftlichen Verantwortung weiter bewusst ist. In sozialen, wissenschaftlichen, kulturellen und schulischen Belangen engagiert man sich, fördert die Lebensqualität in der Region. Natürlich auch sportlich. Unlängst erst war so für alle Besucher der Eintritt frei beim letzten Heimspiel des FC Schweinfurt 05.

* Übrigens feierte die Sparkasse 2014 in Werneck ihr 175-Jähriges und stellte dann ihr Gründungsdatum auf 1823 um. Damals wurde die Städtische Sparkasse geründet. Die Kreis- und städtische Sparkasse, die seit der Fusion als Sparkasse Schweinfurt bekannt ist, hat nun also 191 Jahre hinter sich.

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* Veränderungen stehen an: Vorstandsmitglied Jürgen Wagenhäuser scheidet im Sommer aus und wechselt in den Vorstand der Sparkasse Mainfranken nach Würzburg. „Für uns ist das eine Möglichkeit, den Vorstand zu verjüngen“, weiß Johannes Rieger, „ob wir einen Geschlechterwechsel hinbekommen, weiß ich aber nicht!“ Verjüngt wurde bereits die Führungsebene mit drei neuen Marktbereichsleitern, von denen zwei jünger als 40 Jahre sind, und einer Filialdirektorin mit unter 30 Jahren. 2014 ging nur ein Mitarbeiter in den Ruhestand, 2015 werden es zwei oder drei sein.

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* Mehr Personal: Die Personalkosten stiegen um 1,26 Mio. Euzro auf 27,8 Mio Euro. Alleine zehn bis zwölf Stellen sind mit Trainees besetzt, die junge Mitarbeiter vorbereiten. Von 524 auf 536 stieg die Anzahl der MitarbeiterInnen, auch bei den Auszubildenden ist es eine Person mehr, 36 statt 35. Focus Money hat die Sparkasse nicht grundlos als Qualitätsführer in und um Schweinfurt bestätigt. Flächendeckend will Johannes Rieger das Netz leistungsstarker Filialien beibehalten. „Weil das für uns ein wichtiger Wettbewerbsvorteil ist!“ Gleichzeitig will man den bereich Internet ausbauen, damit aber einen Mehrwert schaffen.

Unser Bild zeigt sitzend die drei Vorstände Jürgen Wagenländer, Johannes Rieger und Roberto Nernosi

Und hier noch ein Video-Statement von Johannes Rieger:



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