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Meine erste Blutspende: Den kleinen Pieks kann jeder überstehen


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SCHWEINFURT . Gemeinsam Blutspenden hilft und macht auch noch Spaß, das dachte sich auch BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Lindörfer. Er machte dem Leiter der Integrierten Leitstelle Schweinfurt (ILS) Thomas Schlereth den Vorschlag, zum Blutspenden ins Rote Kreuz zu kommen und zusammen mit ihm Blut zu spenden.

Gesagt getan er nahm das Angebot an, da er auch gerne helfen würde. Er kam also vorbei und spendete gemeinsam mit Thomas Lindörfer Blut. Für Thomas Schlereth (auf dem Bild der Liegende rechts) war dies die erste Spende, für BRK-Kreisgeschäftsführer Lindörfer (links) ist es bereits Routine, er spendete bereits zum 22. Mal Blut. Auch damit ist er ein „Youngster“ im Blutspenden – normalerweise ehrt er verdiente Blutspender mit 50 bis zu 200 Spenden!


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Behutsam führte Thomas Lindörfer den Erstspender Thomas Schlereth durch das Procedere des Blutspendens: von der Registrierung und Anamnese, zur Bestimmung des Hämoglobinwertes, zum Arztgespräch und dann zur eigentlichen Blutspende. „Sie müssen viel trinken“ hörte Thomas Schlereth von allen BRK-Helfern während seines Weges durch das Rotkreuzhaus. Nach der Blutspende sollte er noch ein paar Minuten liegen bleiben, damit sich der Kreislauf wieder von der Spende erholen kann.

Mit einer Tasse Kaffee und einer kleinen Brotzeit gestärkt konnte der Erstspender dann noch mit einem kleinen Präsent den Blutspendetermin verlassen. „Ich bin überrascht, wie gut organisiert dieser Blutspendetermin ist und die freundlichen Rotkreuzler helfen, den kleinen Pieks zu überstehen“, so Thomas Schlereth, der das dann gleich stolz seinen Kindern erzählen wollte.


In Bayern werden täglich etwa 2000 Liter Blut benötigt, sei es für Unfallopfer, Krebspatienten oder Menschen mit anderen gesundheitlichen Problemen. „Sie können ebenfalls Helfen – Helfen Sie mit! Sehen Sie dies als Ansporn, zusammen mit einer/-einem Bekannten gemeinsam zur Blutspende zu gehen und somit etwas für die Allgemeinheit zu tun“, ruft das BRK auf.

286 Möglichkeiten zur Blutspende im April

Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) bietet allen Menschen im Freistaat auch und gerade während der Osterferien sowie über den gesamten April verteilt vielfach die Möglichkeit, sich als Lebensretter zu verewigen.

„Das einzigartige Gefühl, einem Mitmenschen mittels Blutspende den Wunsch nach Leben erfüllt zu haben, ist unbezahlbar und kann einem nicht mehr genommen werden“, weiß Thomas Linder, BRK-Kreisgeschäftsführer.

Statistisch gesehen ist jeder dritte Mensch in Deutschland einmal in seinem Leben selbst auf eine Blutspende angewiesen. Wenn man darauf vertraut, nicht in dieses Raster zu fallen, bleibt es ein selbstloser Akt der Nächstenliebe.

Tag für Tag wird auf diese Weise vielen Patientinnen und Patienten allen Alters das Leben gerettet. Alle Termine, aktuelle Informationen sowie eventuelle Änderungen sind unter der kostenlosen Hotline des Blutspendedienstes 0800 11 949 11 zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr oder unter www.blutspendedienst.com im Internet aktuell abrufbar.

Hintergrundinformationen über die Blutspende

Wer Blut spenden kann:
Blut spenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Geburtstag bis einen Tag vor dem 73. Geburtstag. Erstspender können bis zum Alter von 64 Jahren Blut spenden. Das maximale Spenderalter für Mehrfachspender ist ein Alter von 72 Jahren (d.h. bis einen Tag vor dem 73. Geburtstag). Bei Mehrfachspendern über 68 Jahren und bei Erstspendern über 60 Jahren erfolgt die Zulassung nach individueller ärztlicher Beurteilung. Frauen können viermal, Männer sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Mindestabstand von 55 spendefreien Tagen liegen. Zur Blutspende mitzubringen ist unbedingt ein amtlicher Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein (jeweils das Original) und der Blutspendeausweis. Bei Erstspendern genügt ein amtlicher Lichtbildausweis.

Darum ist Blutspenden beim BRK so wichtig:
Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt.

Der Blutspendedienst des BRK (BSD):
Der BSD wurde 1953 vom Bayerischen Roten Kreuz mit dem Auftrag gegründet, die Versorgung mit Blutprodukten in Bayern sicherzustellen. Er trägt die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Als modernes pharmazeutisches Unternehmen ist der BSD heute ein aktiver Partner im bayerischen Gesundheitswesen. Mit seinen ca. 670 engagierten Mitarbeitern sowie zusätzlich mehr als 240 freiberuflich tätigen Untersuchungsärzten und rund 12.500 ehrenamtlichen Helfern aus den 73 Kreisverbänden des BRK organisiert der BSD jährlich ungefähr 4.400 mobile und 1.100 stationäre Blutspendetermine.

Spenderservice:
Alle Blutspendetermine und weiterführende Informationen für Spender und an der Blutspende Interessierte, beispielsweise zum kostenlosen Gesundheitscheck, sind unter der kostenlosen Hotline des Blutspendedienstes 0800 11 949 11 zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr oder unter www.blutspendedienst.com im Internet abrufbar.



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