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Mister 100 Prozent tritt wieder an: Frank Firsching ist erneut OB- Kandidat der LINKEN


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SCHWEINFURT – Überaus geschlossen zeigt sich die Schweinfurter Linke vor den Kommunalwahlen im März 2014. War schon die Listenaufstellung zur Stadtratswahl sehr harmonisch verlaufen, endete die OB- Aufstellungsversammlung in Beifallsstürmen für den einstimmig gewählten Fraktionsvorsitzenden Frank Firsching.

Im Saal der Sportgaststätte des TV Schweinfurt- Oberndorf trafen sich 20 stimmberechtigte Wahlberechtigte und einige Beobachter zur öffentlichen Auftstellunsgversammlung. Prominentester Gast dabei war MdB Klaus Ernst, der es sich nicht nehmen ließ, den Wahlberechtigten  Frank Firsching als „den besseren Oberbürgermeister für Schweinfurt“ zu empfehlen. Der stellvertende Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag hob den kommunalpolitischen Sachverstand Firschings, dessen gesellschaftliche Verankerung in der Stadt und seine hohe Reputation als Glücksfall für die Schweinfurter LINKE hervor. Seine Kandidatur sei folgerichtig, weil DIE LINKE in Schweinfurt mit Frank Firsching eine glaubwürdige Alternative zum CSU Amtsinhaber zu bieten habe.


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Firsching selbst bedanke sich zu Beginn seiner Bewerbungsrede bei allen Mitgliedern und Untersützern des Schweinfurter Kreisverbandes, der im Gegensatz zu anderen polistischen Gruppierungen in Schweinfurt nicht mit sich selbst beschäftigt sei, sondern sich inhaltlich- thematisch für die Menschen einsetze. Der 49-jährige Gewerkschafter Firsching riss die Zuhörerschaft mit einer emotionalen Rede mit. Immer wieder wurde er mit großem Applaus bedacht. Er verwies darauf, dass DIE LINKE bisher die einizige Partei im Kommunalwahlkampf sei, die schon im Oktober ein Kommunalwahlprgramm aufgestellt habe: „Im Gegesatz zur CSU und den Grünen, die wie wir auch schon aufgestellt haben, wussten alle unsere Kandidaten worauf sie sich einlassen, weil wir ihnen ein Wahlprogramm vorlegen konnten. Bei den anderen Parteien kaufen die Kandidaten die Katze im Sack, weil noch gar nicht festgelegt ist, womit man in den nächsten sechs Jahren Kommunalpolitik machen will“, so Firsching.


Zuvor schlug Klaus Ernst ein weiteres Thema für den Kommunalwahlkampf der Linken vor: Die Senkung der Dispo-Zinsen der Sparkasse Schweinfurt von 9,85% auf 3,85%. Nachdem der EZB- Leitzins, also die Zinsbelsatung für die Banken, auf das Rekordtief von 0.25% gefallen sind, müsse endlich Schluss sein mit dem Zinswucher. Da die Sparkasse praktisch öffentliches Eigentum ist, sei die Kommunalpolitik aufgerufen, die Kreditpolitik der Spakasse radikal zu verändern.

OB- Kandidat Firsching bließ ins gleiche Horn, lobte jedoch zugleich das System der deutschen Sparkassen. Die Sparkasse sei eine unverzichtbare Säule im regionalen Finanzkreislauf. Von dort würden regionale Infrastrukturprojekte finanziert und die regionale Wirtschaft mit Krediten versorgt. Und eben nicht weltweit herum spekuliert. Firsching rief zu einer Kampagne für die Sparkasse Schweinfurt auf, wenn dort die Dispo-Zinsen im Sinne der Kunden endlich spürbar gesenkt würden.

„Mehr als schöne Reden – 100 Prozent sozial“, so heißt das Linke Kommunalwahlprogramm für die Stadt Schweinfurt. 100 Prozent Zustimmung bekam Firsching für seine OB-Kandidatur. Mister 100 Prozent tritt wieder an.


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