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Mit Gurkenwasser statt Salz gegen Straßenglätte: Grüne stellen zu Fasching einen ernst gemeinten Antrag


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SCHWEINFURT – Auch wenn das Thema auf den ersten Blick wie ein Faschingsscherz anmutet – die Recherche zeigt, dass es sich laut Pressemitteilung des Freistaats Bayern und ebenfalls erfolgter Veröffentlichung in der Bayerischen Staatszeitung um ein seit einem Jahr erfolgreich laufendes Projekt handelt.

Es geht um Gurkenwasser gegen Straßenglätte. Hier der Antrag der Grünen, namentlich unterzeichnet von Ayfer Rethschulte, Dr. Reginhard von Hirschhausen, Holger Laschka, Magdalena Breitenbach, Barbara Mantel und Johanna Häckner, an die Stadtverwaltung Schweinfurt.


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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Remelé,


wir beantragen, dass die Stadt im Winterdienst weniger Salz gegen Straßenglätte ausbringt, indem sie mit Firma Kühne, Sennfeld, die Abnahme von Gurkensole zum Einsatz gegen Straßenglätte vereinbart.

Begründung:
Seit einem Jahr nutzen die Straßenmeistereien rund um Dingolfing Gurkenwasser gegen Straßenglätte. Das Verkehrsministerium zog am Montag gemeinsam mit dem Gurkenhersteller Develey ein positives Fazit des Pilotprojektes. Rund um die niederbayerische Stadt seien auf diese Weise rund 140 Tonnen Salz und knapp eine Million Liter Wasser eingespart worden, sagte Ministerin Kerstin Schreyer (CSU).

Üblicherweise stellten Straßenmeistereien Salzwasser selbst her. In Dingolfing stellt die Firma Develey seit dem vergangenen Winter restliche Gurkensole zur Verfügung, die ansonsten über die Kläranlage entsorgt werden müsste. An den Straßen- und Autobahnmeistereien in einem Umkreis von etwa 85 Kilometern rund um Dingolfing könnten den Angaben nach dann fast fünf Millionen Liter Wasser und 700 Tonnen Salz pro Winter eingespart werden.

Es ist offensichtlich eine win-win-Situation, wenn einerseits der Gurkenhersteller weniger Gurkensole in die Kläranlage entsorgen muss und andererseits die Stadt im Winterdienst erheblich Salz und Wasser einspart.

Kostendeckung:
Ob Kosten anfallen, hängt davon ab, inwieweit eine Umrüstung der WinterdienstFahrzeuge nötig ist – mittelfristig gehen wir von Ersparnissen aus. Da der Antrag im Erfolgsfall voraussichtlich erst im nächsten Jahr umgesetzt werden kann, wären etwaige Invest-Kosten in das Budget 2022 einzustellen.

Auswirkungen auf die Umwelt und den Klimaschutz:
Weniger Salz auf den Straßen schont die umgebende Natur, insbesondere die Straßenbäume. Außerdem wird die Kläranlage entlastet.


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