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Neue Qualität der Zusammenarbeit: So setzt sich die neue ILE-Region WeinPanorama Steigerwald zusammen


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MAINSTEIGERWALD – Die Region MainSteigerwald wird verkleinert, das neue Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) ist fertiggestellt. Das heißt: Die Region MainSteigerwald wird aufgeteilt. Die acht Mitgliedskommunen der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen bilden künftig die ILE-Region WeinPanorama Steigerwald, die anderen Gemeinden werden der ILE-Region Mainschleife Plus angehören.

Für die Region WeinPanorama Steigerwald wurde bei der jüngsten Sitzung in Michelau offiziell das ILEK vom Amt für Ländliche Entwicklung an die acht Kommunen übergeben: Das neue Konzept dient als strategischer Fahrplan.


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Die Neuorganisation der bisherigen ILE-Region MainSteigerwald war Ergebnis eines umfangreichen Evaluierungsprozesses: Beginn war im März 2019 mit einem Evaluierungs- und Strategieseminar an der Schule der Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim, in dem die zwölf Mitgliedskommunen den bisherigen ILE-Prozess bewerteten und die Neuentwicklungen anstießen. Der große Raumzuschnitt aber auch der Wunsch der Stadt Volkach und der Gemeinden Nordheim und Sommerach, zur ILE dazuzustoßen, legten den Beschluss zur Neugestaltung nahe.


In den vergangenen Monaten hatten die acht Kommunen der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen (außer Geo sind das Dingolshausen, Donnersdorf, Frankenwinheim, Lülsfeld, Michelau, Oberschwarzach und Sulzheim) verstärkt die Gestaltung des neuen Zusammenschlusses ins Visier genommen. In enger Zusammenarbeit zwischen Bürger:innen, Kommunen und Fachleuten wurde ein Konzept erarbeitet, das an die veränderten Rahmenbedingungen in und außerhalb der Region angepasst wurde. Herausgekommen ist ein 97-Seiten-Werk mit Bestandsanalysen, Entwicklungszielen und Projekten.

Es gibt vier Schwerpunkt-Handlungsfelder: „Orts- und Innenentwicklung“, „Landwirtschaft, Landschaft und Biodiversität“, „Wirtschaft, Gewerbeentwicklung und Energie“ sowie „Mobilität und Altersversorgung“. Die damit verbundenen Projekte sind mit potenziellen Förderprogrammen und Partnern unterfüttert, um möglichst rasch an den Start gehen zu können. Das Zukunftsfeld „Digitalisierung“ und die als Grundsatz über allem stehende intensive Zusammenarbeit in kommunalen Angelegenheiten sind als Querschnittsthemen ausgelegt. Sie werden somit bei allen anstehenden Projekten mitgedacht. Auch für die beiden Handlungsfelder „Soziales und kulturelles Leben“ sowie „Freizeit und Erholung“ wurden Ziele, Strategien und Maßnahmen entwickelt.

Für die zukünftige Entwicklung in der neuen ILE-Region sollen entlang von drei „Themenlinien“ „Nachhaltigkeit“, „Genuss“ und „Gesundheit“ verstärkt engagierte Akteur:innen zusammengebracht werden. Die Zusammenarbeit lokaler und regionaler Institutionen, von Vereinen und Verbänden, Direktvermarktern und Händlern und allen, die die Zukunft der Region mitgestalten möchten, soll ein Anregungsmilieu schaffen und auch die regionale Wertschöpfung steigern.

Nach der erfolgreichen Prüfung durch das ALE sind nun die Voraussetzungen für eine neue Förderperiode erfüllt. Die Kommunen der neuen ILE-Region WeinPanorama Steigerwald werden mit der Umsetzung der Projekte aus dem Konzept beginnen.


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